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Schn - Sd
Se - Sp
St - Sz
Ta - Vz
Wa - Wz
Xa - Zz

Alle Bundesligaspieler des HSV seit 1963

Ba - Bdz

Christof Babatz (03.09.1974)

Begann bei TSV Schulenburg und Germania Grasdorf. 1992 zum Zweitligisten Hannover 96, zunächst als Vertragsamateur. Kam in 4 Jahren auf 57 Spiele und 4 Tore. Nach dem Abstieg 1996 machte er in der Regionalliga noch 4 Spiele. Wechselte dann zur Saison 1997/1998 zum HSV. Kam bereits im ersten Saisonspiel gegen Borussia Mönchengladbach zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz. Nebenbei aber auch noch bei den Amateuren aktiv (27 Spiele und 1 Tor in der Regionalliga). Galt als ausgesprochen talentierter Nachwuchsspieler. Schaffte in der Saison 1998/1999 den endgültigen Durchbruch in den Bundesligakader. Wechselte in der Winterpause 2000/2001 zum damaligen Zweitligisten FSV Mainz 05, war dort mit Garant für den Aufstieg 2004 in die erste Liga. Reifte in Mainz zum Publikumsliebling. Hatte hier zweifellos seine beste Zeit. Verlor dann durch Verletzungen seinen Stammplatz. Wurde in 65 Erstligabegegnungen (6 Tore) eingesetzt. In der zweiten Liga waren es 12 Tore in 95 Partien. Zudem 5 mal im UEFA-Cup (1 Tor), 7 mal im DFB-Pokal (3 Treffer) und 6 mal bei den Amateuren (4 Tore).
Blieb bis zum Winter 2006, dann zum Zweitligisten TuS Koblenz (6 Einsätze, 1 Tor). Ein halbes Jahr später im Sommer 2007 zu Waldhof Mannheim in die Oberliga Baden-Württemberg, wo er gleich Kapitän wurde. Nach 23 Einsätzen und 4 Toren sofortiger Aufstieg in die (damals) drittklassige Regionalliga Süd. Hier weitere 23 Spiele (1 Tor). In seiner  Funktion als Kapitän stand er auch an der Spitze eines Spielerstreiks im Februar 2009, nachdem über zwei Monate keine Gehälter gezahlt wurden (erst Hoffenheim-Präsident Hopp schoss das Geld zu). Im Sommer 2009 wurde aber überraschenderweise sein Vertrag vorzeitig aufgelöst, da Waldhof mit jungen Spielern weiterarbeiten wollte. "Bum-Bum"-Babatz jedoch klagte dagegen und bekam Recht, da sein Vertrag eine Laufzeit bis Sommer 2010 hatte. Beendete dann die Laufbahn. 91 Spiele/ 6 Tore Bundesliga, 158/17 zweite Liga und 59/6 in den Regionalligen.
Ab Oktober 2011 versuchte er sich in den hessischen unteren Amateurklassen. Zunächst bei VfL Eiterfeld und ab Januar 2012 als Spielertrainer bei SG Kirberg/Ohren. Im Sommer 2012 gründete und leitete er dann die "Fußballschule FSV Mainz 05", wo er den Kids gemeinsam mit ex-Kollegen wie Dimo Wache, Christian Hock, Fabrizio Hayer den Spaß am Fußball zu vermitteln versucht.

BL-Saison Spiele Tore
1997/1998
1998/1999
1999/2000
2000/2001
7
14
5
0
0
0
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1997/1998
1998/1999
2
1
0
0
Europa Spiele Tore
1999/2000-ui 2 0

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Markus Babbel (08.09.1972)

Landete nach TSV Gilching-Argelsried bei der Jugend von Bayern München. In der Saison 1991/1992 bestritt er zwölf Bundesligaspiele für die Münchner, ehe er an den HSV ausgeliehen wurde (der neue Trainer Egon Coordes brachte ihn aus München mit). In 2 Jahren brachte es der Junioren-Nationalspieler auf 60 Einsätze im HSV-Trikot. Musste zum FC Bayern zurück und wurde dort zum unverzichtbaren Nationalspieler mit 51 Einsätzen. Europameister 1996, EM-Teilnehmer 2000, WM-Teilnehmer 1998. Wurde hier viermal Deutscher Meister 1997, 1999, 2000) und zwei mal Vizemeister (1996, 1998), holte zweimal den DFB-Pokal 1998 und 2000) und wurde von 1997 bis 2000 Ligapokalsieger. 1996 UEFA-Pokal-Sieger (gegen Girondins Bordeaux. Stand 1999 im in letzter Sekunde gegen Manchester City verlorenen Champions League Finale. In diesem Wettbewerb Halbfinalist 1995 und 2000. Für die Münchner 182 Einsätze und 9 Tore in der BL, 22 Partien mit 2 Toren im DFB-Pokal und 6 Einsätze (1 Tor) im Ligapokal.  Auch international mit 39 Spielen (1 Tor) in der Champions League sowie 10 Begegnungen (2 Tore) im UEFA-Cup äußerst erfolgreich.
Ging im Juli 2000 zum FC Liverpool, wo er gleich zu Beginn sein erfolgreichstes Jahr hatte. Gewann mit den Engländern nochmals den UEFA-Cup (2001 gegen Deportivo Alavés), wurde Sieger in Pokal, Ligapokal, englischen Supercup und den UEFA-Supercup. 42 Einsätze und 3 Tore in der Premier League, 14 Spiele und 2 Tore in den sonstigen englischen Wettbewerben. 1 Tor in 17 Partien in Champions League Quali, UEFA-Cup und Supercup. 2003 an die Blackburn Rovers ausgeliehen (insgesamt 26 Einsätze und 3 Tore). Versuchte seit dem Sommer 2004 nach einer langen Verletzung (Nervenerkrankung, "Guillain-Barré-Syndrom") beim VfB Stuttgart wieder Fuß zu fassen. In der Saison 1996/1997 wieder Deutscher Meister.
Beendete im Sommer 2007 dort seine Karriere. Nochmals 46 Spiele/ 2 Tore in der BL, 10 Einsätze im UEFA-Cup,  5 Spiele im DFB-Pokal und 2 Partien im Ligapokal.
Stieg als "Lehrling" als Co-Trainer bei Armin Veh ein. Als der Verein im Jahr darauf nur noch im unteren Mittelfeld herumtrudelte, stieg Babbel als Veh-Nachfolger zum Cheftrainer auf, sollte diese Position jedoch nur bis zum Saisonende einnehmen, da ihm die nötige Trainerlizenz fehlte. Durch eine Reform des Fußballlehrer-Lehrgangs konnte er weiterhin die Mannschaft trainieren. Er hatte das Team im November auf Platz 11 übernommen und führte es nach einer fulminanten Aufholjagd noch auf den dritten Platz. In der neuen Saison taumelte die Mannschaft in der Abstiegszone, Markus wurde daraufhin im Dezember 2009 entlassen.
Seit Sommer 2010 coachte er den Zweitligaabsteiger Hertha BSC, sollte dort einen Neuanfang starten. Dies gelang ihm eindrucksvoll, er wurde Erster in der Zweiten Liga und stieg postwendend wieder auf. Doch als er nach der Hinrunde nur im hinteren Mittelfeld landete, wurde er bei der launischen Berliner Diva wieder entlassen. Aber nur 8 Wochen später hatte er mit der TSG 1899 Hoffenheim einen neuen Arbeitgeber. Von März bis September 2012 fungierte er dort zusätzlich als Sportlicher Leiter. Kurz vor Weihnachten war aber auch hier Schluss, die Hoffenheimer standen auf dem Relegationsplatz.
Im Oktober 2014 wurde er in der Schweiz vom Tabellenletzten FC Luzern engagiert und machte aus der Krisenmannschaft im Abstiegskampf einen Anwärter für das europäische Geschäft. Im folgenden Jahr sprang sogar Rang 3 heraus. Sein Co-Trainer wurde zunächst Roland Vrabec (vorher St. Pauli) und dann der ex-HSVler Patrick Rahmen. Pikanterweise wurde Babbel erst verpflichtet, nachdem Thorsten Fink absagte.

BL-Saison Spiele Tore
1992/1993
1993/1994
27
33
1
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1993/1994 3 0

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Jörg Bach (20.11.1965)

Stieg 1990 mit der SG Wattenscheid 09 sensationell in die Bundesliga auf und bestritt für dieses Team neben 45 Einsätzen und 5 Toren in der zweiten Liga (von 1988 bis 1990) insgesamt 118 Bundesligaspiele (9 Tore). Im DFB-Pokal war er hier 9 mal dabei. Nach dem Abstieg 1994 Wechsel an die Alster. Vorher SC 07 Moselweiß, Germania Metternich, TuS Oberwinter, VfL Hamm, BSV Weißenthurm, Spfrd. Eisbachtal und SpVgg Wirges. Wurde in Hamburg als Manndecker sehr schnell Stammspieler. Nach Abschluss der Spielzeit 1994/1995 wechselte Bach für vier Jahre zum damaligen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (56 Spiele, 4 Tore). Blieb nach dem Abstieg 1996 noch weitere 2 Jahre bei der Fortuna, wo er weitere 45 Spiele (1 Tor) absolvierte. Weitere Einsätze hatte er im DFB-Pokal (9 Spiele, 1 Tor).
1999 in die Regionalliga zu Eintracht Trier. Konnte hier verletzungsbedingt nur noch am Saisonanfang 4 Spiele in der RL und 1 Partie im Pokal mitmischen. Am Saisonende Sportinvalide. Sprang im März  2001 noch einmal für 7 Spiele bei Wattenscheid ein (1 Tor), diesmal aber bei der zweiten Mannschaft in der Oberliga Westfalen.
Trainierte zunächst den TuS Montabaur und dann sechs Jahre den TSV Ermelshausen aus dem Mosel-Rheinland und übernahm im Sommer 2008 die Zügel beim Rheinlandliga-Konkurrenten SG Zell-Bullay/Alf. Nach dem Abstieg im Sommer 2011 legte er erst mal eine Pause ein. Seit Sommer 2012 war Jörg Trainer des Kreisligisten SV Binningen (der 2015 in die SG Vordereifel "integriert" wurde) . Im Sommer 2015 kehrte er wieder an seine frühere Wirkungsstätte beim Oberligisten SpVgg Wirges zurück, als Nachfolger für Jürgen Kohler. Doch schon sechs Wochen später im September war hier wieder Schluss.
Tritt ab und zu mit der Trainer Promi Elf", einer von Bernhard Dietz trainierten Mannschaft mit Ehemaligen aus NRW, auf. Er wohnt wieder heimatnah in Binningen in der Nähe von Kaisersesch, machte eine Ausbildung zum Industriekaufmann und ist hauptberuflich Repräsentant einer großen Kölsch-Brauerei.

BL-Saison Spiele Tore
1994/1995 28 0
DFB-Pokal Spiele Tore
1994/1995 2 0
Europa Spiele Tore
1994/1995-to 4 2

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Alexander Bade (25.08.1970)

Gebürtiger Berliner (Tennis Borussia), der 1988 zur Jugend des 1. FC Köln stieß. Von 1988 bis 1991 bei den Profis. Kam aber nur zu 5 Einsätzen, da sein "Rivale" Bodo Ilgner hieß. Dann 2 Jahre bei Bayer Uerdingen (die sich 1989 in KFC Uerdingen umbenannten) in der Bundesliga. Aber auch hier nur 5 Einsätze, da an Bernd Dreher kein Vorbeikommen war. Besser lief es im Pokal, hier war er in 7 Partien dabei. Erst nach dem Abstieg 1996 war er in den 2 folgenden Spielzeiten Stammtorhüter und kam auf 57 Spiele in der 2. Liga. 
Wurde zur Saison 1998/1999 vom HSV unter Vertrag genommen. Der Torhüter, mit einem gesunden Ehrgeiz ausgestattet, nahm auch hier den Kampf um die "Nummer 1" im Kasten auf - und verlor gegen Hans-Jörg Butt. War in 2 Jahren immer nur Ersatz. Ging im Juli 2000 wieder zu den Kölnern zurück. Erlebte hier ein Wechselbad der Gefühle. Stieg 2002 aus dem Oberhaus ab, das nächste Jahr postwendend wieder auf. 2004 erneuter Abstieg, 2005 Aufstieg. Kam in Köln auf 31 Spiele in der BL, 59 Partien in der zweiten Liga und 5 Spiele im DFB-Pokal. Jeweils ein Einsatz bei den Amateuren in der Regionalliga und im DFB-Pokal. Auch jetzt hatte er in Markus Pröll und  Stefan Wessels zu starke Konkurrenten. Einzig in den beiden Zweitligajahren war er Stammtorhüter.
Nach dem erneuten Abstieg wechselte er im Juli 2006 zum Aufsteiger VfL Bochum. Hatte wie immer in seiner Karriere das Pech, mit einem starken Keeper zu rivalisieren. Diesmal hieß er Jaroslav Drobny. Kam deshalb auch hier wieder nur 5 Einsätze in der Liga und 2 im Pokal. Ging deshalb für ein halbes Jahr zum Zeitligisten Paderborn, 13 Spiele in Liga 2 plus 1 Spiel im Pokal. Im Januar 2008 heuerte ihn Borussia Dortmund als Ersatzkeeper an, da sich Stammtorhüter Weidenfeller schwerwiegend verletzt hatte. Er durfte hier nochmals 45 Minuten Bundesligaluft schnuppern, als er gegen Schalke für den verletzten Marc Ziegler eingewechselt wurde. Nach kurzer Beschäftigungslosigkeit. Im September 2008 dann zu Arminia Bielefeld, in die Bundesliga, auch hier, weil sich der etatmäßige Torhüter Fernandez verletzt hatte. Hatte hier jedoch keinen Einsatz und beendete am Saisonende nach dem erneuten Abstieg seine Karriere. In der langen Zeit stand er in der Bundesliga lediglich 48 mal im Kasten, in der zweiten Liga war er mit 129 Einsätzen erfolgreicher.
Seit 2009 Torwart-Trainer bei seinem langjährigen Klub 1. FC Köln, für den er in 95 Pflichtspielen im Tor stand.

BL-Saison Spiele Tore
1998/1999
1999/2000
0
0
0
0

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Milan Badelj (25.02.1989)

Da auch der fehlende Spielaufbau dem HSV fast den Ligaerhalt gekostet hätte, suchte man im Sommer 2012 intensiv nach einer Verstärkung. Und wurde in Zagreb fündig. Badelj begann in der Jugend von NK Zagreb und wechselte 2006 zu Dinamo Zagreb. Nachdem er 2007 für ein Jahr an den Lokalrivalen Lokomotive ausgeliehen wurde, kehrte er 2008 zurück und wurde die Leitfigur. Er war Kapitän und wurde mit Dinamo von 2009 bis 2012 viermal hintereinander kroatischer Meister. Zudem gewann er mit der Mannschaft 2009, 2011 und 2012 den Pokal und 2010 den kroatischen Supercup. Er wurde dort auch 2010 Nationalspieler (31 Einsätze und 1 Tor bis Juni 2017). Allerdings konnte er erst Ende August nach Hamburg wechseln, da er für Zagreb noch in der Champions League Qualifikation spielen musste. Er konnte deshalb auch die ganze Trainingsvorbereitung nicht mitmachen.
Frank Arnesen schwärmte: "Er ist ein Spielmacher, aber kein klassischer Zehner. Er lenkt das Spiel eher von weiter hinten, ist ein intelligenter Spieler mit einem sehr guten Passspiel." Er schätzte an ihm "dass er auch in kritischen Situationen Ruhe und Übersicht behält." Gemeinsam mit dem ebenfalls geholten Petr Jiracek soll er vor der Abwehr agieren, die neue "Doppelsechs" und Mittelfeld-Schaltzentrale bilden. Nachdem er beim ersten Spiel noch nicht dabei sein konnte, erlitt er gleich beim ersten Einsatz gegen Bremen einen Muskelfaserriss, der ihn aber nur kurz handicapte. Steigerte sich dann von Spiel zu Spiel und bestach durch seine feine Technik. Überzeugte zeitweise als Denker und Lenker des Spiels. Gegen Ende der Saison ließ seine Leistung etwas nach, er wirkte überspielt. Da er auch in der neuen Saison nicht restlos überzeugte und der HSV dringend Geld brauchte, wurde er im August 2014 für 4 Millionen zum AC Florenz verkauft. Fand hier zur alten Form und spielte in der Spitzengruppe der Serie A. Machte sich in Hamburg keine Freunde, als er nach dem Wechsel tönte: "Ich bin sicher, dass ich zu einem besseren Verein gewechselt bin.“
War 2014 mit dem Nationalteam mit in Brasilien bei der WM, bekam aber keine Einsatzzeiten. Dafür in allen 4 Spielen bei der EM 2016 in Frankreich eingesetzt.
Für Aufregung sorgte eine Beschwerde der Deutschen Fußballspieler-Vermittler Vereinigung (DFVV) an die Fifa, nach der Frank Arnesen beim Badelj-Transfer einen nicht lizenzierten Berater eingeschaltet haben sollte. Badelj kostetet 3,5 Millionen Ablöse, an zwei Spielervermittler sollen Summen im sechsstelligen Bereich geflossen sein.

BL-Saison Spiele Tore
2012/2013
2013/2014
2014-Rel
2014/2015
31
29
2
2
1
1
0
DFB-Pokal Spiele Tore
2013/2014
2014/2015
4
1
0
0

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Nabil Bahoui (05.02.1991)

Der schwedische Flügelflitzer wurde am letzten Tag der Winter-Transferperiode 2015/2016 vor allem als Zukunftsoption verpflichtet. Er hat marokkanische Wurzeln, wurde aber in Stockholm geboren und wuchs in Stockholmer Vororten auf. Dort, bei IK Mälarhöjdens, IK Tellus und Hammarby IF, begann er auch mit dem Fußball, bevor er im Januar 2003 zur Jugendabteilung von IF Brommapojkarna stieß. 2007 kam er zur U19, ein Jahr später, als Albin Ekdal den Verein Richtung Italien verließ, wurde er sporadisch bei den Profis in der zweitklassigen Superettan eingesetzt. Die Mannschaft stieg in die Allsvenskan auf, Nabil wurde aber nur sporadisch eingesetzt. Er wurde immer wieder für kurze Zeit zu sogenannten „Kooperationspartnern“ verliehen. So 2010 zu Gröndals IK und Väsby United (heute AFC United). Nach dem Abstieg 2011 von Brommapojkarna war er weiter nur Ersatzspieler und wurde zu einem weiteren Kooperationspartner, dem Akropolis IF, verliehen. Erst nach der erneuten Rückkehr wurde er in der Saison 2012 überzeugender Stammspieler mit 15 Treffern. Insgesamt traf er für den Verein aus Bromma (einschließlich 3 Pokalspielen) in 60 Spielen 18 mal.
Er galt lange Zeit als eines der „größten Versprechen im schwedischen Fußball", doch erst nach seinem Wechsel im Januar 2013 zum Erstligisten AIK Solna, blühte er förmlich auf. In zwei ein halb Jahren kam er auf 26 Treffer in 64 Partien. Hinzu kommen noch 7 Einsätze (3 Tore) im Pokal und 4 Begegnungen in der Europa League Quali. Nach einem Einsatz für die U 19 wurde er auch zum schwedischen Nationalspieler. Bis zum Februar 2016 trug er 8mal das Nationaltrikot.
Er konnte jedoch den monetären Verlockungen nicht widerstehen und ging deshalb im Sommer 2015 in die Wüste zum saudi-arabischen Club Al-Ahli Dschidda. Er fühlte sich dort nicht wohl, kam auch nie richtig zum Zug. In der halben Saison brachte er es auf 10 Spiele. Deshalb und weil er sich weiter für die Nationalelf empfehlen wollte, griff er begeistert zu, als der HSV ihn verpflichten wollte. Auch Albin Ekdal überzeugte ihn dazu. In Hamburg war man von der Verpflichtung überzeugt. Sportdirektor Knäbel meinte: "Nabil ist ein technisch starker Spieler, der auf der Außenbahn immer wieder die 1:1-Situationen sucht und von der Position aus sehr torgefährlich ist." Er brachte gute Anlagen mit, konnte mit seinem starken rechten Fuß sowohl die linke als auch die rechte Bahn beackern.
Aber in Hamburg konnte er sich nie richtig durchsetzen. Zuerst hatte er noch körperlichen Nachholbedarf. Auch danach kam er nur zu Kurzeinsätzen. In der nächsten Saison wurde er vom neuen Trainer Gisdol auch nur einmal berücksichtigt. Die Zeichen standen im Winter auf Trennung. Doch es fand sich kein Verein, der auch Bahoui angenehm gewesen wäre. Sein Manager trat dann böse nach und beschimpfte Gisdol auf das übelste.
Nach langer Suche und vielen kolportierten Meldungen wurde schließlich im August 2017 ein williger Verein gefunden. Allerdings musste der HSV beim Wechsel zu den Grasshoppers Zürich 400.000 € Abfindung zuschiessen.

BL-Saison Spiele Tore
2015/2016
2016/2017
6
1
0
0
   

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Nils Bahr (16.12.1969)

Kam 1986 vom SV Siebeneichen zur HSV-Jugend und stand 24 mal von 1988 - 1990 bei den Amateuren im Tor. Dann 4 Jahre bis 1994 Ersatztorhüter, sein Konkurrent Richie Golz war einfach zu gut. Brachte es insgesamt auf zehn Einsätze in der Bundesliga und ein Pokalspiel (gegen den KSC), ehe er vor der Saison 1994/1995 zum TuS Hoisdorf in die Regionalliga wechselte (16 Einsätze). Mit der deutschen Militär-Nationalmannschaft erlangte er Bronze bei der WM 1993. "Nille" ging 1995 anschließend für 2 Jahre zum damaligen Regionalligisten SV Lurup (55 Spiele) und kehrte dann für ein halbes Jahr zu den HSV-Amateuren zurück. Von Januar 1998 bis Sommer 2002 beim Verbandsligisten Vorwärts-Wacker Billstedt. Kam hier auf 55 Partien. Stand dann immer noch im Kasten, zuerst beim TSV Bargteheide. Und seit 2005 Torwart (und ab und zu auch Verteidiger!) und Co-Trainer beim Breitenfelder SV. Hütete hier 88 mal das Tor und ihm gelang ein Treffer. Von September 2011 bis Juni 2013 "nur" noch Co-Trainer.
Tritt auch immer wieder mit der HSV-Altliga auf.

BL-Saison Spiele Tore
1990/1991
1991/1992
1992/1993
1993/1994
1
7
2
0
0
0
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1992/1993 1 0
Europa Spiele Tore
1991/1992-ue 1 0

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Harry Bähre (22.07.1941)

Ein Mann der allerersten Stunde, er bekam in der Bundesliga den Spielerpass mit der Lizenznummer 001. Absolvierte für den HSV 78 Bundesligaspiele zwischen 1963 und 1967 und erzielte zwei Tore. Schon als Kind spielte er beim "FC Lessing" einer Straßenmannschaft mit seinen späteren Kollegen Stapelfeld, Kurth und den Dörfel-Brüdern. Kam dann 1956 von Grün-Weiß Ottensen zur HSV-Jugend. Schon seit 1960 in der Oberliga eine Stütze (erzielte hier in 32 Spielen fünf Tore). Erwarb sich schnell den Ruf als "Terrier“ und „Wadenbeißer. Wurde nach der gewonnenen Deutschen Meisterschaft ins Team geholt. War 1961 auch in den drei dramatischen Halbfinal-Begegnungen im Europapokal der Landesmeister gegen den FC Barcelona dabei. Wurde 1963 DFB-Pokalsieger (gegen Dortmund) und stand 1967 im Finale dieses Pokals gegen Bayern München. Ging zum Karriereabschluss wie viele seiner Kollegen 1967 für 3 Jahre zu Barmbek-Uhlenhorst in die damals zweitklassige Regionalliga Nord. Machte hier 76 Spiele und erzielte 2 Tore.
Der Besitzer eines sehr erfolgreichen Litho-Unternehmens (Reproduktionstechniken) war im HSV nicht nur 4 Jahre als Rechnungsprüfer sondern auch als Leiter der Fußball-Amateurmannschaft tätig. Zeitweise Vizepräsident in der unglücklichen Seeler-Ära. Er betreute 1969 erst die Amateure, danach die A-Jugend und war ein Jahr später Co-Trainer unter Klaus Ochs. Er war Scout (für Trainer Kuno Klötzer) und Sportlicher Berater (für Präsident Jürgen Hunke).
Wohnt in Lokstedt und war dem HSV 12 Jahre lang als Manager der HSV-Altliga verbunden. Harry ist seit 1956 immer beim HSV, in welcher Funktion auch immer. Es ist deshalb die logische Konsequenz, dass er Ehrenmitglied ist. Rückblickend über sich meinte er: "Um das einmal festzuhalten: Ich konnte nicht nur kloppen, sondern auch Fußballspielen. Meine Technik konnte sich sehenlassen."
Die Nationalelfkarriere war nicht so erfolgreich. Zwar bescheinigte ihm Herberger, dass er "aufgrund seiner guten Leistungen beim HSV zum Kreis der Nationalmannschaft zählt." Er wurde auch dreimal eingeladen, aber Trainer Mahlmann untersagte ihm die Teilnahme. Auch einige Verletzungen verhinderten hier eine  mögliche Karriere. So reichte es nur zu einem Einsatz in der Amateur-Nationalelf.

BL-Saison Spiele Tore
1963/1964
1964/1965
1965/1966
1966/1967
22
26
14
16
1
1
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1963/1964
1966/1967
2
4
0
0
Europa Spiele Tore
1963/1964-po 6 1

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Riccardo Baich (28.10.1973)

Ein großes Talent, das über den Jugend- (Hansa Rostock und HSV) und Amateur-Bereich (ab 1990) zu den Profis stieß. Wurde als Auswechselspieler auch 2mal in der Bundesliga (insgesamt 15 Minuten) und 1mal im Intertotocup (gegen den ungarischen Vertreter FC Vari) eingesetzt. Bei den Amateuren war er erfolgreicher, stand 65 mal auf dem Feld und es gelangen ihm 22 Treffer. 1994 an den eben in die Zweite Liga aufgestiegenen FSV Frankfurt ausgeliehen. War bei 19 Begegnungen dabei und stieg wieder ab. Im folgenden Jahr in der Regionalliga 4 mal dabei (1 Tor).
Kam 1996 nach 2 Jahren in die Hansestadt zurück und spielte in der Regionalliga für den 1. SC Norderstedt. Wurde aber dort ausgemustert, weshalb es in 2 Jahren bei 38 Einsätzen und 6 Toren blieb. Beim eben in die 4teilige Regionalliga (Nord) aufgestiegenen Lüneburger SK war er von 1998 - 2001 beschäftigt. In der Relegation gegen Kickers Emden gelang 2000 der Aufstieg in die neu geschaffene zweiteilige Regionalliga (Nord).
Nach dem Abstieg 2001 kam er über den Umweg RW Essen (20 Regionalliga-Einsätze, 6 Tore) im Sommer 2002 zum Oberligisten ASV Bergedorf 85 (28 Spiele, 7 Tore). Nach 2 erfolgreichen Jahren (2003 - 2005) bei den HSV-Amateuren in der Regionalliga (50 Partien und 13 Tore) wieder beim Lüneburger SK, die jetzt in der Oberliga dümpelten. Im Sommer 2007 zum Lübecker Vorortclub TuS Neetze, wo er seit dem Saison 2008/2009 zusätzlich auch das Traineramt ausübte. Stieg gleich aus der Bezirksoberliga ab. Im Sommer 2011 trat er zurück und spielte für die zweite Mannschaft von Neetze.
Im Januar 2012 kehrte er zum Lüneburger SK (der jetzt nach der Insolvenz  LSK Hansa hieß) zurück, diesmal zunächst als Co-Trainer der A-Junioren und ab dem Sommer als Cheftrainer. Im Sommer 2013 wechselte er innerhalb Lüneburgs als Trainer zum Kreisligisten VfL.
Aber immer noch nicht ließ ihn das Leder los. Im Sommer 2016 unterstützte er den MTV Römstedt in der Kreisliga Uelzen auf dem Feld.
2004 machte er ein Fernstudium in Sportmarketing und arbeitete dann als Marketingmitarbeiter u.a. beim Lüneburger SK. 

BL-Saison Spiele Tore
1993/1994 2 0
Europa Spiele Tore
1994/1995-to 1 0

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Holger Ballwanz (07.09.1967)

Lernte beim Möllner SV das Fußballspielen und folgte seinem Entdecker Gerd-Volker Schock 1987 zu den HSV-Amateuren. Sein erstes Spiel bei den Profis war am 20.09.1989 gegen Werder Bremen bei der dramatischen Verletzung von Dittmar Jakobs, wo sich dieser einen Karabinerhaken in die Nieren rammte. Zwischen 1989 und 1992 kam der Abwehrspieler aus Mölln zu 41 Bundesliga-Einsätzen. Gehörte zum Stamm, erzielte drei Tore.
Wechselte vor Beginn der Spielzeit 1992/1993 zum VfL Wolfsburg, der in diesem Jahr in die 2. Liga aufgestiegen war. 143 mal spielte er in dieser Liga und erzielte 11 Tore. Mit den Niedersachsen gelang Ballwanz 1997 der Sprung in die Bundesliga, er spielte mit den "Wölfen" in der Saison 1999/2000 sogar international im UEFA-Cup, kam hier auf 5 Einsätze. In der Bundesliga machte er 2 Tore in 56 Spielen. Er stand 1995 im DFB-Pokal-Finale gegen Mönchengladbach und 1999 im Halbfinale gegen Werder Bremen. 2000 zu Hannover 96 in die zweiten Liga, bekam hier nur noch 3 Einsätze und 1 Pokalspiel. Dann ohne Vertrag, beendete darauf 2001 nach 97 Spielen (5 Tore) in der ersten Liga und 146 Spielen (11 Tore) in Liga zwei seine Profilaufbahn. 
Seit 2001 durchgehend Fan-Beauftragter beim VfL Wolfsburg. Arbeitete dort auch als Co-Trainer der U19. Coachte nebenbei ab 2008 die Oberliga-Mannschaft des SSV Vorsfelde, das erste Jahr zusätzlich als Spieler (6 Spiele). Dort im September 2011 entlassen, sein Nachfolger war Michael Spies.
"Balli" setzt sich bei "Show Racism the Red Card- Deutschland e.V." vehement und aktiv gegen Rassismus ein.

BL-Saison Spiele Tore
1989/1990
1990/1991
1991/1992
21
16
4
3
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1990/1991 2 0
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue
1991/1992-ue
5
1
0
0

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Ralf Balzis (31.01.1965)

Einer von vielen, die ihr Glück in Hamburg suchten. Der gelernte Kfz-Mechaniker kam über Germania Weilbach, SG Hoechst und Kickers Offenbach (wo er in der zweiten Liga 5 mal eingesetzt wurde und dabei 2 Treffer erzielte) durch HSV-Manager Günter Netzer an die Alster. Netzer war überzeugt, dass Balzis mit "seiner Kopfballstärke, seinem starken linken Fuß, seinem Einsatzwillen und seiner Statur alle Voraussetzungen mitbringt, den Durchbruch zu schaffen." Zwischen 1985 und 1987 bestritt er 30 Einsätze im HSV-Trikot, wobei er sich neunmal als Torschütze auszeichnete und wurde DFB-Pokalsieger (allerdings ohne zu spielen). "Büffel" wechselte danach zu Eintracht Frankfurt (wo er erneut ohne Einsatz den DFB-Pokal gewann) und bestritt 35 Spiele (5 Tore). Auch 3 mal im DFB-Pokal dabei und 1989 gegen Bremen im DFB-Supercupfinale. Zusätzlich 1988 ein Relegationsspiel gegen Saarbrücken, wodurch der Abstieg verhindert wurde.
Dann ab 1989 bei Vienna Wien (49 Spiele, 16 Tore) und ab Januar 1991 (gemeinsam mit Oliver Bierhoff) bei Casino Salzburg. 1991 zum VfL Osnabrück in die zweite Liga Nord. Ein Jahr später gelang der Aufstieg in die neugeschaffene 2. Liga. Holger war in 7 Ausscheidungsspielen dabei und erzielte 1 Tor. Es folgte aber der sofortige Abstieg in die drittklassige Oberliga. Die Mannschaft gewann prompt die Deutsche Amateurmeisterschaft. Und es gelang 1994 der Aufstieg in die die neu geschaffene Regionalliga Nord. Von 1991 bis 1996 machte er für Osnabrück 43 Zweitliga-Spiele (8 Tore), 64 Begegnungen (16 Tore) in der Regionalliga, 29 Partien (5 Tore) in der Oberliga und 4 Spiele im DFB-Pokal.
1996 zu Wattenscheid 09. Die Mannschaft wurde souverän Meister der Regionalliga West und stieg  in die 2.Bundesliga auf. Ralf verließ aber nach nur 8 Einsätzen den Ruhrpott und heuerte beim Regionalligisten SV Wilhelmshaven 92 an. Agierte als Spieler und Co-Trainer. In 2 Jahren 58 Spiele und 5 Tore.1999 im Alter von 34 für zwei Jahre zu Sportfreunde Lotte, damals in der Verbandsliga. 2001 war Schluss. Insgesamt 65 BL-Spiele (14 Tore) und 55 Zweitligaspiele (11 Tore).
Absolvierte eine Ausbildung zum Finanzdienstleister, ist seit 2000 Mitarbeiter bei der "AWD." Trainerstart 2001 bei BS Vörden. Der Hesse wohnt seit Anfang der 70er Jahre in Osnabrück. Trainierte seit 2002 die Jugend des VfL Osnabrück, wo auch sein Sohn Ricardo spielte. Schnürte von März 2008 bis zum Januar 2011 nochmals die Stiefel für den Oberligisten SC Spelle-Venhaus (8 Einsätze). Ab dem Sommer 2009 Trainer beim BW Merzen in der Bezirksliga. Engagement dort im Sommer 2012 beendet. Aber schon im September des gleichen Jahres übernahm er denn ostfriesischen Bezirksligisten TuS Neuenkirchen. Nach Abstiegsgefahr dort im März 2014 entlassen. Coachte von Juli 2014 bis Mai 2015 die A-Jugend der Spfrd. Lotte, bis die Mannschaft disqualifiziert wurde.
Von 2002 bis 2012 zusätzlich als Regional-Scout für den HSV unterwegs. Auch für die "HSV-Allstars" und die VfL Osnabrück- und Uwe Seeler-Traditionsteams läuft er regelmäßig auf. Einen Traum hat er noch: "Bundesliga-Trainer zu werden, das wäre eine Riesen-Sache. Man weiß nie, wer anruft. Ich bin immer bereit."
Er und sein Kollege Manfred Kastl heirateten in den 90ern zwei Schwestern. Die Söhne (also Cousins) Ricardo Balzis und Jonas Kastl spielten im Hamburger Amateurfussball unter anderem bei Altona 93 bzw. Curslack-Neuengamme.

BL-Saison Spiele Tore
1985/1986
1986/1987
22
8
5
4
DFB-Pokal Spiele Tore
1985/1986 1 0
Europa Spiele Tore
1985/1986-ue 1 0

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Sergej Barbarez (17.09.1971)

Der Bosnier (der auch Wurzeln in Serbien und Kroatien hat) begann bei Velez Mostar, nebenbei war er auch noch in der obersten Spielklasse als Basketballer aktiv, kam 1991 in den Ferien nach Deutschland und blieb wegen des Bürgerkriegs hier. Frank Pagelsdorf lotste seinen Schützling, der bereits bei Hannover 96 (1992/1993, 18 Spiele und 2 Tore in der 2. Liga), Union Berlin (1993-1996, 59 Spiele, 31 Tore in der Regionalliga) und Hansa Rostock (1996-1998, 59 Spiele, 13 Tore in der Bundesliga) erfolgreich unter dem Trainer gespielt hatte, zur Saison 2000/2001 aus Dortmund (wo er seit 1998 war und zuletzt nicht mehr zum Einsatz kam, an die Alster. In Dortmund wurde er nur 36 mal eingesetzt (6 Tore) und war sogar zeitweise suspendiert worden. Er kam hier aber auch auf 5 Champion League-Einsätze (1 Tor), 2 UEFA-Cup-Partien und 2 DFB-Ligapokal-Spielen. Mit Hannover hatte er 1992 das DFB-Supercup-Finale (gegen den VfB Stuttgart) erreicht.
Der vielseitige Offensivspieler schlug in Hamburg ein wie eine Bombe. In seinem ersten Jahr im HSV-Trikot erzielte der Bosnier 22 Tore und wurde als dritter HSV-Spieler - zuvor schafften dies Horst Hrubesch und Uwe Seeler - Bundesliga-Torschützenkönig. Zwischenzeitlich glänzte er durch seine konstruktive Spielweise auch mit Torvorlagen und riss als Kapitän die Mannschaft mit. Manchmal zeigte er zu viel Engagement, weswegen er immer wieder mal Platzverweise erhielt. War 2000 beim sagenumwobenen 4:4 gegen Juventus Turin dabei. Gewann 2006 den UI-Cup gegen Valencia und 2003 den Ligapokal gegen Dortmund. Trug maßgeblich zum 3. Platz in der Saison 2005/2006 bei.
Unverständlich, dass er von der Vereinsführung anschließend keinen neuen Vertrag erhielt. Er wollte bei "seinem" HSV bleiben, ebenso wie die Fans. Aber Vorstandschef Bernd Hoffmann wollte das Geld für ihn einsparen. Ernüchtert wechselte Sergej zu Bayer Leverkusen. Wuchs auch dort rasch in die Rolle eines Führungsspielers hinein und war bei den Fans sehr beliebt. Kam noch einmal auf 61 Spiele und 11 Tore in der Bundesliga, 22 Partien und 6 Tore im UEFA-Cup und einen Einsatz im Ligapokal.
 Im Sommer 2008 beendete er nach 330 Erstligaeinsätzen und 96 Toren seine eindrucksvolle Karriere und machte seinen Trainerschein. In den europäischen Wettbewerben (Champions League, UEFA-Cup, UI-Cup) absolvierte er sagenhafte 55 Begegnungen und war dabei 13 mal erfolgreich. Jahrelang (bis Ze Roberto kam) war er Rekordhalter als Ausländer mit den meisten Spielen in der Bundesliga.
Auch in seiner Heimat sehr beliebt. Wurde dort 2001 und 2003 Fußballer des Jahres sowie 2005 Sportler des Jahres, außerdem wurde in Mostar eine Straße nach ihm benannt. Aber auch in die HSV-Familie kehrte er kurz zurück. Im Januar 2009 wurde er in den Aufsichtsrat gewählt. Leider stieg er nach den endlosen Querelen in der Vorstandsetage im Mai 2010 frustriert wieder aus. Wie viele seiner ex-Kollegen hatte er auch das Pokern als neues Hobby entdeckt und trat hier bei etlichen Turnieren an.
Er will wieder zurück zum Spielfeld, diesmal allerdings außerhalb. Er hat deshalb auch in Bosnien seinen Trainerschein gemacht und war auch immer wieder als Trainer Bosniens im Gespräch. "Ich könnte mir gut vorstellen, irgendwo in der dritten, zweiten oder auch ersten Liga als Co-Trainer zu arbeiten. Oder als zweiter oder dritter Co-Trainer. Ich will lernen, mich hinten anstellen. Ich muss nicht sofort ins Rampenlicht." Eine große reißerische Illustrierten (mit 4 Buchstaben) boykottierte er und gab keine Interviews.
Das Trikot für die Nationalelf von Bosnien-Herzogwina trug er 49 mal und erzielte dabei 17 Tore. Trat dort 2006 wegen dauernder Querelen und Einmischung der Politik zurück. Der langjährige Kapitän war leider nie bei einem Großereignis dabei, scheiterte zweimal in der Qualifikation (EM 2004, WM 2006).

BL-Saison Spiele Tore
2000/2001
2001/2002
2002/2003
2003/2004
2004/2005
2005/2006
31
24
24
32
30
33
22
7
6
10
11
10
DFB-Pokal Spiele Tore
2000/2001
2001/2002
2002/2003
2003/2004
2004/2005
2005/2006
1
1
1
3
1
3
0
0
0
0
0
3
Europa Spiele Tore
2000/2001-cl
2000/2001-ue
2003/2004-ue
2004/2005-ui
2005/2006-ui
2005/2006-ue
7
2
2
3
5
9
2
0
0
0
2
2
 
Liga-Pokal Spiele Tore
2000/2001-li
2003/2004-li
1
3
0
1

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Peter Barfuß (11.04.1944)

Seit seiner frühesten Jugend schnürte Peter Barfuß seine Fußballschuhe beim TUS Hamburg (1952 - 1964). Dieser Verein aus Hamburg-Borgfelde bezeichnet sich selbst als "ältesten Fußballverein Hamburgs“. Dann war er 4 Jahre bis 1968 bei den Amateuren des HSV. Eine Saison lang, 1966/1967, gehörte der Verteidiger zum Lizenzspieler-Kader des HSV. Bestritt während dieser Zeit ein Spiel am 15. April 1967 bei der 1:2-Niederlage beim Meidericher SV (MSV Duisburg). Nach einem weiteren Jahr bei seinem Stammverein TuS Hamburg kickte er 3 Jahre bis 1972 bei der SpVgg Blankenese in der Hamburger Oberliga. Streifte sich anschließend 5 Jahre das Trikot der Ligamannschaft von TuS Holstein Quickborn über. 1977 war dann Schluss. 
Peter Barfuß war in Hamburg beruflich tätig. Taucht ab und zu immer wieder in den Gazetten auf: als Tennis-Spieler. Ist Mannschaftsführer des "1.Herren 65"-Team des TC Egenbüttel aus dem Pinneberger Kreis. Mit den Amateuren des HSV der 70er Jahre trifft er sich immer noch.

BL-Saison Spiele Tore
1966/1967 1 0
  

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Karsten Bäron (24.04.1973)

War bei Hertha Zehlendorf Torschützenkönig in der Oberliga Berlin (sagenhafte 29 Treffer in 30 Spielen), ehe er 1992 zum HSV wechselte. 27 Einsätze in der Saison 1992/1993 ließen auf eine große Karriere hoffen, zumal er in seiner ersten Saison gleich 8 Treffer erzielte. Stand kurz vor der Berufung in die Nationalelf und zweimal kurz vor dem Wechsel nach München, was sich wegen mehrerer Knieoperationen jedoch zerschlug. Nach einer langwierigen Verletzung war er erst wieder ab der Vorrunde 1995/1996 aktiv. Dann weitere Rückschläge (Knorpelschaden): 1997/1998 und 1998/1999 kam Bäron zu keinem Einsatz. Feierte sein Comeback am 18.12.1999 beim 6:1 gegen den MSV Duisburg im Volksparkstadion. Die Fans hatten den Langen so lautstark gefordert, dass der Duisburger Torsten Wohlert extra den Ball ins Seitenaus schlug, um die Einwechslung von "Air" Bäron zu ermöglichen. Leider plagten den Stürmer auch in der Folge Verletzungen, so dass er seine Laufbahn 2001 nach insgesamt 8 Knieoperationen beendete und als Trainer in den Jugendbereich des HSV wechselte. Insgesamt lief er für den HSV in 124 BL-Spielen auf und erzielte dabei 39 Treffer. Für die HSV-Amateure machte er in der Oberliga 4 Tore in 6 Spielen. Für die U21 des DFB absolvierte er 16 Partien (3 Tore).
Seit Januar 2006 für die 2. Mannschaft des HSV verantwortlich. Konnte leider auch im Juli 2008 den Abstieg in die nun viertklassige Regionalliga Nord nicht verhindern. Nachdem das Team aber auch hier in der Nähe der Abstiegsplätze herumkrebste, wurde er kurz vor der Winterpause entlassen. Stritt vor dem Arbeitsgericht gegen seinen ehemaligen Club, obwohl er an ihm hing. ("Ich bin jetzt 17 Jahre beim HSV - und der Verein wird immer mein Verein sein. Das ist unantastbar. Einzig die handelnden Personen wechseln...").
Im Februar 2010 folgte endlich eine gütliche Einigung. Bernd Hoffmann: "Er geht als Freund und wird beim HSV immer ein gern gesehener Gast sein."

BL-Saison Spiele Tore
1992/1993
1993/1994
1994/1995
1995/1996
1996/1997
1999/2000
2000/2001
27
32
14
19
25
7
0
8
13
4
7
7
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1992/1993
1993/1994
1994/1995
1996/1997
1
3
1
3
0
2
2
1
Europa Spiele Tore
1994/1995-to
1996/1997-ue
2
5
1
3

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Lars Bastrup (31.07.1955)

Vollständiger Name: Lars Bastrup Jörgensen. Begann bei Silkeborg IF und IHF Aarhus. Zwischen 1981 und 1983 erzielte der nur 176 cm große Blondschopf in 59 Bundesligaspielen für den HSV 18 Tore. Wegen seiner wichtigen Tore in den internationalen Wettbewerben erhielt er den Spitznamen "Mr. Europacup." Erzielte in 20 Begegnungen 6 Treffer.  Der frühere Literaturstudent gehörte mit zur glorreichen Erfolgsmannschaft, die 1983 in Athen den Europapokal der Landesmeister gegen Juventus Turin gewann. Musste in diesem Spiel in der 56. Minute wegen eines doppelten Kieferbruchs (Ellbogencheck vom Gegenspieler Gentile) ausgewechselt werden. Wurde mit dem HSV zweimal Deutscher Meister (1982, 1983), UEFA-Cup-Finalist (gegen IFK Göteborg)1982.
War über die beiden dänischen Mannschaften IHF Aarhus und Aarhus GF an die Alster gekommen, nachdem er schon von Dezember 1975 bis Sommer 1977 bei Kickers Offenbach ein Gastspiel gab und dort in 18 Partien (2 Tore) in der BL und dann in 31 Spielen (11 Tore) in der 2. Liga eingesetzt wurde. Ging dann nach seiner Hamburger Zeit wieder in die Heimat zu Skovbakken Ik und Ikast FS. Für den letzten Verein fungierte er auch kurz als Trainer. Für die dänische Nationalelf lief "Wiesel" 30mal auf und erzielte 10 Tore. War in Dänemark Torschützenkönig 1985 in der "Superliga" und Fußballer des Jahres 1980.
Dann Funktionär beim FC Midtjylland. Der Ex-Gymnasiallehrer lebt in Dänemark in Risskov bei Aarhus, verdiente sein Geld als Unternehmer und ist heute Leiter einer christlichen Hausgemeinde in Risskov, die enge Kontakte zu einer jüdischen Gemeinde im Norden Israels pflegt. Vor einigen Jahren schrieb Bastrup zudem ein Buch über Israel. Mit dem HSV hat er abgeschlossen, einzig zu Bernd Wehmeyer hat er noch guten Kontakt.
Dem "Hamburger Abendblatt" sagte er in einem Interview: "Ich hatte immer Angst, dass sich die Erfolge, aber auch die Misserfolge im Fußball traumatisch auswirken könnten und von meinem Körper Besitz ergreifen. Profifußballer leben in einer eigenen Welt, ich wollte aber den Boden nicht verlieren, das Zwischenmenschliche nicht zerstören." und "Ein Fußballspieler hat einen Fulltime-Job. Da verliert man schnell die Beziehung zum normalen Leben. Ich bin isoliert, weiß bald nicht mehr, wie der Durchschnittsbürger zurechtkommt."
Er sieht die HSV-Ära sehr nüchtern und sachlich: "Diese Titel sind, wie die ganze Zeit in Hamburg, ein Teil meines Lebens“. Wenn ich an die Zeit in Hamburg denke, empfinde ich Freude, aber keine Sehnsucht." Aber auch: "Wir lieben den Hafen, Planten un Blomen, Hamburg ist eine wunderschöne Stadt."

BL-Saison Spiele Tore
1981/1982
1982/1983
34
25
13
5
DFB-Pokal Spiele Tore
1981/1982
1982/1983
6
4
2
2
Europa Spiele Tore
1981/1982-ue
1982/1983-la
12
8
2
4
 
Liga-Pokal Spiele Tore
1982/1983-sc (1) (0)

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Michael Baur (16.04.1969)

Ernst Happel entdeckte ihn in Innsbruck. Hier spielte er beim FC Swarovski Tirol (später in FC Tirol Innsbruck umbenannt) insgesamt 12 Jahre (1989-1997, 1998-2002), wurde dort 4mal Meister und einmal Cupsieger (1993). Insgesamt trug er das Trikot der Innsbrucker in 410 Pflichtspielen, dabei gelangen ihm 49 Treffer. Allein in der österreichischen Bundesliga waren es 372 Spiele mit 41 Toren. Spielte mit den Tirolern international sowohl in der Champions League (3 Spiele, u.a. gegen FC Valencia) im Europapokal der Landesmeister (5 Spiele, 1 Tor, u.a. gegen Real Madrid), dem UEFA-Cup (11 Spiele, 2 Tore, u.a. gegen AC Florenz), im Pokal der Pokalsieger (2 Spiele gegen Real Madrid) und im UI-Cup (4 Spiele, 1 Tor, u. a. gegen Bayer Leverkusen). Im ÖFB-Pokal kam er auf 9 Einsätze und 4 Tore und im ÖFB-Supercup auf 4 Spiele.
Stand auch zwischendurch von 1997 - 98 für 4 Monate in der japanischen J-League unter Vertrag (Urawa Red Diamonds), was allerdings ein Reinfall war. Nur 2 Spiele machte er. 2002 musste Innsbruck Insolvenz anmelden. Trainer Kurt Jara, unter dem er schon in Innsbruck gespielt hatte, holte den Abwehr-Routinier zur Saison 2002/2003 nach Hamburg. Erkämpfte sich anfänglich einen Stammplatz bei Jara, enttäuschte dann aber, spielte in der zweiten Mannschaft und wechselte deshalb zum Saisonende zurück nach Österreich zum SV Pasching alias FC Superfund. Machte hier 10 Spiele (und 2 Tore) im UEFA- und UI-Cup, 7Partien (1 Tor) im ÖFB-Cup sowie 128 Spiele und 11 Tore in der Bundesliga. Ab der Saison 2007/2008 beim LASK Linz (hier 66 Spiele und 5 Tore in der Bundesliga und 1 Spiel im Pokal). Beendete dort im Sommer 2009 mit 40 Jahren seine Karriere.
40facher österreichischer Nationalspieler (5 Tore). War auch WM-Teilnehmer 1990 in Italien, allerdings dort ohne Einsatz. In der österreichischen Bundesliga absolvierte er in 19 Jahren insgesamt 566 Partien, in denen er 57 mal ins gegnerische Tor traf.
Betreibt in den Kitzbühler Alpen das „Bergrestaurant Westendorf Choralpe“. Seit Oktober 2010 war Baur als Co-Trainer beim LASK Linz tätig. Ab August 2011 war er auch Co-Trainer der österreichischen U21-Mannschaft. Im Dezember 2011 schlug er sein Trainerzelt beim FC Anif (früher USK Anif ) in der österreichische Regionalliga auf. (inoffizielles Farmteam des Kooperationspartners Red Bull Salzburg). Doch im November 2013 trennten sich die Wege, da sich die Mannschaft keinen hauptberuflichen Trainer mehr leisten konnte. Im Sommer 2014 fand er beim SV Grödig eine neue Anstellung, wo er aber schon im Mai des folgenden Jahres wieder "beurlaubt" wurde.
Im Juli 2017 übernahm er den Trainerposten beim Schwarz Weiß Bregenz, einem Traditionsverein, der jetzt in der viertklassigen Vorarlbergliga kickte.

BL-Saison Spiele Tore
2002/2003 10 0
DFB-Pokal Spiele Tore
2002/2003 1 0

 

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