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Alle Bundesligaspieler des HSV seit 1963

Ea - Fz

Armin Eck (08.12.1964)

Der Franke wechselte 1989 als Deutscher Meister von Bayern München zum HSV. Der aus der Bierstadt Kulmbach stammende Ex-Junioren- Meister (mit der Bayern-Auswahl) war den Verantwortlichen in München beim TSV 08 Kulmbach und der SpVgg Bayreuth (mit denen er in die 2. Liga aufstieg und dort in 34 Spielen 10 Tore erzielte) aufgefallen. Das Trikot der Bayreuther trug er insgesamt 156 mal und traf dabei 46 mal ins gegnerische Tor. Für die Münchner absolvierte er zwischen 1986 und 1989 in der Bundesliga 39 und im Pokal 5 Spiele mit jeweils 2 Toren. 2 mal durfte er kurz im Europapokal der Landesmeister mitmachen (darunter gegen Real Madrid) und stand 1989 gegen SC Neapel im Halbfinale des UEFA-Cups. Machte hier 9 Spiele mit 1 Tor.
Ein exzellenter, trickreicher Techniker, wurde beim HSV 1989 für damals imposante 1,5 Millionen Mark als Nachfolger für Uwe Bein angeheuert. Konnte aber auch nichts "reißen", der HSV dümpelte in dieser Zeit im hinteren Mittelfeld, nur 1992 gelang Platz 3. Zumindest wurde im UEFA-Cup 1990 das Viertelfinale gegen Juventus Turin erreicht. Hatte das Riesenpech, dass er sich beim letzten Spiel der Saison 1992/1993 in Bremen einen Kreuzbandriss zuzog und in der nächsten Saison erst wieder in der Endphase in 2 Spielen eingreifen konnte. Wechselte 1994 gemeinsam mit Thomas von Heesen und Jörg Bode zur Arminia Bielefeld in die Regionalliga (21 Spiele, 8 Tore), mit der er gleich in die 2. Liga aufstieg (wo dann auch noch Uli Stein dazu stieß). Hier noch einmal 6 Tore in 22 Partien. Das Jahr darauf gelang sogar der Durchmarsch in die Bundesliga, er konnte aber infolge von Verletzungen nur 2 Spiele absolvieren.
Dann heuerte er bei Hessen Kassel in der Regionalliga an, bis diese Konkurs anmeldeten (7 Treffer in 21 Begegnungen) und ging noch einmal kurz nach Bielefeld. Nach einem Intermezzo beim SC Weismain, die damals auch in der Regionalliga spielten (18 Spiele, 3 Tore), wollte er 1999 für seinen Stammverein SpVgg Bayreuth als Spielertrainer arbeiten. Da er sich aber erneut das Kreuzband riss, musste er 2000 die Spielerkarriere beenden. 
Er blieb aber Bayreuth als Trainer erhalten, bis er im Herbst 2003 entlassen wurde. Danach beim SV Friesen und von Okt. 2006 bis Sept. 2007 bei Bayern Hof in der Bayernliga. 2004 machte er auch ein paar Spiele beim SV Hutschdorf unter der Regie seines Vaters. Seit September 2009 trainierte Armin den Bezirksoberligisten BSC Bayreuth-Saas und stieg in die Landesliga auf. Im Sommer 2014 ging er wieder in seine Heimatstadt zurück und betreute den Bezirksligisten ATS Kulmbach
Arbeitet nebenbei als Talentsucher für den HSV und als Honorartrainer im DFB-Talentförderprogramm und leitet die "Armin Eck - Fußballschule" (wird hier u.a. von Fred Klaus unterstützt). War 2006 auch Mitglied der "Golden Boys 2006", die unter dem Logo des "FC Real, Fußballclub der buw Unternehmensgruppe" aus Osnabrück steht. Mitspieler waren viele alte Kollegen wie Ulli Stein, Thomas von Heesen, Uwe Bein, Jörg Bode und viele andere. Verdient heute sein Geld auch auf Honorarbasis als Sportlehrer für "Differenzierten Unterricht" an einem Kulmbacher Gymnasium.
In Bayreuth gibt es im "ersten deutschen Fanmuseum" eine Nische für Armin Eck, das "Eck-Eck"

BL-Saison Spiele Tore
1989/1990
1990/1991
1991/1992
1992/1993
1993/1994
34
32
36
25
2
4
5
8
2
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1989/1990
1990/1991
1991/1992
1992/1993
1
4
1
1
0
0
0
0
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue
1991/1992-ue
7
6
2
0

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Uwe Eckel (06.07.1977)

Zwei Bundesliga-Einsätze beim 1. FC Kaiserslautern (1988/1989) und zehn beim HSV. Das ganz große Glück machte der Pfälzer im Profi-Geschäft nicht. Der gelernte Maurer erzielte allerdings im September 1991 im UEFA-Cup gegen Gornik Zabre mit einem wuchtigen 35-Meter Schuss ein legendäres Tor. Spielte in der Jugend bei VfB Iggelheim, Palatia Böhl, Waldhof Mannheim und Amicitia Viernheim. Dann von 1986 bis 1988 beim Oberligisten Wormatia Worms (28 Tore in 60 Spielen), mit denen er Südwestpokalsieger wurde. Nach dem Intermezzo bei Kaiserslautern spielte er zwei Jahre von 1989 - 1991 für Hannover 96 in der zweiten Liga (35 Spiele, 8 Tore und 2 Partien im Pokal). Versuchte sich 1991 beim HSV erneut in der Bundesliga, es blieb bei 233 Minuten.
Nach seinem HSV-Abenteuer zunächst beim VfB Lübeck in der Oberliga (13 Spiele, 3 Tore) und dann bei den beiden Regionalligisten TuS Hoisdorf (11 Partien) und VfL 93 Hamburg (40 Spiele, 6 Tore). Von 1997 bis 2002 beim Oberligisten SV Concordia Ihrhove und ein Jahr bei Frisia Loga. Nebenbei machte er an der FH Emden ein BWL-Studium.
Anschließend Spielertrainer bei der 2. Mannschaft bei Germania Leer und dann in gleicher Funktion 2005 beim Holter SV. Nach STV Barßel (wiederum Spielertrainer) in der Bezirksliga war die SV Emstek (im Oldenburger Münsterland) von 2007 bis April 2008 die nächste Trainerstation. Lebte aus beruflichen Gründen zuletzt in Siegen. Kehrte im August 2009 wieder in den Norden zurück und trainierte die SV Concordia Ihrhove (zuletzt auch als Spielertrainer).
Bei einer Hamburger Firma, die Maschinen für die Druckweiterverarbeitung herstellt, beschäftigt. Daher konnte er auch den Trainerjob nur halbherzig ausüben. Deshalb legte er das Amt im Juni 2012 nieder und war nun Teammanager bei den Ostfriesen.
Entgegen anderslautender Meldungen (z. B. www.transfermarkt.de) ist er NICHT der Sohn vom Lauterer Weltmeister Horst Eckel.

BL-Saison Spiele Tore
1991/1992 10 0

 

Europa Spiele Tore
1991/1992-ue 4 1

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Kurt Eigl (07.03.1954)

66 Spiele (13 Tore) absolvierte der Hockenheimer in der Zeit zwischen 1974 und 1978 für den HSV und wurde 1976 DFB-Pokalsieger gegen Kaiserslautern und anschließend 1977 Europapokalsieger gegen Anderlecht sowie 1976 Vizemeister in der Bundesliga. war auch in beiden (verlorenen) Begegnungen im Europäischen Supercup gegen Liverpool dabei. Der kleine Mann war spielerisch ein Großer. Gehörte nach dem SC Reilingen 08 (aus Württemberg), wo er gemeinsam mit Kurt Niedermayer spielte, ab 1972 dem "HSV-Fohlenstall" an, machte in Hamburg auch sein Abitur. Wurde am Schluss von Magath aus der Stammelf verdrängt.
In der Bundesliga anschließend 1978 zum Aufsteiger Darmstadt 98 (33 Spiele, 5 Tore sowie 3 Spiele und 1 Tor im Pokal). Nach dem sofortigen Abstieg der "Lilien" Wechsel zum ebenfalls erstmals aufgestiegenen Bayer 04 Leverkusen. War hier anfangs eine wichtige Stütze. Half in der Relegation1981 gegen Offenbach mit, den drohenden Abstieg zu vermeiden. Trug 39 mal das Trikot der Werksmannschaft und netzte dabei 2 mal ein. Wegen mehrerer schwerer Verletzungen die letzten Jahre kaum noch eingesetzt.
1982 zunächst zur SpVgg Unterhaching in die Bayernliga und 1 Jahr später zum ebenfalls in dieser Liga rumkrebsenden1860 München. Wurde mit beiden Mannschaften jeweils Bayernliga-Meister. Mit München spielte er 1984 und im Mai 1986 erfolglos um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Ließ die Karriere ab 1986 als Spielertrainer beim VfL Neckarau ausklingen. Hier gelang ihm 1988 der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg.
20facher Juniorennationalspieler (Vizeeuropameister). 1978 mit der Bundeswehrauswahl auch "Militärweltmeister." Insgesamt 138 BL-Spiele und 20 Tore. 
Nach Borussia Dortmund (als Scout) und Jugend-Trainer bei Bayern München und beim 1. FC Nürnberg zuletzt "Scout" bei Darmstadt 98. Heute leitet er mit ehemaligen Mitstreitern (u. a. Hobsch, Dittwar, M. Schneider, oder Driller) Jugend-Fußballcamps (Fußballschule Bernd Hobsch). Brach ein Medizinstudium ab und entschied sich für den Beruf des Wirtschaftsassistenten. Nachdem er jahrelang in Nürnberg lebte, wohnt er jetzt seit März 2007 wieder in Reilingen.

BL-Saison Spiele Tore
1972/1973
1973/1974
1974/1975
1975/1976
1976/1977
1977/1978
0
0
21
16
14
15
0
0
3
4
6
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1973/1974
1974/1975
1975/1976
1976/1977
1977/1978
1
2
4
2
2
0
0
1
1
0
Europa Spiele Tore
1974/1975-ue
1974/1975-ue
1975/1976-ue
1976/1977-po
1977/1978-to
1977/1978-su
1977/1978-po
5
5
3
4
6
2
3
0
0
0
3
0
0
0
 
Liga-Pokal Spiele Tore
1972/1973-li 3 0

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Albin Ekdal (28.07.1989)

Der schwedische Offensivspieler galt schon seit der Jugend bei seinem Heimatverein IF Brommapojkarna als eins der größten Talente Skandinaviens. Mit 15 wurde er vom FC Chelsea (unter Manager Frank Arnesen) zum Probetraining eingeladen, entschied sich aber, in der Heimat zu bleiben. Arnesen war von ihm überzeugt: "Albin ist ein kreativer Fußballer, sehr gut am Ball. Er kann außen und zentral im Mittelfeld spielen. Er hat eine sehr gute Flanke und ein sehr gutes Passspiel. Er passt mit seiner Kreativität gut zwischen das defensive Mittelfeld und den Angriff." Mit seinem Heimatverein aus Bromma stieg er im Januar 2007 von der Superettan in die Allsvenskan (höchste Liga) auf. Er bekam in den beiden Jahren 24 Spiele.
Aber im Januar 2008 wagte er den Sprung ins Ausland, er ging zur Jugendabteilung von Juventus Turin. Italien sollte für 7 Jahre seine neue Heimat werden. Bei den Profis von Juve wurde er nur 3 mal eingesetzt und hatte einen Auftritt in der Europa League Quali. Im Sommer 2009 wurde er an den AC Siena ausgeliehen, er stieg aber am Saisonende mit den Toskanern in die Serie B ab (26 Spiele, 1 Tor). Kaum zurück in Turin wurde er im August 2010 erneut verliehen, diesmal an den FC Bologna. Erzielte hier 1 Tor in 22 Begegnungen. Im August 2011 erfolgte der endgültige Abschied aus Turin, er wechselte zu Cagliari Calcio. Nach insgesamt 115 Einsätzen mit 8 Toren in der Serie A und 6 Partien im Pokal erfolgte auch hier im Sommer 2015 der Abstieg.
Der HSV, gerade in der Relegation gerettet und im Neuaufbau, wollte den offensiven Schweden als Nachfolger für Van der Vaart. Ekdal wollte auch, nur Cagliari nicht. Nach wochenlangen Verhandlungen konnte man sich auf eine Ablösesumme von knapp 5 Millionen Euro verständigen. Trainer Labbadia schwärmte von ihm in den höchsten Tönen: "Ihn zeichnet ein gutes Passspiel aus, er ist mehr ein Achter als ein Sechser. In den sieben Jahren in Italien wurde er taktisch sehr gut ausgebildet, auch in der Nationalmannschaft ist er auf gutem Weg."
Nach kurzer Eingewöhnungszeit blühte er auf, war unverzichtbarer Teil der Mannschaft und war maßgeblich am Aufschwung des HSV beteiligt. Bildete mit Holtby eine ideale "Doppelsechs." Doch Ende Oktober zog er sich eine Luxation der Peroneus-Longus-Sehne im linken Sprunggelenk zu, was eine OP und 4 Monat Pause bedeutete. Wurde auch nachher immer wieder von kleinen Verletzungen zurückgeworfen. Verfolgte ihm auch die ganze Hinrunde der Saison 2016/2017. Auch in der Rückrunde war er nie ganz verletzungsfrei, so dass ihm seine Spritzigkeit fehlte. Erzielte aber im März 2017 gegen Hertha BSC seinen ersten Treffer im HSV-Trikot.
Nachdem er schon diverse Jugendauswahlen des Svenska Fotbollförbundet durchlaufen hatte (er kam bei U17, U19 und U21 auf insgesamt 43 Spiele und 9 Tore), wurde er im August 2011 auch erstmals in der A-Nationalelf seines Landes eingesetzt. Bis Auguar 2017 streifte er sich 31 mal das Trikot Schwedens über und genießt auch hier einen hohen Stellenwert. Wurde gerade noch bis zum Beginn der EM 21016 in Frankreich fit, wo die Mannschaft aber enttäuschte und nach der Vorrunde nach Hause fuhr.
Die Jahre im modebewussten Italien haben ihn geprägt. Schon mehrfach ließ er sich für schwedische und italienische Modemarken ablichten. Ob elegant im maßgeschneiderten Anzug oder sportlich Surfer-Look-Frisur, er ist der typische schwedische Sonnyboy.

BL-Saison Spiele Tore
2015/2016
2016/2017
2017/2018
14
21
3
0
1
0
DFB-Pokal Spiele Tore
2015/2016
2016/2017
1
1
0
0

 

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Eljero Elia (13.02.1987)

Bei der Jugendakademie von Ajax Amsterdam wurde er aufgrund "Perspektivlosigkeit und taktischer Mängel" nach zwei Jahren nach Hause geschickt. Deshalb lernte der Niederländer (mit Abstammung Surinam) nach den Anfangsstationen SV, Forum Sport und VSV Tonegido Voorburg bei ADO Den Haag das Fußball-Einmaleins. Von Januar 2005 bis zum Sommer 2007 wirbelte er für die Profis von Den Haag, kam dort zu 59 Einsätzen und 6 Toren. Entschied sich dann für Twente Enschede, wo nicht nur der HSV aufmerksam auf ihn wurde. Schon Martin Jol wollte ihn haben. War bei Twente Stammspieler, machte in 2 Jahren 64 Spiele und 11 Tore in der Eredivisie. 4 Treffer in 5 Partien erzielte er im niederländischen Pokal und 1 Tor in 14 Spielen war es in europäischen Wettbewerben (CL-Quali, UEFA-Cup und Europa League).
Als er in der Saison 2008/2009 als bester Nachwuchsspieler der Niederlande ausgezeichnet wurde, griff Hamburg zu und verpflichtete ihn für 9 Millionen Euro. Und der verspielte Techniker, der bei der Ankunft meinte: "Am liebsten laufe ich die linke Seite rauf und runter und mache verrückte Sachen", schlug prächtig ein. Er sprühte vor Spielfreude, man sah ihm die Lust am Spiel mit dem Ball an. Durch seine Finten und raketenschnellen Tempo-Dribblings spielte er sich in die Herzen der Fans. Hatte im Spätherbst einen kleinen Durchhänger, bedingt auch durch eine Knöchelverletzung und die Aufstellung im rechten Mittelfeld. Meldete sich aber eindrucksvoll zurück. Erzielte im Dezember 2009 das "Tor des Monats" (gegen Nürnberg). Durch zwei weitere Knöchelverletzungen fiel er auch in der Rückrunde öfters aus. Erreichte mit dem HSV das Halbfinale in der Europa League gegen Fulham. In der Saison 2010/2011 konnte er in der Vorrunde nur selten an seine glanzvollen Auftritte anknüpfen. Zudem warf ihn eine Fersenverletzung zurück. Konnte in der Rückrunde nur selten seine Klasse aufblitzen lassen, war oft auch zu eigensinnig. Nachdem er immer wieder mit Spitzenclubs aus anderen Ländern liebäugelte, wurde es den Verantwortlichen zu dumm und er erhielt die Freigabe.
Im August 2011 wurde er für 9 Millionen an Juventus Turin abgegeben. Eine Menge Euros, um die klamme Kasse aufzubessern. In Italien wurde er überhaupt nicht glücklich, wurde kaum eingesetzt. Insgesamt 109 Minuten in 4 Spielen in der Serie A auf dem Platz, als Turin die Meisterschaft feierte. Deshalb zog es ihn im Sommer 2012 wieder in die Bundesliga. Allerdings zum HSV-Rivalen aus Bremen. Doch auch hier konnte er selten überzeugen, wurde zwischendurch auch kurz suspendiert (66 Spiele, 4 Tore).
Als logische Konsequenz im Winter 2014 die Ausleihe zum englischen Spitzenclub FC Southampton. Hier 16 Begegnungen und 2 Tore in der Premier League und 1 Einsatz im FA-Cup. Im Sommer kurz zu Bremen zurück, musste mit der U23 trainieren.
Im August 2015 zum "Nulltarif" Verkauf zu Feyenoord Rotterdam in seine Heimat. Wurde gleich im ersten Jahr niederländischer Pokalsieger, wobei er den Siegtreffer erzielte (der dann aber als Eigentor gewertet wurde). Hier fand er zu seiner alten Stärke zurück. Er zog sich hier aber auch viel Spott im Netz zu. Er wollte den Triumph als Tattoo auf seinem Bein festhalten. Leider wurde dabei aber der Name ("Fenenoord" statt "Feyenoord") und das Datum ("Mai" statt "April") verkehrt geschrieben.
Verabschiedete sich aus Rotterdam im Sommer 2017 mit dem niederländischen Mieistertitel. Schnürte seine Schuhe nun für Medipol Basaksehir
Hatte sich auch in die niederländischen Nationalelf gespielt (28 Einsätze und 2 Tore bis August  2017). Machte zuvor bereits 1 Spiel für die U17, 2 Spiele (2 Tore) für die U20, 8 Spiele (1 Tor) für die U21 und 3 Spiele (2 Tore) fürs niederländische B-Team. Bei der WM 2010 in Südafrika, wo die Elftal Vizeweltmeister wurde, kam er zu 6 Kurzeinsätzen.

BL-Saison Spiele Tore
2009/2010
2010/2011
2011/2012
24
24
4
5
2
0
DFB-Pokal Spiele Tore
2009/2010
2010/2011
2011/2012
1
1
1
0
0
0
Europa Spiele Tore
2009/2010-el 10 1

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Luiz Firmino Emerson (28.07.1973)

Der Angreifer träumte von der großen Profi-Karriere, doch es reichte lediglich zu vier Einsätzen mit einem Tor (gegen Hansa Rostock). Vielleicht war er auch mit seinen 18 Jahren noch zu jung. Kam 1991 vom FC Guarani an die Alster. In der Oberligamannschaft war er erfolgreicher, wurde in zwei Jahren 20 mal eingesetzt und machte 4 Tore. Anschließend verdiente der Brasilianer sein Geld in der Saison 1992/1993 beim Oberligisten Holstein Kiel (24 Spiele, 10 Tore), bei Vasco da Gama in der Heimat, Bellmare Hiratsuka in Japan und Dnepr Dneprpetrowsk (7 Tore in 14 Partien) in der Ukraine. In der Saison 1996/1997 erneut Bundesliga, allerdings mit nur mäßigem Erfolg, beim FC St. Pauli (23 Spiele). Die Mannschaft stieg am Ende wieder ab. Nach Athletico Juniors und Grêmio Porto Alegre Anfang 1998 zum eben in die Eredivisie aufgestiegenen MVV Maastricht. Erzielte in 2 1/2 Jahren sehr gute 20 Tore in 60 Partien und 3 Treffer in 4 Pokalspielen.
Nach einer Pause kam er im Sommer 2001 nach Deutschland zurück und unterschrieb für 2 Jahre beim Regionalligisten KFC Uerdingen (33 Spiele/ 12 Tore und 2 Spiele im Pokal). Nach einem Abstecher zum SC Katar und dem chinesischen Tianjin Kangshifu im Oktober 2004 für 1/4 Jahr und 5 Einsätze zu Union Berlin, ebenfalls Regionalliga. Wurde nach einem heftigen Kabinenstreit (war ausfallend gegen Trainer und Mitspieler geworden) suspendiert und dann entlassen. Nach erneuten Abstechern nach Israel (Hapoel Petach Tikwa), nach Mittel- und Südamerika (America FC, Real Espana Honduras) seit 2007 beim holsteinischen Bezirksoberligisten MTSV Hohenwestedt (Kreis Steinburg, zwischen Rendsburg und Itzehoe) gelandet (heißt jetzt "Verbandsliga SW").
Stürmte als inzwischen 38jähriger immer noch. Im Januar 2011 bei SG Türkspor/Itzehoer SV und seit dem Sommer 2011 beim (fusionierten) FC Itzehoe. Beendete im Sommer 2013 seine Karriere. War bei seiner "Reise um die Welt" bis auf Australien auf allen Kontinenten aktiv.
Übernahm dann für ein Jahr die zweite Mannschaft von Itzehoe als Trainer. Doch er konnte es (noch) nicht lassen. Mit 41 Jahren schnürte er im Sommer 2014 die Stiefel erneut für seine "alte Liebe", den MTSV Hohenwestedt, wo er immer noch Tore am laufenden Band schoss. Das Jahr darauf bei Türkspor Itzehoe. 2016 zu SC Itzehoe, aus denen 2017 die SG SC Itzehoe/Oelixdorf entstand.
Wohnt in Hohenwestedt, aus diesem Ort stammt auch Emersons Frau. Zwischenzeitlich auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Arbeitet nebenbei als "Personal Trainer" im Fitnessbereich ("ELF-Personaltraining").

BL-Saison Spiele Tore
1991/1992
1992/1993
4
0
1
0

 

 

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Michael Enders (23.02.1964)

Der Berliner Mittelfeldmann, der schon bei Blau Weiß 90, den Amateuren des VfB Stuttgart, 1983 in der Oberliga Berlin bei Tennis Borussia und bei Preußen Berlin spielte, wurde 1987 verpflichtet. Spielte kein Mal in der ersten Elf. Ging 1 Jahr später zurück nach Berlin zu Tasmania. Tauchte 1994 beim Berliner Verein NSC Marathon und 1996 beim Mariendorfer SV 06 auf. 
Bei BFC Viktoria 1889 Berlin gab es 2007 einen Spieler-Trainer namens Michael Enders, es könnte sich hier um den ex-HSVer handeln. Sonst ist über ihn nichts zu finden. Im September 2012 erscheint er in einem Spielbericht dieses Vereins über die Ü40.

BL-Saison Spiele Tore
1987/1988 0 0

 

 

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Fabian Ernst (30.05.1979)

An dem Hannoveraner (der schon seit der Jugend bei den 96ern spielte und insgesamt 15 Jahre dort war) war die "halbe Liga" interessiert. Der defensive Mittelfeldstratege galt als eines der größten deutschen Fußball-Talente. Machte insgesamt in Oberliga, Pokal und Aufstiegsspielen 62 Partien und schoss 2 Tore. Hatte entscheidenden Anteil daran, dass Hannover 96 im zweiten Anlauf hintereinander 1998 endlich wieder den Aufstieg in den Profi-Fußball schaffte. Er aber ging nach Hamburg. Der Durchbruch gelang ihm hier aber noch nicht. Wechselte nach 2 Jahren im Sommer 2000 für 5 Jahre zu Werder Bremen, dort blühte Ernst richtig auf und erlebte seine Glanzzeit. Wurde dort 2004 Deutscher Meister und Pokalsieger und 2mal Pokal-Halbfinalist. Seine stolze Bilanz an der Weser: 152 BL- Spiele und 11 Tore, 18 mal DFB-Pokal, 3 mal Ligapokal, 8 Einsätze in der Champions League, 10 im UEFA-Cup (1 Tor) und 4 im UI-Cup.
Im Sommer 2005 in Freundschaft getrennt und zu Schalke 04. Folgte dorthin seinen Mannschaftskollegen Rost und Krstajic. Im gleichen Jahr Ligapokalsieger und 2007 Vizemeister. War in Schalke Stammspieler, konnte aber nicht an seine hervorragenden Leistungen in Bremen heranreichen. Erzielte in 106 BL-Partien 1 Treffer, kam 7 mal im Pokal und 5 mal im Ligapokal (1 Tor) zum Einsatz. 26 Spiele (1 Tor) trug er in Champions League (u. a. gegen FC Barcelona) und UEFA-Cup (wo man gegen den FC Sevilla das Halbfinale erreichte) aus.
Für viele überraschend im Februar 2009 der Wechsel an den Bosporus zu Besiktas Istanbul. Hier wurde er gleich in seinem ersten Jahr türkischer Meister und Pokalsieger, wurde schnell zum Liebling der Fans und zu einer tragenden Säule. Vom Sommer 2010 bis März 2011 war Bernd Schuster sein Trainer. Machte 105 Spiele und 7 Tore in der "Süper Lig" und 12 Partien in türkischen Pokalwettbewerben. International war er für Besiktas 29 mal in Champions und Europa League unterwegs, wobei ihm 2 Treffer gelangen. Wegen finanzieller Schwierigkeiten des Vereins löste er im Sommer 2012 seinen Vertrag und unterschrieb beim Lokalrivalen und Aufsteiger Kasimpasa SK. Kam hier auf 30 Begegnungen und einem Tor. Nachdem der Vertrag "in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst" wurde, beendet er im Juni 2013 seine Karriere. 306 Bundesligaspiele und 12 Tore. 
Hielt sich zunächst bei der Ü32 von Hannover 96 fit und spielte dann ab Juli 2014, für alle überraschend, beim Landesligisten OSV Hannover. Erzielte in 24 Partien 8 Tore. Doch schon nach einem Jahr kehrte er endgültig zur Hannoveraner Ü32 zurück.
Auch in der Nationalelf kann er auf Erfolge zurückschauen. Er ist mit 31 Einsätzen Rekord- Nationalspieler der U21, lief 3mal für das "Team 2006" auf und machte 24 Spiele (1 Tor) für die Nationalelf. War auch bei der EM 2004 im Kader, wurde allerdings in letzter Minute aus dem Aufgebot für die WM 2006 gestrichen. Gab im Oktober 2007 seinen Rückzug aus dem Nationalteam bekannt.
2015 gründete er zusammen mit Gerald Asamoah ein "Start-Up", das Apps für Fußballer entwickelt

BL-Saison Spiele Tore
1998/1999
1999/2000
29
19
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1998/1999
1999/2000
3
1
0
0
Europa Spiele Tore
1999/2000-ui 2 0

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Hans "Buffy" Ettmayer (23.07.1946)

Der gebürtige Wiener war ein Freund gepflegter "Mehlspeisen." "Buffy" kam zwischen 1975 und 1977 beim HSV 27 Mal zu Bundesliga-Ehren. Wurde hier 1976 Pokal-Sieger und gewann 1977 den Europapokal der Pokalsieger. Ein Österreicher alter Schule. Fußballerisch brillanter Kunstschütze, trickreich, gewichtsmäßig aber unbeständig, meistens übergewichtig. Von den Gegnern war sein knallharter Schuss gefürchtet. Vor Hamburg spielte er bei Austria Wien und von 1966 an 5 Jahre bei Wacker Innsbruck, wo er rasch zum Publikumsliebling avancierte, 1970 Pokalsieger und 1971 österreichischer Meister wurde. Für die Tiroler erzielte er in 137 Partien erstaunliche 69 Treffer. ein Mal traf er in 6 Begegnungen im Messestädte-Pokal und Europapokal der Pokalsieger (schied dort gegen Real Madrid aus).
Weitere vier Jahre ab 1971 verbrachte er beim VfB Stuttgart. Erzielte hier 1974 das 10.000 Bundesliga-Tor. Nach Schwierigkeiten mit dem Trainer entlassen, der VfB stieg erstmals aus der Bundesliga ab. Deshalb kam er nach Hamburg. In der Bundesliga erzielte er für Stuttgart in 97 Partien 34 Treffer, im Pokal netzte er in 4 Spielen ein mal ein. Im UEFA-Cup erreichten die Schwaben mit ihm das Halbfinale gegen Feyenoord Rotterdam. Von der Alster ging er 1977 für 1 Jahr in die Schweiz zum FC Lugano und ließ seine Profikarriere beim Freiburger FC (1978 - 1981, 2. Bundesliga Süd) mit 67 Spielen und 14 Toren (dazu 7 Spiele und 2 Tor im Pokal) ausklingen. Dann noch 2 Jahre als Spielertrainer beim SV Göppingen.
1986 kurz Trainer bei der SpVgg Rommelshausen (aus Kernen im Remstal). Lebt mit seiner Frau Susanna (seit 1961 verheiratet!) heute in Notzingen in Baden-Württemberg (nördlich von Kirchheim), hatte bis zur Rente einen Lotto-Laden und wirkt gelegentlich als Trainer bei Fußball-Camps mit. War auch mal Disponent für Taschenbücher im Zeitschriftenhandel. Im Januar 2012 musste er sich einer Herzoperation unterziehen.
Im Trikot der österreichischen Nationalelf lief er 30 mal auf. Ein Spruch von ihm zu seiner Leibesfülle: "Mein Arzt sagt, ich sei ein anatomisches Wunder. Ich hätte keinen Bauch, sondern nur die Beine zu weit hinten." Oder: "„Schließlich bin ich ja auch der einzige Österreicher, der seinen Rucksack vorn trägt.“. Legendär auch sein Disput mit Trainer Sing, der meint er sei zu dick geworden, worauf Buffy meinte, das sei schon immer so gewesen. Darauf Sing: „Es gibt Bilder, auf denen Sie dünner sind.“ Ettmayer: „Das muss mit einer Schmalfilmkamera aufgenommen worden sein.“ Übrigens: "Buffy" bedeutet auf tschechisch Dickerchen.

BL-Saison Spiele Tore
1975/1976
1976/1977
25
2
4
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1975/1976 2 1
Europa Spiele Tore
1975/1976-ue
1976/1977-po
7
1
1l
0
 
Liga-Pokal Spiele Tore
1976/1977-sc (1) (0)

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Benny Feilhaber (19.01.1985)

Der US-Boy (geboren in Rio De Janeiro, lebte hier auch die ersten Jahre) mit österreichischem Pass (wegen seines Großvaters) von der University of California Los Angeles (UCLA Bruins) wurde mit Blick auf die Zukunft verpflichtet. Das hoffnungsvolle Talent sollte behutsam bei den Amateuren in der Regionalliga aufgebaut werden. Hier war er Stammspieler und erreichte 49 Spiele (3 Tore). Bedingt durch die vielen verletzungsbedingten Ausfälle wurde er auch von den Profis eingesetzt (auch 3mal in der Champions League) und überzeugte durch eine grundsolide, unaufgeregte Spielweise.
Da er aber in Hamburg keine Zukunft sah, wechselte er im August 2007 für 1,5 Millionen Euro Ablöse auf die Insel zu dem eben in die Premier League aufgestiegenen Derby County, auch hier meist auf der Bank. Lediglich 10 Einsätze. Nach dem sofortigen Wiederabstieg spielte Benny seit August 2008 in Dänemark bei Aarhus GF. Nach einer Verletzung im Frühjahr 2010 kam er nur schwer wieder in Tritt und musste mit dem Traditionsverein im Sommer den Gang in die zweite dänische Liga antreten. Kam in Dänemark wettbewerbsübergreifend auf 56 Einsätze und 5 Tore.
Im April 2011 zurück in die Heimat in die Major League Soccer zu den New England Revolution. Machte für das Team in der Major League Soccer 52 Spiele, in denen er 5 Tore erzielte. Im Dezember 2012 wechselte Feilhaber zu Sporting Kansas City. Hier reifte er zum Führungsspieler, führte den Verein zwei Mal in die CONCACAF Champions League (dem amerikanischen Pendant zur europäischen UEFA Champions League).
Zunächst Juniorennationalspieler und dann auch amerikanischer Nationalspieler. Lehnte das Angebot, für die österreichische Nationalelf zu spielen, ab. War auch beim Erfolg beim CONCACAF Gold Cup 2007 und bei der Olympiade 2008 dabei. Wurde in den USA zum Nachwuchsspieler des Jahres 2005 gewählt. Bei der WM 2010 in Südafrika wurde er dreimal eingewechselt, das Team schied im Achtelfinale aus. Bis Februar 2014 kam er auf 41 Einsätze und 2 Tore.

BL-Saison Spiele Tore
2005/2006
2006/2007
0
9
0
0

 

Europa Spiele Tore
2006/2007-cl 3 0

 

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Dren Feka (09.06.1997)

Der in Bad Oldesloe geborene Deutsch-Albaner galt als das größte Defensivtalent der Hanseaten seit langem. Nach ersten Erfahrungen beim TSV Bargteheide wechselte er 2009 in die Schülermannschaft des HSV. Schnell wurden die Verantwortlichen auf das Juwel aufmerksam. Auch Bayern München buhlte (vergeblich!) um den Defensiv-Allrounder (bevorzugt linker Verteidiger sowie defensiv im Mittelfeldzentrum). Schon im Oktober 2013 debütierte er bei der U19, zu der er im Sommer 2014 fest wechselte.
Durch seine Leistungen durfte er im nächsten Sommer mit ins Trainingslager der Profis und anschließend stand er sogar im Kader für den Telekom-Cup. Mit einem Einsatz wurde es zunächst noch nichts, aber er durfte ab da bei den Amateuren auflaufen und war als U19-Spieler Stammkraft in der U23. Ende des Jahres 2015 wurde Feka zu Hamburgs Nachwuchs-Fußballer des Jahres gekürt. Das weckte die Begehrlichkeiten anderer Vereine. Vor allem Benfica Lissabon und Werder Bremen warben um ihn.
Doch er unterschrieb im Januar 2016 bei "seinem" Verein einen Profivertrag bis 2018. "Ich bin froh, dass ich beim HSV bleiben kann. Ich habe hier die ganzen Jahre gespielt und die Raute im Herzen.“ Mit einem Einsatz klappte es wegen hartnäckigen Beckenbeschwerden, an denen er seit März 2016 laborierte, nicht.
Aber im Regionalligateam absolvierte er insgesamt 44 Partien und traf 3 mal.
Nach 7 Jahren Hamburg suchte Dren im Sommer 2017 eine neue Herausforderung in der Schweiz und unterschrieb beim von Markus Babbel trainierten FC Luzern.
Feka spielte 3 mal in der deutschen U15-Nationalmannschaft und hat seitdem die Jahrgänge bis zur U19 beim DFB durchlaufen. 2013 bestritt der damals 15-Jährige auch drei Partien für die U17 Albaniens. Anfang 2015 wurde er sogar für ein Freundschaftsspiel der kosovarischen A-Nationalmannschaft nominiert. Aber er lief weiterhin für das deutsche Team auf und kam im November 2015 zu 2 Einsätzen in der U19.

BL-Saison Spiele Tore
2016/2017 0 0

 

 

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Mario Fillinger (10.10.1984)

Der Defensivspieler aus Pirna kam in der Jugend über den Heidenauer SV und die SG Dresden Striesen 1996 zum FC Chemnitz, für die er ab 2003 auch zwei Jahre in der Regionalliga Nord auflief und 47 Spiele mit 10 Toren absolvierte. Durch seine guten Leistungen und auch die Nominierungen für die DFB-U20 wurden die Hamburger Verantwortlichen auf ihn aufmerksam und lotsen ihn 2005 (nachdem Chemnitz in die NOFV-Oberliga Süd abgestiegen war) an die Elbe.
Hier konnte er sein Können aber im ersten Jahr nur bei 2 Kurzeinsätzen zeigen, da er sich noch vor dem Start in Hamburg einen Knöchelbruch zuzog. Sollte auch eine Option für die Zukunft sein. Wurde im Herbst 2006 vorwiegend als Einwechselspieler aufgebaut, war aber Leistungsträger in der zweiten Mannschaft (31 Partien, 12 Treffer). War auf einem guten Weg, Stammspieler zu werden, spielte auch in der Champions-League (90 Minuten gegen Arsenal London und 45 Minuten gegen den FC Porto). Jedoch im Januar 2007 durch Meniskusoperation über ein Jahr zurückgeworfen. Kam nur noch zu je einem Kurzeinsatz in der Bundesliga (1 Minute am 09.02.2008 in Leverkusen) und im UEFA-Cup (8 Minuten am 21.02.2008 gegen Zürich).
Ging deshalb im Sommer 2008 zurück in den Osten zum Absteiger Hansa Rostock. War mit ein Garant, dass die Ostseestädter doch noch dem drohenden Absturz in die Drittklassigkeit verhinderten. Als Hansa das Jahr darauf nach der verlorenen Relegation gegen Ingolstadt dann doch den bitteren Gang in die 3. Liga antreten musste, wechselte er 2010 nach 50 Zweitliga-Spielen und 10 Toren (plus 3 Spiele und 1 Tor im Pokal) zum Zweitligisten FSV Frankfurt. Wieder mal ein Knöchelbruch im Januar 2012 war schuld, dass er in der Rückrunde nicht mehr auflaufen konnte. Machte für die Hessen 42 Spiele (4 Tore) und 3 Partien im Pokal. Zudem (wie auch schon in Rostock) 1 Einsatz bei der zweiten in der Regionalliga.
Seit Juli 2012 bei Rot-Weiß Erfurt in der Dritten Liga. Aber auch hier wurde er durch eine Knöchelverletzung noch vor Beginn der Punkterunde gestoppt und konnte erst wieder im März eingreifen. Mario konnte der Mannschaft nur in 19 Begegnungen helfen, 4 mal half er bei der zweiten in der NOFV aus. Im Juli 2014 erfolgte die Trennung.
Seit 2008 klagte er auf Anerkennung seines Meniskusschadens als Berufsunfall. Aber erst im Februar 2017 erkannte das Sozialgericht in Dresden seinen Schaden als "Folge des Leistungssports" an.
Sein ehemaliger Trainer Frank Pagelsdorf hat eine sehr gute Meinung von ihm: "Ich bin von der Qualität des Spielers absolut überzeugt. Er hat großes Spielverständnis und Spielqualität. Er ist ein technisch versierter und ausgereifter Fußballer, der aus der zweiten Reihe torgefährlich werden kann und einen präzisen Schuss hat.“ Als Vorbild gibt Mario keinen Fußballer, sondern den Basketballer Michael Jordan an.

BL-Saison Spiele Tore
2005/2006
2006/2007
2007/2008
2
9
1
0
0
0
Europa Spiele Tore
2006/2007-cl
2007/2008-ue
2
1
0
0
 
Liga-Pokal Spiele Tore
2006/2007-li 1 0

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Andree Fincke (17.09.1968)

Der Stürmer aus Bremerhaven (FT Geestemünde, FTG und OSC Bremerhaven) kam 1988 von den Amateuren von Werder Bremen (6 Spiele, 2 Tore) zu den HSV-Amateuren und war 1990 für 1 Jahr im Kader der Profis, wurde jedoch in keinem Bundesligaspiel eingesetzt. Bei den Amateuren in der Oberliga war er erfolgreicher, kam zu 68 Einsätzen mit 26 Toren. Versuchte dann von 1991 bis 1993 beim SC Freiburg in der 2. Liga Süd unter Volker Finke sein Glück. Qualifizierte sich in 10 Spielen (1 Tor) für die neu geschaffene eingleisige 2. Bundesliga. Er erzielte in 38 Begegnungen 14 Treffer. Die Breisgauer marschierten souverän in die Bundesliga durch, doch Andree ging zurück in den Norden und unterschrieb für ein Jahr beim Zweitligisten VfL Wolfsburg. 19 mal kam er hier zum Zug und machte 2 Tore.
1993 eine Klasse tiefer zum TuS Hoisdorf, dem Steckenpferd des Unternehmers Günter Bruss. Unter Trainer Gerd-Volker Schock gelang in 26 Partien mit 5 Toren die Qualifikation für die neugeschaffene drittklassige Regionalliga Nord . Aber nach nur 7 Einsätzen (1 Tor) folgte der sofortige Wiederabstieg in die nun viertklassige Oberliga Nord. Kickte dann von 1997 bis Januar 2009 in der Oberliga Nord (Staffel HH/SH) Hamburg-Liga 12 Jahre für den SV Lurup. Davon von 2004 (als die Oberliga eingleisig wurde) bis 2007 in der Hamburg-Liga. Die letzten Jahre auch als Co-Trainer beschäftigt. Trainer dort war übrigens Oliver Dittberner, mit dem er früher gemeinsam bei den HSV-Amateuren spielte. Grund der Trennung war nach Angaben des Vereins, dass die "sportliche Ausrichtung des Vereins und die der Trainer sich in den vergangenen drei Monaten nicht deckungsgleich entwickelten."
Seit dem Sommer 2011 war er Co-Trainer beim Traditionsverein FC Altona 93, wieder gemeinsam mit Dittberner. Nach vier aufeinanderfolgenden Niederlagen wurden sie im August 2015 beurlaubt.

Hauptberuflich ist Fincke Lehrer (Sport und Gemeinschaftskunde) an der Gesamtschule Alter Teichweg ("Eliteschule des Sports") in Hamburg-Wandsbek.

BL-Saison Spiele Tore
1990/1991 0 0

 

 

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Andreas Fischer (20.10.1964)

Der Mittelfeldspieler aus Paderborn ist gelernter Tischler. Spielte früher beim ESV Bonenburg, dem SV Marienloh, Preußen Münster (1982-1984) und ab 1984 beim 1. FC Paderborn (der sich nach der Fusion 1985 TuS Paderborn-Neuhaus nannte). Schließlich von 1986 bis 1989 beim frischgebackenen Deutschen Amateurmeister BVL 08 Remscheid (dem Nachfolger von BV 08 Lüttringhausen), mit dem er 1987 in die zweite Liga (30 Spiele, 2 Tore) auf- und postwendend wieder abstieg. Im DFB-Pokal machte er 4 Partien, die Mannschaft schaltete 1987 sensationell den Erstligisten Kaiserslautern aus.
 Hatte ab 1989 beim Werksclub aus Leverkusen seine erfolgreichsten Jahre. DFB-Pokalsieger 1993 gegen die Amateure von Hertha BSC. Stand hier 1992 im Halbfinale. Ebenfalls Finalist im Supercup 1993 gegen Werder Bremen. 151 mal in der ersten Liga gespielt und dabei 13 mal ins Tor getroffen,18 mal im Pokal (5 Tore), 6 Partien mit 1 Tor im Europapokal der Pokalsieger und 3 Spiele im UEFA-Cup.
Kam vor der Saison 1994/1995 zum HSV. Avancierte an der Alster unter den Trainern Benno Möhlmann und Felix Magath zum Stammspieler. In der Saison 1998/1999 Mannschaftskapitän. Übergab die Binde in der Saison 1999/2000 an Martin Groth, nachdem er unter Frank Pagelsdorf kein Stammspieler mehr war. Gab immer hundert Prozent und strotzte vor Kampfeslust, machte damit seine eher begrenzten fußballerischen Möglichkeiten wett. Er musste auch oft Manndecker spielen, doch seine Fähigkeiten kamen am besten im Mittelfeld zur Geltung. Als größte Momente beim HSV nennt er die Spiele in der Champions League 2000/2001. Machte für Hamburg allein in der Bundesliga 7 Tore in 152 Partien. Dazu in allen anderen Wettbewerben 26 Spiele und 2 Tore.
Fischer wechselte zur Saison 2001/2002 für ein Jahr zu Rot-Weiß Essen in die Regionalliga und beendete nach weiteren 20 Spielen seine eindrucksvolle Karriere. War dann ab Januar 200ß3 zunächst vertragslos. Seinen Spitznamen "Sexmachine" verpassten ihm die HSV-Fans wegen seiner 4 Kinder.
Als Trainereinstieg 2003 beim SC Verl (als Spielertrainer), dort aber im Sommer 2004 nach nur einem Jahr wieder entlassen. Verl blieb seine erste und letzte Trainerstelle. Schloss mit Fußball ab, da er sich in der Trainerrolle nicht wohl fühlte. ("Als Trainer hatte man überhaupt keine Ruhe mehr und man ist nur noch unterwegs. Für mich war schnell klar, dass ich wieder in einen bodenständigen Beruf zurückkehren würde.“ Wohnt in Hitzhusen bei Bad Bramstedt und arbeitet als Meister für Kälteanlagenbau in seiner eigenen Firma. Zusätzlich betreibt Andreas ein Gestüt und züchtet Ponys. Nico, einer seiner Söhne, spielt zur Zeit beim SV Eichede.

BL-Saison Spiele Tore
1994/1995
1995/1996
1996/1997
1997/1998
1998/1999
1999/2000
2000/2001
25
31
31
20
19
17
9
1
4
0
1
0
1
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1994/1995
1995/1996
1996/1997
1997/1998
1998/1999
2
1
5
2
1
0
0
0
0
0
Europa Spiele Tore
1994/1995-to
1996/1997-ue
1997/1998-ui
1999/2000-ui
2000/2001-cl
3
6
3
2
1
0
0
1
1
0

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Jens-Peter Fischer (01.06.1966)

Galt lange Zeit als "Enfant terrible", manch Trainer hatte früher so seine Probleme mit ihm. Der blonde Stürmer machte in den Amateurligen bei Wilstedter SV Tangstedt und TuS Holstein Quickborn auf sich aufmerksam. "Fischi" galt als Riesentalent, weshalb sich der HSV seine Dienste sicherte. Zuerst als Amateur und ab 1989 als Profi. Konnte sich in Hamburg nicht durchsetzen, nur neun Einsätze in der Bundesliga und 141 Minuten im UEFA-Cup. Aber bei den Amateuren mit 35 Einsätzen und 12 Toren feste Größe.
In der Winterpause 1990 wie viele andere ehemaligen HSV-Spieler zur TuS Hoisdorf. Erzielte in 12 Partien 1 Tor in der Oberliga. Im Sommer zu den Stuttgarter Kickers, allerdings auch ohne besonders großen Erfolg (6 Spiele). Stieg mit den Kickers in die zweite Liga ab und blieb noch bis zum Winter (12 Einsätze). Dazu kommen in den beiden Spielzeiten 3 Einsätze und 1 Tor im Pokal. Wechsel im Januar 1993 für ein halbes Jahr zu Hansa Rostock ebenfalls in Liga zwei (11 Spiele, 1 Tor).
Es folgten sieben lange Jahre beim SC Norderstedt, 2 Saisons in der der Oberliga Nord und dann in der Regionalliga. Kam in beiden Klassen insgesamt auf 112 Einsätze und 14 Tore. Fungierte am Schluss auch als Co-Trainer von Peter Nogly. Wollte 2000 eigentlich seine Karriere schon beenden und hielt sich beim Niendorfer SC fit, schnürte aber 2002 nochmals die Stiefel. Nach den Stationen Harburger TB (12 Partien in der Verbandsliga) und nochmals Norderstedt bei der Eintracht (dem Nachfolgeverein des 1. SC) machte er im Sommer 2005 erneut Schluss, nur um im Januar 2006 noch einmal bis Jahresende in der Bezirksliga beim FC Elmshorn 1920 (dem Nachfolger von Raspo) aufzulaufen.
Arbeitete als Trainer weiter bei Eintracht Norderstedt als Chefcoach der Zweiten. Half auch bei der Jugend oder als Co-Trainer der Ersten aus. Im November 2012 entlassen.
Hauptberuflich ist er Kundenberater eines Telekommunikationsunternehmens ("wilhelm.tel").

BL-Saison Spiele Tore
1989/1990
1990/1991
9
0
0
0
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue 4 1

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Klaus Fock (13.07.1947)

Studierter Flugzeugbauingeneur. Echter Hamburger Jung vom TuS Finkenwerder. Galt als eines der größten Sturmtalente der Hansestadt. Schaffte 1968 den Sprung in den Profikader des Hamburger SV. Bestritt an der Seite von Uwe Seeler und Willi Schulz 25 Bundesligaspiele, in denen der kopfballstarke Mittelstürmer fünf Tore erzielte. Im Toto- und Messepokal war er 7 mal dabei und im Pokal 2 mal. Anschließend zu Barmbek-Uhlenhorst (1970 bis 1972) in die damals zweitklassige Regionalliga Nord. In der Mannschaft waren mit Giesemann und Schwerin zwei weitere exHSVer. Machte hier 29 Tore in 64 Begegnungen.
In den zwei Jahren beim KFC Beeringen (in Belgien), wohin er 1972 für die Rekordablöse von 150.000 DM transferiert wurde, stieg er gleich im ersten Jahr in die erste Divison auf. Erreichte in Belgien 39 Einsätze mit 5 Toren. Im Sommer 1974 zum VfL Osnabrück in die (neugegründete) Zweite Liga Nord. Erzielte hier gegen Fortuna Köln ein reguläres Tor, das nicht gegeben wurde, die Gerichte beschäftigte und zu einem Wiederholungsspiel führte.
Doch schon nach 9 Spielen (1 Tor) und 1 Partie im Pokal wechselte er im Oktober zum eben in diese Liga aufgestiegenen Barmbek-Uhlenhorst zurück, erzielte 6 Tore in 24 Spielen. Nach dem sofortigen Abstieg in der Saison 1975/1976 für ein Jahr zum Ligarivalen FC St. Pauli. Musste hier nach 9 Einsätzen und 3 Toren vorerst seine Laufbahn beenden. Aber schon 1978 schnürte er in der Verbandsliga Niedersachsen für den SV/MTV Winsen/Luhe die Schuhe. War auch hier noch voller Elan, Augenzeugen berichten, dass er den Ball mit solcher Wucht ins Netz knallte, dass dieses zerriss.
Machte sich als Trainer im Hamburger Bereich einen guten Namen beim SV Halstenbek/Rellingen in der Verbandsliga, den er von 1992 bis 1998 betreute und in die Oberliga führte. Lebt in Hamburg, arbeitete als Geschäftsführer und Ingenieur bei der "Rudolf Fock GmbH" in Kaltenkirchen, spielt regelmäßig für die Altliga des HSV. Engagiert sich auch bei der "Bürgergenossenschaft Kaltenkirchen eG."

BL-Saison Spiele Tore
1968/1969
1969/1970
14
11
3
2
DFB-Pokal Spiele Tore
1968/1969 2 0
Europa Spiele Tore
1968/1969-to
1968/1969-me
1970/1971-to
4
2
1
0
1
0

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Jakob Friis-Hansen (06.03.1967)

Der neunzehnfache dänische Nationalspieler (war auch beim dänischen Erfolg im Endspiel des Confederation-Cup 1995 dabei) begann bei B 1903 Kopenhagen (80 Spiele, 4 Tore und 2 Partien im Europapokal der Pokalsieger). Zwischendurch 1 Jahr bei Lyngby FC (25 Spiele, 4 Tore und 1 mal Intertoto-Cup). Spielte dann sieben Jahre lang in Frankreich. Von 1989 - Oktober 1995 bei OSC Lille, kam hier auf die stattliche Anzahl von 220 Spielen (5 Tore). Dann für den Rest der Saison zu Girondins Bordeaux wo neben 6 Partien im UEFA-Cup 18 Einsätze und 2 Tore zu Buche stehen.
Der Abwehrrecke hatte in seiner ersten HSV-Saison 1996 unglaubliches Verletzungspech. Er laborierte ewig an einem Fersensporn und wurde dadurch letztendlich sogar zum Sportinvaliden. Erzielte in 16 Begegnungen einen Treffer. 
Schlug die Trainerlaufbahn ein. 4 Jahre lang Trainer bei Hellerup IK, 2007 - 2008 bei BK Fremad Amager. Seit 2012 coachte er den dänischen Club Skovshoved IF. Als Scout für den FC Liverpool, AC Florenz oder Betis Seville unterwegs.

BL-Saison Spiele Tore
1996/1997
1997/1998
1998/1999
16
0
0
1
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1996/1997 4 0
Europa Spiele Tore
1996/1997-ue
1997/1998-ui
4
5
0
0

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Torsten Fröhling (24.08.1966)

1 1/2 Jahre spielte der Abwehrspieler von Eisenhüttenstädter FC Stahl beim HSV. Kam im Monat der Wende im November 1989. Doch es blieb beim Traum von der Bundesliga. Nur einmal kam er zum Einsatz (10 Minuten beim 1:0 in Bochum). Wurde ansonsten nur in der Regionalliga eingesetzt, wo er mit 40 Einsätzen bei 1 Tor bedeutend erfolgreicher war. Begonnen hatte er als Schüler in seiner mecklenburgischen Heimat bei Lokomotive Bützow und kam dann über die Jugend und zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg 1987 zu Motor Schönebeck und im Sommer 1989 zu Eisenhüttenstadt.
Im Anschluss an die HSV-Zeit wechselte er für 6 Jahre zu St. Pauli ans Millerntor und gehörte zum festen Stamm des Hamburger Zweitligisten. Einschließlich der Aufstiegsrunde absolvierte er hier 88 Partien (ein Tor). Als St. Pauli aber in die Bundesliga aufstieg, wurde er in seinen letzten beiden Jahren nur noch insgesamt 3mal berücksichtigt. Im DFB-Pokal kam er in den 6 Jahren am Millerntor auf 6 Einsätze. Ging 1997 für 1 Jahr zum Absteiger VfB Lübeck in die Regionalliga Nord. Kam in seiner letzten Saison als Profi aber lediglich noch zu 9 Spielen.
Anschließend bis 2005 Trainer der B-Jugend von FC St. Pauli, coachte dann die A-Jugend von Eintracht Nordhorn, seit Juli 07 trainierte er die Profi-Abteilung vom FC Altona 93. Wurde dort jedoch im Februar 2009 mit dem gesamten Trainerteam aus wirtschaftlichen Gründen von der Arbeit "freigestellt." Seit Beginn der Saison 09/10 war er für die U23 von Holstein Kiel zuständig, nach der Entlassung von Falco Götz im Oktober 2010 bis zur Verpflichtung von Christian Wück als Interimstrainer auch für die Erste von Kiel. 2010 ging er zum VfB Oldenburg, im April 2011 entlassen. Und im Sommer 2011 kehrte er endlich zum HSV zurück. Er trainierte hier die U17. Für ihn völlig unverständlich wurde sein Vertrag von Frank Arnesen im Sommer 2013 gekündigt.
Er fand aber ganz im Süden bei der U21 des TSV 1860 München rasch einen neuen Arbeitgeber. Als die "Löwen" dem Abstieg in die Dritte Liga entgegentrudelten, wurde er im Februar 2015 zum A-Coach befördert (als Nachfolger für Markus von Ahlen). Seinen Co-Trainer Collin Benjamin nahm er von den Amateuren mit. Schaffte in einer nervenaufreibenden Relegation gegen Holstein Kiel in der letzten Minute den Verbleib in der zweiten Liga mit den "Löwen." Als das Team auch in der neuen Saison am Tabellenende dümpelte, zog der Verein im Oktober 2015 die Reißleine und stellte ihn frei.
Aber schon im März 2016 unterschrieb er beim SV Wehen in der Dritten Liga, um diesen vor dem drohenden Abstieg zu bewahren, was ihm auch am letzten Spieltag gelang. Als er in der neuen Saison wieder auf dem Abstiegsplatz stand, bot er Anfang Februar 2017 seinen Rücktritt an, was der Verein annahm.
War zu HSV-Zeiten beim damaligen Präsidenten Ronald Wulff für dessen Dentallabor beschäftigt.

BL-Saison Spiele Tore
1989/1990
1990/1991
0
1
0
0

 

 

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Milan Fukal (16.05.1975)

Kam im September 2000 an die Alster und war bis dahin mit 5,75 Millionen Mark der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte. Er wurde von Sparta Prag verpflichtet, wo er seit Ende 1999 beschäftigt war und so was wie ein Star war. Zuvor war der zweikampfstarke Defensivspezialist bei 7 weiteren tschechischen Vereinen (Sokol Kokonín, FK Jablonec, VTJ Karlovy Vary, EME Melník, FK Ceský Brod, Pelikán Decín und Bohemians Prag) unter Vertrag. 1996 zurück zu FK Jablonec, wo er 76 Spiele absolvierte, 9 Tore erzielte und zu 2 Einsätzen im Pokal der Pokalsieger kam (1 Tor) und 1998 Tschechischer Pokalsieger wurde. Beim amtierenden tschechischen Meister Sparta kam er zu 31 Erstligaspielen (7 Tore), 14 Einsätze und 3 Tore kann er in der Champions League (u. .a gegen den FC Barcelona) verbuchen. Er verabschiedete sich aus der Hauptstadt mit dem erneuten Meistertitel.
 Hamburg wollte ihn schon 1997 vergeblich verpflichten und auch diesmal sträubte sich der Tscheche zuerst, da er in seiner Heimat bleiben wollte. Doch im August 2000 klappte es dann. 67 Spiele und 8 Tore in knapp vier Jahren lautet seine stattliche Bilanz in Hamburg.. 2003 gewann er (ohne Einsatz) den Ligapokal. Das erste Jahr hatte er große Anlaufschwierigkeiten (auch wegen eines doppelter Bänderrisses) und stand oft in der Kritik. Wurde schon als ""das teuerste Missverständnis des HSVV" gehandelt. War dann aber Garant in der Abwehr und beim HSV nicht zu ersetzen. Vielleicht hatte das auch mit dem Wechsel von Pagelsdorf zu" gehandelt. War dann aber Garant in der Abwehr und beim HSV nicht zu ersetzen. Vielleicht hatte das auch mit dem Wechsel von Pagelsdorf zu Jara als Trainer zu tun. Verletzte sich leider in der Sommerpause 2003 schwer, fiel lange Zeit aus. Da er sich am Ende ungerecht behandelt fühlte, unterschrieb er im Sommer 2004 beim Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach. Machte dort in gut 2 Jahren weitere 42 Bundesligaspiele (erzielte dabei 1 Tor). und 3 Partien im Pokal.
Im September 2006 wieder bei seinem Heimatverein FKK Jablonec 97. Kam in der Gambrinus (heute "Synot") Liga zu 43 Einsätzen mit 3 Toren und bestritt 2 Begegnungen in der UEFA-Cup Qualifikation. Ab Juli 2008 schnürte er seine Schuhe in Österreich beim SV Kapfenberg (damals KSV Superfund), wo er sich rasch zum Leitwolf entwickelte, und mit Preston Zimmerman, Miroslav Stepanek, Marek Heinz oder Raphael Wolf auf Leute traf, die auch schon die Raute trugen. Hier spielte auch der damals 15jährige Michael Gregoritsch. Zu 87 Einsätzen mit 5 Toren in der österreichischen Bundesliga gesellen sich 7 Partien im ÖFB-Cup. Aber im Juli 2011 war er wieder in seiner tschechischen Heimat zurück, bei FC Hradec Kralove (47 Spiele, 1 Tor in der Synot Liga). Doch im Sommer 2013 zog es ihn erneut nach Österreich, diesmal zum Landesligisten (5. Liga) Union SV Elsterberg, der den Namen "Union Handy Shop Esternberg" trägt.
Für die tschechische Nationalelf spielte er 19mal und war bei der Euro 2000 dabei. Im Januar 2014 geriet er beim bis dahin größten österreichischen Wettskandal in den Kreis der Verdächtigen.
Wohnt wieder in seiner Heimatstadt Jablonec, wo er eine Kneipe betreibt und seine Frau einen eigenen Kindergarten führt. Im Sommer 2017 wurde er zum Funktionär der "tschechischen Ethikkommission" ernannt.

BL-Saison Spiele Tore
2000/2001
2001/2002
2002/2003
2003/2004
12
19
28
8
1
4
2
1
DFB-Pokal Spiele Tore
2003/2004 2 0

 

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Jan Furtok (09.03.1962)

Fünf Jahre gehörte der 36malige polnische Nationalspieler (war auch bei der WM 1986 dabei) vom GKS Kattowitz zur ersten HSV-Garnitur. Begonnen hat er in seiner Heimatstadt Kattowitz bei MK Gornik, wechselte dann aber schon 1977 als 15jähriger zum Lokalrivalen GKS. Hier erlebte er seine erfolgreichste Zeit, gewann 1986 den polnischen Pokal und war zudem 1985 und 1987 im Finale dieses Wettbewerbs. In 169 Spielen in der polnischen Ekstraklasa erzielte er phänomenale 77 Tore. Weitere 3 Begegnungen machte er im UEFA-Cup.
Im Oktober 1988 dann als Nachfolger seines Landsmanns Okonski an die Elbe. Erzielte für den HSV in 135 Spielen 51 wichtige Tore. Kam allein in der Saison 1990/1991 in 32 Spielen auf 20 Tore. Profitierte dabei von den Millimeter genauen Vorlagen von Thomas Doll. Harmonierte gut mit diesem und Thomas von Heesen. Erreichte 1990 das Viertelfinale des UEFA-Pokals gegen Juventus Turin. Kam in diesem Wettbewerb saisonübergreifend auf 14 Partien Hat nach wie vor einen großen Freundeskreis in Hamburg, denn er lieferte immer ehrliche Arbeit ab. Der schnauzbärtige Angreifer war antrittsschnell, technisch stark, trickreich und wendig. War zeitweise (laut "Kicker") der beste Bundesligastürmer. Wurde in Hamburg auch zum Helden, da er im Mai 1990 den HSV vor dem drohenden Abstieg rettete, indem er 2 Minuten vor dem Ende gegen Waldhof Mannheim zum Siegtreffer traf.
Der torgefährliche "Jasiu" folgte zu Beginn der Spielzeit 1993/1994 seinem Kumpel Uwe Bein zur Frankfurter Eintracht, wo er aber nicht mehr richtig Fuß fassen konnte und in 53 Partien lediglich 9 Tore erzielte. Dazu im Pokal 4 Tore in 3 Begegnungen. Erreichte aber auch hier 1994 das Viertelfinale im UEFA-Pokal. In diesem Wettbewerb in 14 Spielen 7 Tore.
Ging 1995 nach Kattowitz zurück, zunächst als Spieler (40 Partien, 8 Tore), dann zuerst Nachwuchstrainer, dann Cheftrainer, stieg mit der Mannschaft 2005 ab. (Aus rechtlichen und finanziellen Gründen beschloss man aber in der IV. Liga den Spielbetrieb aufzunehmen). Kurz auch Nachwuchstrainer beim Polnischen Fußballverband. War ab 2009 Präsident beim GKS Kattowitz, die zwischenzeitlich wieder in der zweiten polnischen Liga spielten. Dann Sportdirektor bei Kattowitz und der polnischen Nationalelf, anschließend "Berater des Managements" und seit Februar 2012 Geschäftsführer bei seinem Stammverein, wo er immer noch eine Legende ist.
Hat ein Unternehmen im Wellnessbereich (Kosmetik, Solarium usw.). Deshalb auch nicht mehr so viel Zeit für den Fußball und nur noch in beratender und repräsentierender Position tätig, auch als Scout. Zu Hamburger Zeiten half ihm Uwe Seeler bei der Wohnungseinrichtung, indem er ihm seine alten Möbel schenkte. Die besitzt er auch in Polen immer noch. Erhielt später die Deutsche Staatsbürgerschaft, da seine Vorfahren aus Oberschlesien stammen.

BL-Saison Spiele Tore
1988/1989
1989/1990
1990/1991
1991/1992
1992/1993
21
33
32
30
19
9
10
20
8
4
DFB-Pokal Spiele Tore
1988/1989
1989/1990
1990/1991
1991/1992
2
1
3
1
0
1
1
1
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue
1991/1992-ue
8
6
3
2

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