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Wa - Wz
Xa - Zz

Alle Bundesligaspieler des HSV seit 1963

Ia - Jz

Sasa Ilic (05.09.1970)

Kam als mazedonischer Nationaltorhüter (insgesamt 5 Spiele) 1997 zum HSV. Begann bei Vardar Skopje und Partizan Belgrad. Trainer Frank Pagelsdorf hatte ihn schon über Jahre beobachtet. Vor seinem Engagement beim HSV stand Ilic 49 mal für Busan Daewoo Royals, einem Verein aus Südkorea im Tor. Im Sommer 1997, mit dem Amtsantritt Frank Pagelsdorfs, wechselte Ilic zum HSV, galt zunächst als kommende Nummer eins. Doch nachdem sich Pagelsdorf gegen Ilic und für Butt entschied, war das Kapitel Hamburg für Ilic sportlich so gut wie beendet. "Bata" kam über eine Reservistenrolle nicht hinaus. Nur im UI-Cup durfte er 1997 in zwei Spielen ran (gegen FBK Kaunas und Samsunspor).
2000 nach 3 Jahren ohne Einsatz frustriert zurück nach Mazedonien. Machte zunächst noch einmal 17 Spiele bei seinem Stammverein Vardar Skopje. Verdingte sich dann weiterhin in Russland bei Zenit St. Petersburg (2002/2003, 15 Einsätze) und in Persien bei Persepolis Teheran (2003/2004, 31 Spiele und je 32 Begegnungen bei Esteghlal Ahvaz (2004/2005) und Pegah Gilan FC, bevor er 2006 endgültig die Torwarthandschuhe auszog.

BL-Saison Spiele Tore
1997/1998
1998/1999
1999/2000
0
0
0
0
0
0

 

Europa Spiele Tore
1997/1998-ui 2 0

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Ivo Ilicevic (14.11.1986)

Der Kroate ist ein waschechter Unterfranke und wurde in Aschaffenburg geboren. Hier begann er auch im Ortsteil Schweinheim beim 1.FC Südring und wurde sogar Stadtmeister. Noch zu Jugendzeiten wechselte er 1996 zu Viktoria Aschaffenburg. Gemeinsam mit seinem Bruder Jakov, der ihn zum Fußballspielen animiert hatte. Im Januar 2005 ging er zu Darmstadt 98 in die Regionalliga Süd. Hier absolvierte er in eineinhalb Jahren 44 Spiele und erzielte acht Tore. Wurde er in der Jugend noch als Verteidiger eingesetzt, wechselte er über das Mittelfeld schließlich in den Angriff. In der Saison 2006/2007 landete er in der Bundesliga beim VfL Bochum (25 Spiele, 2 Tore). In der Winterpause 2007/2008 wurde er zunächst an den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth ausgeliehen für den er 4 Tore in 38 Begegnungen erzielte. Dann zur Saison 2009/2010 an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen (30 Spiele, 4 Tore), bei dem er im Juni 2010 einen Vertrag unterschrieb. Mit den Pfälzern gelang der Aufstieg in die Bundesliga. Hier machte er 25 Spiele und traf 6mal. 2011 war der HSV auf der Suche nach einem offensiven Mittelfeldmann. Da die Kassen durch den Verkauf von Elia zu Turin wieder etwas gefüllt waren, wurde "Ivo" im August für ca. 4 Millionen verpflichtet. Sportchef Frank Arnesen äußerte sich dazu: "Er war unser Wunschspieler. Ivo kennt die Bundesliga, ist sehr talentiert und kann die Position von Elia auf der Außenbahn eins zu eins übernehmen." Doch er konnte Hamburg nicht sofort helfen, da er durch eine Rote Karte (bereits seine dritte), die er sich noch bei Kaiserslautern eingehandelt hatte, für 4 Spiele gesperrt war.
Hatte dann einen Supereinstand. Wurde in Freiburg in der 66. Minute eingewechselt und erzielte bereits 8 Minuten später sein Tor. Doch schon im nächsten Training erlitt er einen Muskelfaserriss, was erneut drei Wochen Pause bedeutete. Anschließend wurde er fast in jedem Spiel eingesetzt, allerdings nur fünf Mal über die volle Distanz. An die erwarteten Leistungen konnte er nie ganz anknüpfen. In der neuen Saison lief es zunächst besser, doch dann musste er wegen eines Muskelfasereinrisses eine achtwöchige Pause einlegen. Kaum genesen, warf ihn eine Bauchmuskelzerrung zurück, so dass es in der Rückrunde nur noch zu 2 Einsätzen mit 21 Minuten reichte. Aber auch in der Saison 2013/2014 konnte er krankheitsbedingt nur schlecht Fuß fassen. Zerrung, Oberschenkelprobleme oder Oberschenkelzerrung lauteten u. a. die Diagnosen.
Nachdem er auch in der neuen Saison nicht überzeugen konnte, sollte er in der Winterpause verkauft werden, es fand sich aber kein Inserent. Wurde deshalb in die Zweite "abgeschoben ." Im März kam er wieder zu Einsätzen. Trotzdem wollte der HSV seinen Vertrag im Sommer 2015 nicht verlängern. Aber dann drehte er im Abstiegskampf unter seinem Mentor Labbadia (unter dem er schon in Darmstadt und Fürth gespielt hatte) auf und war einer der besten. Sein Tor im Hinspiel der Relegation gegen Karlsruhe hielt den HSV am Leben. Wegen seiner aufsteigenden Form erhielt er doch einen neuen Vertrag, allerdings unter "stark leistungsorientierten" Zahlungen. Im Januar 2016 gab er bekannt, dass er den HSV im Sommer verlassen würde. Schnürte in der Bundesliga 84 mal die Treter und traf dabei 10 mal ins gegnerische Tor. Im Pokal hatte er 6 und in der Relegation 2 Einsätze.
Nachdem sein langer Poker um eine  Verpflichtung bei einem anderen Bundesligisten (u. a. Darmstadt, Frankfurt und Bremen wurden heiß gehandelt) ergebnislos blieb, "flüchtete" er  Ende August 2016 (am letzten Tag der Transferperiode) zum russischen Erstligisten Anschi Machatschkala. Doch schon im Januar war das Gastspiel wegen "finanzieller Probleme des Klubs" beenden. Ivo unterschrieb Ende des Monats beim Spitzenclub aus Kasachstan, Kairat Almaty.
Seine sportlichen Qualitäten stellte der Offensivspieler schon zu Lauterer Zeiten unter Beweis, als er mit dem Ex-HSVler Sidney Sam die beste Flügelzange der Zweiten Liga bildete. Sein damaliger Trainer Benno  Möhlmann schwärmte: "Ivo ist stark im eins gegen eins, strahlt Torgefahr aus und hat sich auch als Vorlagengeber etabliert ." Sogar Bayern München zeigte Interesse, doch die Freigabe wurde ihm damals verweigert. In der Pfalz galt er als zugänglicher, positiver Typ, der im Team beliebt war. 
Nachdem er in der kroatischen U-21-Nationalmannschaft überzeugt hatte, kam er dann auch bei der A-Nationalelf an. Bis November 2013 traf er in 8 Partien einmal. Wurde jedoch weder für die WM 2014 noch die EM 2016 berücksichtigt.
Er hat vier Geschwister. Sein älterer Bruder Jakov ist ebenfalls Fußballspieler.

BL-Saison Spiele Tore
2011/2012
2012/2013
2013/2014
2014/2015
2015-Rel
2015/2016
18
8
18
9
2
31
2
1
3
0
1
4
DFB-Pokal Spiele Tore
2011/2012
2012/2013
2013/2014
2014/2015
2015/2016
1
1
2
1
1
0
0
1
0
0

 

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Kevin Ingreso (10.02.1993)

Der Sohn eines philippinischem Vaters und einer deutschen Mutter ist ein waschechter "Hamburger Jung ." Über die Jugendmannschaften des TSV Wandsetal Hamburg, Concordia Hamburg und Meiendorfer SV kam er zum Nachwuchs des FC St. Pauli. Von dort wechselte er 2007 zur U17 des HSV. Der offensive Mittelfeldspieler rückte zur Saison 2010/2011 als 17jähriger in die U19 auf und war dort Kapitän. Im März 2011 wurde er erstmals im Regionalligateam eingesetzt. Zur Saison 2011/2012 unterschrieb Ingreso einen Profivertrag beim Hamburger SV. Allerdings stand er auch noch weiterhin im Kader der zweiten Mannschaft. Durch einen Bänderriss im Sprunggelenk gleich zu Beginn der Hinrunde 2011/2012 wurde er aber etwas zurückgeworfen. Wurde dann 9 mal in der Zweiten und ansonsten in der U19 eingesetzt. Auch die folgende Saison bei den Amateuren, auch hier nur 18 Einsätze (1 Tor).
Versuchte im Juli 2013 einen Neuanfang beim benachbarten Regionalligisten VfR Neumünster (61 Partien und 3 Tore). Als der Verein im Sommer 2015 abstieg, wechselte Kevin zum eben in die Regionalliga aufgestiegenen Drochtersen/Assel aus der Gegend um Stade. Doch schon im November löste er nach lediglich 8 Einsätzen den Vertrag wieder auf und versuchte in der Heimat seines Vaters bei Ceres–La Salle FC (die sich in Ceres–Negros F.C.umbenannten) einen Neuanfang. Traf hier auf zahlreiche Filipinos, die zuvor in Deutschland spielten, u. a. Stephan Schröck.
2015 wurde er erstmals in die vom US-Boy Tom Dooley trainierte philippinische Nationalelf berufen und wurde auch öfters in der WM-Qualifikation eingesetzt. Bis Juni 2017 kam er auf 15 Einsätze und 1 Tor (gegen Kirgistan). 2008 hatte er einmal für die deutsche U15-Juniorenmannschaft gespielt.

BL-Saison Spiele Tore
2011/2012
2012/2013
0
0
0
0

 

 

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Valdas Ivanauskas (31.07.1966)

Begann in seiner litauischen Hauptstadt Vilnius zuerst bei Vetra und wechselte dann zu Zalgiris in die erste Liga in der damaligen Sowjetunion. Nach einem Zwischenspiel von Januar 1985 bis Sommer 1986 bei ZSKA Moskau (32 Spiele, 2 Tore) stürmte er anschließend weitere 3 1/2 Jahre für Zalgiris Vilnius (83 Partien und 19 Treffer). 6 mal kam er im UEFA-Cup zum Einsatz. Von Januar bis November 1990 zog es ihn noch einmal in die russische Hauptstadt, diesmal zu Lokomotive. 7 Tore in 16 Begegnungen waren hier seine Ausbeute.
Es folgten ab November drei sehr erfolgreiche Jahre in Österreich bei Austria Wien. Dreimal Meisterschaft und je einmal Pokalsieger und Supercupsieger. 28 Treffer in 78 'Spielen in der 1. Division in Österreich, 2 Spiele und 1 Tor im ÖFB-Supercup sowie 5 Einsätze (1 Tor) im Europapokal der Landesmeister bzw. in der Champions League. War außerdem 1990, 1991, 1993 und 1994 "Fußballer des Jahres" in seiner Heimat in Litauen.
1993 an die Elbe. Er war der erste Litauer in der ersten Bundesliga. Der bullige Angreifer (Spitzname "Ivan der Schreckliche") war schon Nationalspieler für die UdSSR (5 Spiele) und Litauen (4 Einsätze, später kamen 24 weitere dazu). Hatte einen großartigen Einstand, konnte aber in den folgenden Jahren die Leistungen nicht mehr ganz bestätigen. Das sagt auch die Trefferausbeute von nur 13 Toren in 4 Jahren aus. Wurde aber wegen seines unbändigen Einsatzes (der manchmal über das gesunde Maß hinausging) und seines Engagements trotzdem innerhalb kürzester Zeit zum Liebling des Hamburger Publikums. Er suchte den direkten Weg zum Tor und kämpfte um jeden Ball.
1997 wollte ihn der VfL Wolfsburg verpflichten, doch da seine Frau Beatrice einen Wechsel in die VW-Stadt ablehnte, heuerte er bei Austria (damals "Wüstenrot" Salzburg an. Hier weitere 35 Begegnungen mit 7 Toren in der ersten österreichischen Liga, 4 Partien im Pokal und 7 Partien auf internationaler Bühne. Wurde in der Winterpause 1998/1999 an den Konkurrenten FC St. Pölten verliehen (10 Spiele, 3 Tore). Stürmte ab Sommer 1999 für 2 Jahre beim Regionalligisten SV Wilhelmshaven 92. Nach dem Abstieg in die Oberliga 2001 noch ein Jahr als Spielertrainer beim BV Cloppenburg.
Lebte lange Zeit in Friesland (in Schortens), war in der Gegend aber als "Mietnomade" (was vor allem auf das Konto seiner damaligen Frau ging) verschrien. Während der Quali für die EM 2004 war er 2003 Co-Trainer der litauischen Nationalmannschaft. Von November 2003 bis August 2004 bei FK Vetra. Einen Monat später übernahm er den FBK Kaunas, wo er 2005 Litauischer Meister wurde und ging im Dezember 2005 als Co-Trainer nach Schottland zu Heart of Midlothian, wo er nach seiner guten Arbeit (die Mannschaft wurde Pokalsieger) zuerst im März 2006 zum Interimstrainer und im Sommer zum Cheftrainer ernannt wurde. 2006 Schottischer Pokalsieger. Wegen gesundheitlicher Probleme musste er diesen Job jedoch im März 2007 aufgeben.
War dann noch mal kurz von September bis Dezember 2007 beim abstiegsbedrohten Carl Zeiss Jena Trainer. Von Juli bis Dezember 2008 coachte er Banga Gargzdai in seiner Heimat. Schon während dieses Engagements wurde er im November 2008 bei der U-18 Nationalmannschaft Litauens zum Interimstrainer berufen. Von Juli bis Oktober 2009 in Aserbaidschan bei Standard Sumgayit. 2010 wieder in Litauen bei FK Siauliai. Anschließend von Januar 2012 bis Mai 2013 im benachbarten Georgien bei FC Dila Gori und ab Juli 2013 führte in seine Reise nach Russland zu SKA-Energia Khabarovsk in der zweiten Liga.
Als im April 2015 auch hier Schluss war, zog er sich mit seiner zweiten Frau in sein Haus in Vilnius zurück und machte gelegentlich Scouting-Jobs für Volker Diergardt. Aber von Oktober 2016 bis Mai 2017 übernahm er erneut den Trainerjob, diesmal auf Zypern bei Ethnikos Achnas. Im Juni coachte er für 4 Wochen den russischen Zweitligisten Luch-Energia Vladivostok, bevor er im August in Weißrussland bei Dinamo Brest den Posten eines Sport-Direktors erhielt.
Hängt immer noch seiner HSV-Zeit nach: "So geschätzt wie in Hamburg fühlte ich mich nie mehr. Noch heute hängt bei jedem HSV-Spiel eine 25 Meter große Litauer-Flagge mit meinem Namen. Das ist doch verrückt, 17 Jahre später." Bei einem Besuch im HSV-Museum verriet er hsv.de: "Es ist traumhaft, wieder hier zu sein. Hier hatte ich meine beste Zeit."

BL-Saison Spiele Tore
1993/1994
1994/1995
1995/1996
1996/1997
27
27
17
20
5
2
3
3
DFB-Pokal Spiele Tore
1993/1994
1994/1995
1995/1996
1996/1997
3
2
1
3
4
0
0
0
Europa Spiele Tore
1994/1995-to
1996/1997-ue
1997/1998-ui
2
3
1
2
0
0

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Lars Jacobsen (20.09.1979)

Lars Christian Jacobsen setzte zur Saison 2002/2003 zusammen mit Kim Christensen die dänische Tradition bei den Rothosen fort. Der rechte Verteidiger kam vom aktuellen dänischen Pokalsieger Odense BK, bei dem er schon seit der Jugend spielte und es auf 112 Spiele und 2 Tore brachte. Das HSV-Kapitel verlief für beide Seiten enttäuschen. 6 mal musste er sogar bei den Amateuren auflaufen. Immerhin stand er im Finale des Liga-Pokals gegen Dortmund. Nach nur 22 Einsätzen und 1 Tor kehrte der Stürmer im Winter 2003 enttäuscht in die Heimat zurück, diesmal zum FC Kopenhagen.
Erlebte hier seine Blütezeit. Gewann 2004 das Double aus Meisterschaft und Pokal, wurde 2006 und 2007 Dänischer Meister und 2005 Vizemeister. Wurde 2005 und 2006 als Rechtsverteidiger in die Dänische Mannschaft des Jahres gewählt. 72 Einsätze und 3 Tore in der Alka Superligaen, 12 Partien in Champions League nebst Qualifikation sowie 10 Spiele in der Europa League (inklusive Quali) stehen hier zu Buche. In der Saison 2007/2008 probierte er noch einmal sein Glück in Deutschland beim 1. FC Nürnberg an. Wegen einer langwierigen Verletzung kam er jedoch auch hier nur in 7 Partien in der Bundesliga und 1 mal im Ligapokal zum Einsatz.
Nach dem Abstieg der Nürnberger im Sommer 2008 wechselte er im August auf die Insel zum FC Everton. Wieder lange verletzt, auch deshalb nur 5 Spiele am Saisonende (plus 1 mal FA-Cup). Heuerte im Juli 2009 beim Ligakonkurrenten Blackburn Rovers an. 13 Spiele in der Premier League und je 3 in der Reserve und im League-Cup. Im August des folgenden Jahres zu West Ham United (24 mal Premier League und 2 mal FA-Cup).
Da der Vertrag nach dem Abstieg im Sommer 2011 nicht verlängert wurde, kehrte er im September wieder zum FC Kopenhagen zurück. Hier gleich wieder Pokalsieger. 2013 erneut dänischer Meister und in den Jahren 2012 und 2014 Vizemeister. Nochmals 81 Einsätze und 1 Tor in der Liga. 16 mal stand er in der Champions oder Europa League auf europäischen Fußballfeldern. Im Sommer 2014 versuchte er sein Glück in der französischen Liga beim Pokalsieger EA Guingamp. in 57 Begegnungen in der Ligue 1 gelang ihm 1 Treffer. 6 mal kam er in der Europa League zum Zug und 10 Spiele absolvierte er in Pokal, Liga- oder Supercup. Im Sommer 2016 war nach 20 Jahren Profidasein Schluss.
In der Nationalelf hat er alle Jugend- und Juniorenteams durchlaufen (bestritt hier insgesamt 58 Begegnungen), seit 2006 spielt er auch für das dänische A-Team, war bei der WM 2010 in Südafrika ebenso dabei wie bei der EM 2012 in Polen/ Ukraine. Als das Team im Herbst 2015 in der EM-Qualifikation gegen Schweden scheiterte, beendete er seine Nationalkarriere nach 81 Spielen (1 Tor).

BL-Saison Spiele Tore
2002/2003
2003/2004
12
10
1
0
DFB-Pokal Spiele Tore
2003/2004 2 0
Liga-Pokal Spiele Tore
2003/2004-li 3 0

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Uwe Jähnig (26.08.1969)

Als Schüler zunächst bei Empor Tabak Dresden und dann ab 1982 bei Dynamo Dresden. Dort schon in seiner letzten Juniorensaison 1986/1987 bei den Herren eingesetzt. Er spielte in sämtlichen DDR-Nachwuchsteams und kam dabei auf über 100 Länderspiele. Mit der U18 Europameister. Mit Dynamo wurde der Mittelfeldspieler 1989 und 1990 DDR-Meister, 1990 zusätzlich DDR-Pokalsieger. Spielte 37 mal in der DDR-Oberliga, im Pokal waren es 4 Partien und im UEFA-Cup 8 Spiele. Im Landesmeisterpokal kam er gegen AEK Athen zum Einsatz.
Nach der Wende firmierte die Oberliga 1990 zunächst unter Oberliga Nordost. Neben 8 Spielen dort ( 1 Tor) kam er zu 4 weiteren Einsätzen mit 2 Toren im Landesmeisterpokal. Zur Rückrunde wurde er im Januar 1991 an den Ligakonkurrenten 1. FC Magdeburg verliehen (13 Spiele, 1 Tor). Durch den 2. Platz qualifizierte sich Dresden für die Bundesliga. Uwe erreichte in 4 Jahren 84 Erstliga-Einsätze und erzielte 10 Treffer. Im DFB-Pokal erzielte er in diesem Zeitraum in 6 Partien 1 Tor.
Nach dem Abstieg wechselte Uwe vor Beginn der Saison 1995/1996 zum HSV. Hatte in Hamburg enormes Pech mit Verletzungen. In der Spielzeit 1996/1997 fiel er fast während der gesamten Saison aus und kam erst am letzten Spieltag in Düsseldorf zum Einsatz. Highlight in seiner Hamburg-Karriere war der Siegtreffer gegen Bayern München. Auch 1997/1998 sollte sich zu einer "Seuchensaison" für den Sachsen entwickeln: Kein Einsatz! Verließ den HSV anschließend. Nach zwei Knie- und einer Rückenoperation (Spalt in der Wirbelsäule) wurde der frühere Junioren-nationalspieler (1992 in der EM gegen Schottland) nach insgesamt 99 Erstligaspielen und 13 Toren Sportinvalide. 
Und dann? Seit dem Herbst 2008 trainierte er gemeinsam mit Matthias Maucksch den SV Bannewitz in der "Sachsenliga ." Wurde dort im Sept. 2009 gefeuert. 2010 wieder bei "seiner" Dynamo, als Trainer der dritten Mannschaft in der Landesliga. Im März 2011 wieder entlassen. 
Läuft immer wieder mal für die "Traditionsmannschaft des 1. FC Dynamo Dresden" auf. Seit 2011 ist er als Scout/Berater für die Eurosportsmanagement GmbH ("umfassende und karrierefördernde Beratung von Fußballspielern") unterwegs.

BL-Saison Spiele Tore
1995/1996
1996/1997
1997/1998
13
2
0
2
1
0

 

 

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Ditmar Jakobs (28.08.1953)

Der langjährige Kapitän war einer der ganz großen Spieler im Trikot des HSV, klassischer Vorstopper. Er war Mitglied der Mannschaft, die 1983 gegen Juventus Turin den Europapokal der Landesmeister holte, 1980 Vizemeister bei den Landesmeistern (gegen Nottingham Forest) und 1982 im UEFA-Cup (gegen IFK Göteborg) war, 2mal Deutscher Meister (1982 und 1983), 4 mal Vizemeister (1980, 1981, 1984, 1987) und 1mal DFB-Pokalsieger (1987 gegen die Stuttgarter Kickers) wurde. Finalist war er auch 1987 im DFB-Supercup (gegen München) und 1983 sowohl im UEFA-Supercup (gegen FC Aberdeen) als auch im Weltpokal (gegen Gremio Porto Allegre).
Begann in der Jugend bei Arminia Lirich und Rot Weiß Oberhausen, die 1970 in den Bundesligaskandal verwickelt waren. Im Mai 1972 gab er sein Profi-Debüt für die Rot-Weißen und wurde insgesamt 39 mal in der BL eingesetzt (12 Treffer). Im Sommer 1973 erfolgte der Abstieg in die zweitklassige Regionalliga West (13 Tore in 33 Partien). Als der in der anschließenden Aufstiegsrunde (8 Spiele, 3 Tore) der Wiederaufstieg verpasst wurde, blieb er noch für 6 Spiele in der jetzigen 2. Bundesliga Nord. Im Pokal kam er insgesamt auf 5 Einsätze und 2 Tore.
Ditmar unterschrieb im September 1974 bei Tennis Borussia Berlin in der ersten Liga. Es folgte Abstieg, sofortiger Wiederaufstieg und erneuter Abstieg. Er machte 63 Erstligapartien (4 Tore) und 38 Spiele mit 12 Toren in er 2. Bundesliga Nord. Im Pokal trug er 10 mal das Borussen-Trikot, wobei ihm ein Treffer gelang. Im Sommer 1977 erfolgte ein erneuter Wechsel, zurück in den Ruhrpott zum MSV Duisburg. In 68 Spielen sicherer Rückhalt in der Bundesliga (2 Tore) und im Pokal (10 Spiele, 1 Tor). Im Intertoto-Cup war er 6 mal im Einsatz und im UEFA-Cup, wo sensationell das Halbfinale (gegen Mönchengladbach) erreicht wurde, wirkte er 10 mal mit.
Manager Günther Netzer holte ihn im Sommer 1979 an die Alster, wo sein Siegeszug begann. In 11 Jahren stand er in der Bundesliga 323 mal (!) auf dem Platz und erzielte 27 Tore. 33 Spiele machte er im DFB-Pokal (6 Tore) und eins im DFB-Supercup. Neben 19 Einsätzen und 3 Toren im Pokal der Landesmeister, 23 Spielen (1 Tor) im UEFA-Cup und 3 Partien im Europokal der Pokalsieger kam er auch noch zu 2 Begegnungen im UEFA-Supercup und einem Spiel im Weltpokal.
 War bei allen Stationen immer "Mister Zuverlässig ." Ein Abwehrspieler und Kämpfer Marke Sonderklasse, war immer Garant für eine sichere Hintermannschaft, besonders stark im Zweikampfverhalten und bei Kopfbällen. Eine deutsche Sportzeitschrift nannte ihn einen der "letzten großen Kämpfer der Bundesliga ." Aber nicht nur sportlich war er ein ganz wichtiger Eckpfeiler, sondern auch bei den Mitspielern "Pfundstyp", stets ehrlich und offen, einer, auf den man sich absolut verlassen konnte.
Als Nationalspieler kam er auf 20 Einsätze (1 Tor). 1980 machte er sein erstes Spiel und nahm dann nach einer 4jährigen Pause 1986 bei der WM in Mexiko teil und wurde Vize-Weltmeister. Stand im Finale gegen Argentinien auf dem Platz. Danach beendete er die Länderspielkarriere.
"Jacko" musste seine Karriere nach einer schweren Rückenverletzung in einem Spiel am 20.09.1989 gegen Werder Bremen beenden. Er fiel bei einer dramatischen Rettungsaktion, als er den Ball noch von der Torlinie kratzte, auf einen Karabinerhaken des Tornetzes, der sich in den Rücken bohrte. Der Haken musste mit dem Skalpell entfernt werden, wobei Nervenbahnen in der Nähe der Wirbelsäule durchtrennt und drei Zentimeter von der Wirbelsäule entfernt wurden. Hat chronische motorische Störungen, benötigt deswegen immer noch eine Gehhilfe zur Fortbewegung. 
Mit seinen insgesamt 493 Erstligaspielen (und 45 Toren) steht er an 13. Stelle in der ewigen Rangliste mit den meisten Bundesligaeinsätzen. Ditmar Jakobs war Mitbesitzer und kaufmännischer Leiter eines Rehabilitations-Zentrums (dass sich auf Sportverletzungen spezialisiert hat), mit Beteiligung von Holger Hieronymus, in Altona. Ist Mitglied des Verwaltungsrates der Hanseatischen Krankenkasse und lebt heute als Versicherungsmakler in Norderstedt bei Hamburg. Hat hier auch eine eigene Homepage. Er war einer der Initiatoren für das Projekt "HSV plus", lehnte aber einen Aufsichtsratsposten ab.
Sein jüngerer Bruder Michael, ebenfalls ehemaliger erfolgreicher Fußballprofi (u. a. Oberhausen, Schalke 04, Hertha BSC), betreibt ein ambulantes Reha-Zentrum in Berlin.

BL-Saison Spiele Tore
1979/1980
1980/1981
1981/1982
1982/1983
1983/1984
1984/1985
1985/1986
1986/1987
1987/1988
1988/1989
1989/1990
34
33
33
31
32
29
33
32
28
29
9
4
3
4
5
3
1
3
1
1
2
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1979/1980
1980/1981
1981/1982
1982/1983
1983/1984
1984/1985
1985/1986
1986/1987
1987/1988
1988/1989
3
3
6
3
4
1
1
5
5
2
2
1
0
0
1
0
0
1
1
0
Europa Spiele Tore
1979/1980-la
1980/1981-ue
1981/1982-ue
1982/1983-la
1983/1984-su
1983/1984-we
1983/1984-la
1984/1985-ue
1985/1986-ue
1987/1988-po
1989/1990-ue
8
6
8
9
2
1
2
6
2
3
1
0
0
1
1
0
0
2
0
0
0
0
 
Liga-Pokal Spiele Tore
1982/1983-sc
1987/1988-sc
(1)
1
(0)
0

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Vasilije Janjicic (02.11.1998)

Mit nur 17 Jahren kam der Schweizer mit serbischen Wurzeln im September 2016 zum HSV. Dort trat er bereits seit seinem fünften Lebensjahr beim FC Zürich gegen den Ball. Im Mai 2014, als 15jähriger Knirps, spielte er schon erstmals bei der U21-Vertretung der Züricher in der Promotion League (3.Liga), wobei ihm gleich 1 Tor gelang. Nebenbei absolvierte er im Fanshop eine Ausbildung zum Detailhandelskaufmann. Nach 2 weiteren Einsätzen in der Folgesaison, startete er im neuen Spieljahr endgültig durch und erzielte in 23 Partien 1 Treffer.
In der Saison 2016/2017 wurde bis zu seinem Wechsel an die Alster noch einmal berücksichtigt. Im Juli dieses Jahres feierte er auch gegen den FC Winterthur seinen 4minütigen Einstand für die eben in die zweitklassige Challenge League abgestiegenen Züricher.
In der Schweiz war man von "seiner physischen Robustheit, seiner Ruhe und Abgeklärtheit, der guten Technik und einem hervorragendes Auge für Raum und Mitspieler" begeistert. Nachdem er schon die Jugendmannschaften der Schweiz durchlaufen hatte, kam er in der dortigen U19-Elf im August 2016 erstmals zum Einsatz. Diesem folgten in diesem Jahr noch weitere 3 Partien.
Auch in Hamburg konnte der Mittelfeldspieler auf Anhieb in 12 Partien der Hinrunde (2 Tore) mit seiner kämpferischen und technisch versierten Spielweise in der U21 überzeugen. Er durfte deshalb auch schon ab November beim Training Profiluft schnuppern und wurde von Trainer Gisdol ins Wintertrainingslager mitgenommen. Nachdem "Vasi" gegen Wolfsburg auf der Bank saß, kam er am 4. April 2017 bei er Niederlage in Dortmund in der 83.Minute zu seinem Debüt bei den Profis. Auch weitere 3 mal deutete an, dass der HSV noch viel Freude an ihm haben würde. Er zeigte trotz der Abstiegsangst keine Nerven.

BL-Saison Spiele Tore
2016/2017
2017/2018
4
0
0
0

 

 

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Marcell Jansen (17.05.1979)

"Cello" ist ein echter Mönchengladbacher Jung. Er begann beim SV Lürrip 1910 (der sich später in SV Mönchengladbach 1910 umbenannte), wo sein Vater Trainer war und spielte dann von 1993 bis 2007 für die Borussia. 2002 wurde er erstmals bei den Amateuren in der Oberliga Nordrhein eingesetzt (14 Spiele,4 Tore). In der Winterpause der Saison 2004/2005 kam er in den Profikader, erkämpfte sich rasch einen Stammplatz auf der linken Abwehrseite und wurde Nationalspieler. Er galt als herausragendes Talent auf der linken Abwehrseite. Zweikampfstark, mit großem Spielverständnis und taktischer Disziplin. In der Nationalelf hat er alle Jugendmannschaften durchlaufen. War auch bei der WM 2006 im eigenen Land dabei, wurde allerdings nur beim Spiel um Platz 3 gegen Portugal eingesetzt.
Im Sommer 2007 folgte er nach 73 Einsätzen für die Borussia (und 5 Toren) in der BL und 3 Einsätzen im Pokal dem Lockruf von Bayern München, konnte da seine große Klasse jedoch nie richtig zur Geltung bringen, wurde nur sporadisch eingesetzt. Auch bei der Euro 2008 blieb er blass, wurde aber Vize-Europameister. Hatte in München und in der Nationalelf immer Philipp Lahm als Konkurrenten. Kam in München nur auf 17 Einsätze und je 3 Spiele im DFB- und Ligapokal. Wurde aber 2008 Double-Sieger mit der Mannschaft und gewann 2007 den Ligapokal gegen Schalke. Im UEFA-Cup, wo er 10 mal mitwirkte, war im Halbfinale gegen Zenit St. Petersburg Schluss.. 
Trotzdem überraschte es viele, als er am Ende der Transferperiode im August 2008 für 9 Millionen Euro von der Isar an die Alster wechselte. Aber der HSV beobachtete den "Außenverteidiger moderner Prägung" der in Zweikämpfen bärenstark war und einen gewaltigen Offensivdrang hatte, schon lange. Dietmar Beiersdorfer schwärmte: "Er ist auf der linken Seite vielseitig einsetzbar und wir erwarten uns durch ihn eine Belebung unseres Flügelspiels ." Das erste halbe Jahr verlief dann sehr enttäuschend, er war sehr häufig verletzt und hatte Eingewöhnungsprobleme. Er spielte dann im linken Mittelfeld und fand hier langsam zu alter Klasse zurück und wurde von Spiel zu Spiel stärker. Das bewiesen auch seine beiden Tore am 21. Spieltag in Leverkusen, sein erster Doppelpack. Doch immer wieder warfen ihn Verletzungen wie Innenbanddehnung oder Kapseleinriss im Knie oder eine schwere Mandelentzündung zurück. Erst als festgestellt wurde, dass eine Lebensmittelallergie Ursache für die vielen Blessuren ist, ging es aufwärts.
Er wurde von Spiel zu Spiel stärker, war meistens bester Mann und war auch wieder ein Kandidat für die WM 2010. Zeigte jetzt seine wirkliche Klasse: bärenstarke und saubere Zweikämpfe, reifes Spielverständnis, absolute taktische Disziplin und einen gehörigen Offensivdrang. Sein Lebensmotto lautete: “Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen”. Nach einer im März im Training unglücklich zugezogenen Verletzung (Syndesmoseband-Riß) konnte er den Rest der Saison nicht mehr spielen. Höhepunkte waren die jeweiligen Halbfinals im UEFA-Cup 2009 (gegen Bremen), in der Europa League 2010 (gegen Fulham) und im DFB-Pokal 2009 (auch gegen Bremen).
Kämpfte sich durch unwahrscheinlichen Trainingsfleiß in den DFB-Kader für die WM 2010. Wurde dort im dritten Spiel gegen Ghana eingewechselt und war ein Garant für den schließlich erreichten dritten Platz. Wurde dann aber nur noch sporadisch von Joachim Löw berücksichtigt. Insgesamt 45facher Nationalspieler (drei Tore). Für die deutsche U21 trug er 4 mal das Trikot (1 Tor).
Mehrere Erkrankungen (u.a. Viruserkrankung, Zehenbruch) waren auch schuld, dass Marcell in der Hinrunde 2010/2011 nur 9 Spiele bestreiten konnte, sich immer wieder an die Mannschaft herankämpfen musste. Ging in der Sommerpause 2011 zum Krafttraining nach Amerika. Doch auch in der neuen Saison konnte er anfangs nur selten überzeugen, verlor seinen Stammplatz. Erst als Thorsten Fink als Trainer engagiert wurde, fand er langsam zu seiner alten Klasse zurück. Nach dem Umbruch im Sommer 2012 war er als Führungsspieler noch wichtiger für die junge Mannschaft. Konnte aber auch in den folgenden Jahren verletzungsbedingt selten glänzen. Er war aber in den beiden nervenaufreibenden Relegationsspielen 2014 gegen Greuther 'Fürth dabei. Unter anderem, weil er "Großverdiener" war, wurde schon im März bekannt gegeben, seinen Vertrag im Sommer 2015 nicht zu verlängern.
Für viele erstaunlich, beendete er daraufhin mit 29 Jahren seine Karriere, obwohl er etliche gute Angebote hatte. Er drückte seine Liebe zum HSV so aus: "Ich werde weiter in Hamburg leben und diesen Verein immer lieben. Jetzt irgendein neuer Klub? Nein! Ich will keinen Verein und keine Fans anlügen oder ihnen etwas vormachen, wenn ich nicht mehr voll dahinterstehe. Ich kann jetzt nicht plötzlich ein anderes Wappen küssen“. Er blieb dem HSV weiter erhalten, wenn auch in anderer Funktion. Er hatte sich schon immer für den "Hamburger Weg" intensiv unterstützt . Nach dessen Umstrukturierung sollte er das "neue Gesicht" des Projekts werden.
Aber auch sonst war er beruflich sehr aktiv. In Mönchengladbach gründete er ein "Lifestyle-Sanitätshaus. In Hamburg unterstützte er ein Startup-Unternehmen, das Sportbekleidungs-Label "Gymjunky." Investierte in die interaktive Fußball-App "BonuScore" und eröffnetge die Gastro-Kette "Ben Green".
Seit Anfang 2008 hat er auch eine eigene Firma als GmbH angemeldet, hat sich hierzu ein kleines Büro in der Wohnung in Blankenese eingerichtet. Kümmert sich vorrangig um Vermarktung, Networking und den Bereich Lifestyle, aber auch um die Plattform "V-I-Poker ." Auf dieser Webseite kann jeder mitpokern, die Einnahmen daraus werden an sein soziales Hilfswerk "CharyBay" verteilt.

BL-Saison Spiele Tore
2008/2009
2009/2010
2010/2011
2011/2012
2012/2013
2013/2014
2014-Rel
2014/2015
25
18
16
29
28
21
2
15
3
6
2
35
1
1
0
2
DFB-Pokal Spiele Tore
2008/2009
2009/2010
2010/2011
2011/2012
2012/2013
2013/2014
2014/2015
4
1
1
2
1
4
1
0
0
0
0
0
0
0
Europa Spiele Tore
2008/2009-ue
2009/2010-el
11
8
1
3

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David Jarolim (17.05.1979)

Zählte beim HSV fast schon zum Inventar. Seit 2003 gehörte der blonde Tscheche zu den absoluten Leistungsträgern des Klubs. Stammt aus seiner Fußballerfamilie. Sein Vater Karel (war Nationalspieler, jetzt Trainer Slavia Prag), sein Bruder Lukas (AC Siena) und sein Cousin Marek (Slavia Prag) jagten ebenfalls dem runden Leder hinterher. Der tschechische Mittelfeldspieler wuchs zeitweise in Frankreich in Rouen auf und spielte dort auch seit 1987 beim FC, da sein Vater dort Fußballprofi war.
Er wurde schon als sehr junger Spieler von Slavia Prag (wo er ab 1991 spielte) zu der Jugend von Bayern München geholt und wurde dann von 1997 bis 2000 bei den Amateuren eingesetzt (in 63 Begegnungen 12 Tore ). Bei den Profis durfte er in den 3 Jahren nur einmal ran (10 Minuten gegen Kaiserslautern). Das war die Mannschaft, die 2x Deutscher Meister (1999 und 2000), 2x Pokalsieger (1998 und 2000) wurde, im Endspiel der Champions League (1999 gegen Manchester United) stand und 1999 auch den Ligapokal holte. Hier durfte er 11 Minuten mitspielen. Auch in der Champions League bekam er einen 13 minütigen Auftritt (gegen Dinamo Kiew)
2000 wechselte er dann zum 1.FC Nürnberg. Im ersten Jahr nur sporadisch eingesetzt, wurde der schnelle und extrem ballsichere Tscheche schnell ein Führungsspieler, war ein herausragender Spieler beim Club. Stieg gleich im ersten Jahr auf und 2 Jahre später wieder ab. Machte 60 Spiele und 3 Tore in der ersten und 13 Spiele und 1 Tor in der zweiten Liga für die Franken. 5 Partien bestritt er im Pokal. Nach dem Abstieg war er dort nicht mehr zu halten und er wechselte Ende August 2003 für 800.000 Euro an die Elbe.
Durch seine grundsolide Spielweise auch hier schon bald nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken, wenn er nicht gerade verletzt oder wegen der gelben Karten gesperrt war. Er ging in alle Zweikämpfe wie kein anderer. Er opfert sich regelrecht für die Mannschaft auf. David Jarolim war ein sehr lauffreudiger Spieler, stark im Zweikampf und ballsicher und unverzichtbar als "Staubsauger" vor der Abwehr. Zu seinen Stärken zählten seine enorme Ballsicherheit und die Fähigkeit, auch in kritischen Situationen die Übersicht zu behalten. Oft hatte er das Auge für den besser postierten Mitspieler. Trainer Martin Jol honorierte sein Engagement und ernannte ihn zu Beginn der Saison 2008/2009 zum Kapitän. Zerriss sich auf diesem Posten noch mehr für die Mannschaft. 
Der neue Trainer Armin Veh setzte ihn 2010 ab und wechselte ihn auch mehrmals aus oder nominierte ihn nicht. Dies führte zu ersten Verstimmungen. Michael Oenning holte ihn zurück. Und baute während seinem kurzem Intermezzo auch in der neuen Saison auf ihn als Leitfigur. Nach einem erneuten Trainerwechsel fand er bei Thorsten Fink anfangs nur noch wenig Berücksichtigung, es lief nicht rund, weswegen ihm im Winter 2011 ein Wechsel nahegelegt wurde. Aber in der Rückrunde kam er zurück und wie! Er war in dem dramatischen Abstiegskampf der beste Spieler, eine wichtige Konstante, kämpfte bis zum Umfallen. Ein Kämpfer, ein Arbeiter, ein Besessener, der alles für seinen Club gab. 
Doch im Sommer 2012 wurde sein Vertrag endgültig nicht verlängert. Bei seinem Abschied am 28.04.2012 vor dem Spiel gegen Mainz spielten sich bewegende Szenen ab. Die Fans feierten ihn mit minutenlangen Sprechchören, ihm liefen die Tränen über das Gesicht. Seine 257 Bundesligaspiele bedeuten den 10. Platz in der ewigen HSV-Rangliste. Nimmt man alle Pflichtspiele zusammen, kommt man auf 344 Einsätze, was einen phänomenalen 8. Platz bedeutet! Er ist in den neun Jahren an der Alster ein echter Hamburger geworden. Höchstwahrscheinlich kehrt er nach dem Ende seiner Karriere wieder in die HSV-Familie zurück. Ein Posten als Trainer im Nachwuchsbereich wurde ihm bereits zugesichert. Wie sehr er am HSV hängt, zeigen auch seine Abschiedsworte: "Der HSV ist mein Verein, das weiß jeder. Ich bin stolz so viele Jahre für einen so großen und ruhmreichen Verein gespielt zu haben, für die Stadt, für die Fans."
Seine vorzeigenswerte Bilanz im Hamburg: 257 BL-Spiele mit 14 Treffern, 17 Einsätze im Pokal (2 Tore) und 2 im Ligapokal. Er machte 2006 in der Champions League 3 Spiele und in der Qualifikation zwei. Im UEFA-Cup brachte er es nebst Qualifikation auf 35 Einsätze und 1 Tor. 13 Spiele und 1 Tor waren es im UI-Cup und in der Europa League lief er einschließlich der Qualifikation mal auf erzielte auch hier 1 Tor. Er war sich auch nicht zu schade, bei den Amateuren in der Regionalliga auszuhelfen (2004 gegen Paderborn). David gewann mit seiner Mannschaft 2006 den UI-Pokal gegen Valencia, stand 2009 in den beiden dramatischen Halbfinals gegen Werder Bremen im UEFA-Cup und DFB-Pokal und das folgende Jahr gegen Fulham in der Europa League erneut im Halbfinale.
Da er sich aber fürs Rentnerdasein noch zu jung fühlte, unterschrieb er im Juli 2012 einen Einjahresvertrag beim französischen Erstligisten FC Évian Thonon Gaillard. Doch schon nach zweieinhalb Monaten, 5 Partien in der Liga und 1 Spiel im Pokal war das "Frankreich-Abenteuer" beendet. Aus "persönlichen Gründen" löste er Ende November den Vertrag auf. Er schloss er sich im Januar 2013 dem tschechischen Erstligisten FK Mladá Boleslav an. Im Januar 2014 wurde dort sein Vater Trainer. Zum ersten Mal in der Karriere von David waren die beiden beim gleichen Verein.
Im Sommer 2014 musste er als 35jähriger wegen "körperlichen Beschwerden beenden, Sprunggelenk  und Knie waren seit Jahren nicht schmerzfrei ." Wechselte anschließend auf den Bürostuhl, wurde Sportdirektor bei Mladá Boleslav, wo er aber auch noch als Co-Trainer auf dem Feld stand. In der Synot League machte er seine letzten 39 Profispiele und erzielte gegen Slovan Liberec sein letztes Tor.
Am 28.03.2015 bekam er in Hamburg sein hochverdientes Abschiedsspiel. Wie nicht anders zu erwarten, gab es auch bei dieser Feier große Emotionen. Sein Vater Karel wurde 2016 Trainer der tschechischen Nationalelf.
Natürlich wurde "Jaro" beim HSV auch tschechischer Nationalspieler, im Okt. 2005 erstmals berufen. War auch bei der WM 2006 und der EM 2008 (wo die Tschechen jeweils nach der Vorrunde ausschieden) dabei. Bis zu seinem Nationalmannschaftsende 2009 bestritt er 29 Spiele für Tschechien. Zuvor hatte er schon in diversen Jugendauswahlmannschaften 31 Einsätze (6 Tore).

BL-Saison Spiele Tore
2003/2004
2004/2005
2005/2006
2006/2007
2007/2008
2008-2009
2009/2010
2010/2011
2011/2012
26
32
31
30
28
31
33
24
22
1
4
2
2
2
2
1
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
2003/2004
2004/2005
2005/2006
2007/2008
2008-2009
2010/2011
2011/2012
1
1
3
4
5
1
2
1
0
0
0
0
1
0
Europa Spiele Tore
2003/2004-ue
2004/2005-ui
2005/2006-ui
2005/2006-ue
2006/2007-cl
2007/2008-ui
2007/2008-ue
2008-2009-ue
2009/2010-el
2
4
7
8
5
2
11
14
15
0
0
0
0
0
1
1
0
1
 
Liga-Pokal Spiele Tore
2006/2007-li 2 0

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Bakery Jatta (06.06.1998)

Seine Geschichte klingt wie ein Märchen und soll auch verfilmt werden. Er wuchs im westafrikanischen Gambia ohne Eltern auf und flüchtete durch die Sahara und übers Mittelmeer nach Italien. Im Sommer 2015 kam der 17-jährige Bakery nach Bothel bei Bremen in die Fußballakademie von Lothar Kannenberg, einer Jugendhilfe- und Bildungseinrichtung . Er hatte zuvor noch nie in einem Verein gespielt, sondern nur auf der Straße. Sein unglaubliches Talent fiel auf und er durfte ein Probetraining bei Werder Bremen absolvieren. Da diese ihm aber nur einen Vorvertrag anboten und er deshalb keine feste Aufenthaltsgenehmigung erhalten hätte, bot ihn sein Betreuer Aktas Diddi Beiersdorfer an. Dieser war nach einem Probetraining ebenso begeistert wie Bruno Labbadia ("Bakery hat eine große Spiel-Intelligenz, gute Anlagen"). Er legte engagiert los, deutete an, dass er über Tempo, Technik und Durchsetzungskraft verfügte.
Doch einen Vertrag durfte er nach den strengen FIFA-Vorgaben als minderjähriger Flüchtling noch nicht unterschreiben. Der HSV vermittelte ihm deshalb zunächst einen eigenen Fitness-Trainer. Vormittags ging er in die Schule und abends durfte er beim Oberligisten Bremer SV mittrainieren. Er bemühte sich auch sonst, sich zu integrieren. Er lernte die deutsche Sprache und reiste durch Deutschland (z. B. Dresden) um die deutsche Kultur kennenzulernen. Der aufkeimende Verdacht, dass er schon älter sei, konnte nach einer Untersuchung im Uniklinikum Eppendorf entkräftet werden.
In Hamburg war man immer noch von seiner enormen Veranlagung und Spielfreude überzeugt, wie er den Ball forderte, in die Räume lief und den Abschluss suchte. Man konnte auch sehen, wie unglaublich schnell und robust er war. So konnte der 1,86 lange Angreifer eine Woche nach seinem 18. Geburtstag endlich einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Als Jahresverdienst wurden 100.000 Euro ausgehandelt.
Nachdem er in der Vorrunde noch bei der Zweiten in der Regionalliga Spielpraxis sammelte, wurde er in der Rückrunde im April gegen Bremen erstmals in der Bundesliga losgelassen. Dem folgten noch weitere 5 Kurzeinsätze, am 33. Spieltag stand er in der Startelf. Er deutete durch seine Schnelligkeit und seine Kraft einige Male an, dass da ein ganz Großer heranwachsen könnte.

BL-Saison Spiele Tore
2016/2017
2017/2018
6
0
0
0

 

 

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John Jensen (03.05.1965)

Dänemarks Fußballer des Jahres 1987 wurde von1986 bis 1988 zweimal dänischer Meister mit Bröndby IF, bei denen er seit 1983 kickte und für die er bis 1988 in der Alka Superligaen 116 Spiele mit 9 Treffern machte. 6 Partien machte er im Europapokal der Landesmeister und 3 im UEFA-Cup. In Hamburg spielte der Mittelfeldspieler gemeinsam mit Klasseleuten wie Kaltz, Jakobs oder von Heesen. Er absolvierte zwischen 1988 und 1990 47 Spiele in der Bundesliga für die Rothosen. "Der Däne mit der Pferdelunge" (HSV-Stadionzeitung) war sehr ballsicher, dynamisch und zweikampfstark. Der ganz große Durchbruch gelang dem sympathischen Skandinavier allerdings hier nicht.
Seine Zeit kam erst anschließend. "Faxe" ging zurück zu Bröndby IF und wurde prompt wieder zweimal Meister. Kam zu 44 Begegnungen und 4 Tore in der dänischen Liga und absolvierte in internationalen Begegnungen 13 Partien. Wechselte 1992 in die erste englische Division zu Arsenal London. Gewann in den 3 1/2 Jahren auf der Insel 1994 den Europapokal der Pokalsieger (gegen Parma) sowie League- und FA-Cup. 98 Spiele und 1 Tor in der Premier League, 13 Begegnungen bei den Pokalsiegern,1 Spiel im UEFA-Supercup 1994 gegen AC Mailand sowie 3 Partien in englischen Pokalwettbewerben.
Kehrte im März 1996 wieder zu Bröndby IF zurück und wurde erneut dreimal hintereinander Dänischer Meister. Zusätzlich holte er 1998 noch den dänischen Pokal. 90 Spiele (3 Tore) machte er noch einmal in der Eliteliga für seinen Stammverein aus dem Vorort von Kopenhagen. In Champions League, Qualifikation und UEFA-Cup kam er insgesamt auf 17 Einsätze.
Beginn als Spieler-Trainer 1999 bei Herfölge BK, holte sich hier 2000 die nächste Meisterschaft und wurde "Trainer des Jahres ." Stieg aber das kommende Jahr ab. Letztmals 62 Spiele (1 Tor) und 2 Spiele (1 Tor) im UEFA-Cup. Im Sommer 2002 wieder zu Bröndby zurück, wo er 4 Jahre Co-Trainer (unter Michael Laudrup) war. 2007 für ein Jahr Co-Trainer beim spanischen FC Getafe (wieder unter Laudrup).
Im November 2008 unterschrieb er beim dänischen Erstligisten Randers FC einen Vertrag als Trainer, der zum 1.7.2009 gültig wurde. Traf dann kurz darauf mit seinem Club auf den HSV mit Trainer Bruno Labbadia, mit dem er 1988 ein halbes Jahr gemeinsam das Trikot mit der Raute trug. Nach mehreren Niederlagen allerdings im Okt. 2009 in Randers wieder entlassen. 2011 zog es ihn wieder auf die Insel. Er wurde im Januar "Co" im Trainerstab der Blackburn Rovers, trat dort allerdings Ende September zurück.
Von Oktober 2012 bis Juni 2013 wieder mal bei Bröndby IF, diesmal als "Berater des Managements ." Im Sommer 2014 fand er in Dänemark beim BK Fremad Amager in der drittklassigen 2. Division Ost einen neuen Arbeitgeber. Stieg im Sommer 2016 in die 1. Division auf.
Der Höhepunkt seiner Karriere als dänischer Nationalspieler: wurde 1992 Europameister. Erzielte dabei im Endspiel gegen Deutschland ein Tor. Erreichte dadurch in seiner Heimat Kultstatus. Insgesamt machte er zwischen 1986–1995 für Dänemark 69 Länderspiele (4 Tore). War auch bei der Euro 2008 dabei.

BL-Saison Spiele Tore
1988/1989
1989/1990
32
15
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1988/1989 4 1
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue 6 1

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Allan Jepsen (04.07.1977)

(Vollständiger Name: Allan Kierstein Jepsen) In der Jugend spielte er bei Stilling IF und Brøndby IF. Wurde hier Juniorennationalspieler (insgesamt 35 Einsätze und 2 Tore im Jugend- und Juniorenbereich). Über den Nachwuchs von Aarhus GF dort 1996 zu den Profis. 23 Spiele (1 Tor) in der Alka Superligaen und eine Partie im Europapokal der Pokalsieger.
Kam 1997als Riesen-Talent auf Vermittlung von Talent-Sichter Jürgen Wähling zum HSV. Der Däne hatte mehrere Angebote von englischen Premiere League-Klubs, entschied sich aber für Hamburg. Zwar hatte der Abwehrmann diverse Einsätze (26 Spiele, 1 Tor) in der Bundesliga-Mannschaft, verfügte auch über Grundschnelligkeit und gute Technik, kam aber über die Rolle eines Ergänzungsspielers nicht hinaus. Auf seiner Position war Bernd Hollerbach eine Macht. 3 mal durfte er im Pokal ran. Wurde auch öfters in der Regionalliga bei den Amateuren aufgeboten (22 Spiele, 1 Tor).
Wechselte zur Saison 1999/2000 zum SC Heerenveen in die niederländische Eredivisie, wurde hier aber auch nicht glücklich. Lediglich 10 Einsätze und 4 Partien im diversen Pokalwettbewerben. Schon im August 2002 zurück in die Heimat zu Aalborg BK. Hier kam er auch zu seinen beiden einzigen Spielen für die Nationalelf. Auch sonst war die Zeit recht erfolgreich. 173 mal stand er in der Liga auf dem Platz und erzielte dabei 4 Tore. Im UEFA-Cup und der Qualifikation kam er 4 mal zum Zuge. Blieb bis zum März 2006 in Aalborg.
Jetzt zog es in nach Norwegen zum Hauptstadtclub Valerenga Oslo IF, wurde dort 2008 Pokalsieger. In der Tippeligaen gelangen er in 72 Partien 3 Treffer. In Champions League-Quali und UEFA-Cup brachte er es auf 8 Einsätze und im Pokal auf zwei. Im Juni 2009 wieder in die Heimat zu Randers FC zurück. 12 Spiele in der Superligaen, 3 im Pokal und 5 in der Europa League. Trainer war hier anfangs John Jensen. Und in der Europa League traf man auf den HSV.
Im Januar 2010 erneut nach Deutschland, diesmal zum Zweitligisten Alemannia Aachen. Konnte aber in 15 Begegnungen nicht überzeugen, Vertrag wurde im Sommer wieder aufgelöst. Aus "privaten Gründen" zurück in die Heimat zum Aufsteiger AC Horsens. Beendete ein Jahr darauf nach nur 10 weiteren Spielen seine Karriere.
Kehrte 2013 als Co-Trainer zu seinen Wurzeln zum AGF Aarhus zurück, zusätzlichTrainer der U14 und ab dem Sommer 2014 Coach der dortigen U17.

BL-Saison Spiele Tore
1997/1998
1998/1999
12
14
0
1
DFB-Pokal Spiele Tore
1997/1998
1998/1999
1
2
0
0
Europa Spiele Tore
1997/1998-ui 4 0

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Ralph Jester (08.09.1968)

"Ralle" spielte zuvor in der Jugend von Wacker 04 Hamburg und Bramfelder SV, spielte bei diesem Verein gemeinsam mit Stefan Effenberg und Walter Laubinger und wurde als Kapitän Vizeweltmeister der U16 in China. Kam über die A-Jugend zu den HSV-Amateuren (21 Spiele, 3 Tore). Wegen der guten Leistungen erhielt er einen 1989 Profivertrag. Von ihm hatten sich die Verantwortlichen eine ganze Menge versprochen, aber letzten Endes reichte es nur zu einem einzigen Einsatz in der Bundesliga (1989 gegen Bremen für den schwer verletzten Dittmar Jakobs eingewechselt).
Ralph spielte dann ab 1990 zunächst beim Oberligisten TuS Hoisdorf (26 Partien, 3 Treffer), anschließend für den SV Lurup in der Oberliga (47 Spiele/ 1 Tor) und Regionalliga (26 Spiele/ 3 Tore), ehe er 1997 zum Oberliga-Neuling Vorwärts/Wacker 04 Billstedt wechselte. Mit allen drei Vereinen wurde er Hamburger Meister. Wurde allerdings im Oktober 1995 bei Lurup und im Februar 1998 bei Billstedt "freigestellt ." Beim Landesligisten TuS Dassendorf (südöstlich von Hamburg), mit denen er 2000 Hamburger Pokalsieger wurde und in die Oberliga aufstieg, beendete er seine Spielerkarriere.
War dann dort lange Trainer, Liga-Obmann und Manager, sprang auch zwischendurch als Spieler ein, wenn Not am Mann war. Bei Dassendorf seit 2008 gemeinsam mit seinem Kumpel aus Hamburger und Hoisdorfer Zeiten, Oliver Geier-Frederico, für die 2. Mannschaft zuständig. Half auch hier immer wieder als Spieler aus. 
Im Sommer 2009 war aber endgültig Schluss mit dem aktiven Fußballgeschäft. Blieb dem Verein aber als Obmann noch viele Jahre treu. Er wollte sich endlich mehr um seine Familie und seinen Beruf kümmern. Läuft auch für die HSV-Altliga auf. Während seiner Zeit beim HSV musste er drei Mal operiert werden und hatte viele Bänderrisse. Er sieht aber rückblickend auch die Schuld an der nicht zustande gekommenen Karriere bei sich: "Zu 50 % lag es aber auch am fehlenden Ehrgeiz ."

BL-Saison Spiele Tore
1989/1990 1 0

 

 

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Petr Jiracek (02.03.1986)

Der HSV taumelte im August 2012 dem Abgrund entgegen. Den Abstieg eben erst haarscharf vermieden, begann die neue Saison genauso. Auftaktniederlage gegen Nürnberg, Pokalaus in Karlsruhe, trostloses Gekicke. Vor allem im Mittelfeld bestand dringend Handlungsbedarf. Und als Petr Jiracek von Felix Magath beim VfL Wolfsburg ausgemustert wurde und sich dem HSV anbot, griff Frank Arnesen begeistert zu. Der langmähnige Tscheche bekam für 4 Millionen Ablöse einen Vierjahresvertrag. Jiracek gehörte bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine zu den auffälligsten und besten Akteuren der tschechischen Auswahl und trug maßgeblich zum Erreichen des Viertelfinales bei. Bis Dezember 2014 machte er 28 Spiele (3 Tore) für seine Nationalelf.
Begonnen hat der Hobbyangler bei den Jugendmannschaften von Sokol Tuchorice, Buldoci Karlovy Vary, Slavia Prag und ab 20011 bei FK Banik Sokolov. Ab 2005 spielte er bei der ersten Mannschaft von Sokolov, die ab 2006 in der 2.Liga kickten, da sie die Lizenz von FK AS Pardubice übernommen hatten. Er brachte es auf 40 Einsätze und 2 Tore. Bei seiner nächsten Station Viktoria Pilsen startete er ab 2008 durch und machte auf sich aufmerksam. Meister 2011, Pokalsieger 2010, exakt 100 Begegnungen (11 Tore) in der ersten tschechischen Gambrinus-Liga. 6 Einsätze in der Champions League (u. a. gegen AC Mailand und FC Barcelona), zusätzlich 6 Partien in der Quali und 2 weitere in der Europa League-Quali.
 In der Winterpause 2011/2012 lotste ihn Felix Magath zur VW-Mannschaft in Wolfsburg. Aber nach nur einem halben Jahr passte er nicht mehr in dessen Konzept. Kam auf 13 Einsätze und 2 Tore. In Hamburg wurde er fast als Hoffnungsträger und der neue Messias gepriesen. Er sollte im Mittelfeld der schmerzlich vermisste Antreiber werden. Er war bekannt dafür, im Mittelfeld unermüdlich zu kämpfen, hart, aber fair. Ohne Rücksicht auf Verluste - bei den Gegnern ebenso wie sich selbst gegenüber. Nicht umsonst lautet sein Spitzname "die tschechische Maschine ." Und genauso begann er in Hamburg am zweiten Spieltag gegen Bremen. Doch schon im nächsten Spiel in Frankfurt erhielt er wegen eines Allerweltfouls die Rote Karte und musste 2 Spiele aussetzen.
Im Herbst/Winter war ihn dann eine Schambeinentzündung und ein Leistenbruch zurück, so dass er erst zum Saisonende wieder seine gewohnte Form fand. Aber auch im nächsten Jahr war er in der Vorrunde nur Statist, wurde als Flop abgeschrieben. Dann gab ihm der neue Trainer Mirko Slomka eine neue Chance und er lieferte am 22. Februar 2014 beim 3:0 gegen Dortmund seine beste Leistung im HSV-Dress ab und erzielte dabei auch einen Treffer. Stemmte sich mit dem Team in 2 Relegationsspielen gegen die Greuther Fürth erfolgreich gegen den Abstieg.
Er hatte auch das Selbstvertrauen, eine wichtige Rolle auszufüllen, wie er anmerkte: „Ich habe die Ambition, ein Führungsspieler zu werden. Aber dafür brauche ich noch Zeit.“ Es lief aber nie richtig rund, er wirkte irgendwie gehemmt. Zudem konnte er sich durch verschiedene Krankheiten nicht in die Stammelf spielen. Da der HSV 2015 einen Umbruch plante, wurde ihm nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen. Ende August 2015 ging er deshalb in seine tschechische Heimat zum AC Sparta Prag zurück, mit dem er gleich Vizemeister wurde. Im Sommer des folgenden Jahres an den an FK Jablonec in Nordtschechien (an der Neiße) verliehen. Naxch dem Leihwende im Sommer 2017 innerhalb der Liga zum FC Zlin, nahe der Grenze zur Slowakei.

BL-Saison Spiele Tore
2012/2013
2013/2014
2014-Rel
2014/2015
2015/2016
13
21
2
19
0
1
1
0
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
2013/2014
2014/2015
1
1
0
0

 

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Ola John (08.09.1968)

Der Vater des gebürtigen Liberianers kam im Bürgerkrieg ums Leben. Mit seiner Mutter und zwei Brüdern floh er im Alter von 2 Jahren in die Niederlande. Dort durchlief er nach seiner Anfangsstation DES Nijverdal beim FC Twente Enschede sämtliche Jugendmannschaften, bis er als 18-Jähriger 2010 bei den Profis in der Ehrendivision debütierte. Dort erzielte er in 46 Partien neun Tore. Spielte auch in der Champions League-Quali (4 Partien) und Europa League (13 Spiele, 1 Tor). Er gewann den Pokal ebenso (5 Spiele) wie den Supercup ("Johan Cruijff Schaal", 1 Spiel).
Im Sommer 2012 wechselte er zu Benfica Lissabon, stand hier im Finale der Europa League gegen den FC' Chelsea. Wurde in der nächsten Saison Meister und Ligapokalsieger. Aber nach 22 Ligaspielen im ersten Jahr kam er in der folgenden Saison nur noch 5 mal zum Einsatz. In der Europa League erzielte er in 8 Begegnungen 1 Treffer. Das Gleiche gelang ihm auch bei 6 Einsätzen in der Champions League. In Pokal und Ligapokal kam er zusammen auf 4 Spiele und 2 Tore.
Der damalige Bondscoach Bert van Marwijk holte den U17-/U19- und U21-Nationalspieler (23 Spiele, 5 Tore) in die niederländische Elftal (1 Einsatz gegen Italien). Als der HSV nach der Verletzung von Beister und der Ausleihe von Rudnevs die Stürmer ausgingen, holte van Marwijk, der jetzt in Hamburg das Sagen hatte, seinen Schützling an die Alster. Der laufstarke Techniker und Angreifer wurde bis Saisonende ausgeliehen. Als seine Stärken beschrieb er selbst die Schnelligkeit und die 1:1-Situationen. Er konnte aber in den ersten 4 Einsätzen nicht überzeugen. Und dann, als das kurze Intermezzo mit Marwijk beendet war, war auch für ihn nur noch selten Platz mehr beim neuen Coach Slomka.
Wieder mal ein Flop. Im Sommer zurück nach Lissabon. Hier bekam er seine Einsatzzeiten (28 Spiele, 3 Tore), lief auch zweimal in der Champions League auf (u. a. gegen Bayer Leverkusen). Gewann mit Benfica Meisterschaft, Ligapokal und den Supercup. Brachte es in den Pokalwettbewerben auf 5 Begegnungen und 1 Tor.
Doch im September 2015 wurde er erneut ausgeliehen, diesmal an den FC Reading in der englischen zweiten Liga. 28 Einsätze und 4 Tore in der Championship, 1 Partie im League Cup und 4 im  FA Cup. Am Saisonende zurück zu Benfica. Doch nur für 4 Wochen. Im August 2016 wurde er erneut auf die Insel zu einem Zweitligisten verliehen. Bei den Wolverhampton Wanderers. Bis zur Winterpause reichte es jedoch nur zu 2 Ligabegegnungen und 1 Spiel im League-Cup.
Anfang 2017 folgte die nächste Leihe, diesmal zu Deportiva La Coruna. Doch auch hier reichte es nur zu 11 Kurzeinsätzen. Nahm im Sommer 2017 bei Benfica einen neuen Anlauf.

BL-Saison Spiele Tore
2013/2014 8 0
DFB-Pokal Spiele Tore
2013/2014 1 0

 

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Gideon Jung (12.09.1994)

Die Eltern stammen aus Ghana und leben auch wieder in Kumasi. Aber Gideon wurde in Düsseldorf geboren und wuchs auch am Niederrhein auf. Er war ein Späteinsteiger, interessierte sich für Basketball und ging dann zur Jugend von SF Baumberg. Hier allerdings noch als Stürmer. Dort wurden die Späher vom 40 km entfernten Rot-Weiß Oberhausen auf ihn aufmerksam und holten ihn im Sommer 2012 in die dortige U19. Schaffte es nach einem Jahr direkt in die erste Mannschaft. Machte 22 Spiele (1 Tor). Wurde zu einer unverzichtbaren Größe im (viertklassigen) Regionalliga-Team der Kleeblätter, gehörte die Rückrunde zu den absoluten Leistungsträgern, war als "Sechser" gesetzt. Half aber auch 8 mal 1 Tor) bei der "Zweiten" in der Niederrheinliga aus.
Die Scouts namhafter großer Vereine gaben sich bei den RWO-Spielen reihenweise die Klinke in die Hand. Aber den Zuschlag bekam im Sommer 2014 der HSV. Gideon, der seine Stärken im Zweikampf und seiner Schnelligkeit sieht, sollte langsam ans Team herangeführt werden und in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Spielpraxis sammeln. Stand hier fast immer in der Startelf. Im ersten Jahr schaffte er 23 Spiele und 2 Tore. Konnte restlos überzeugen, weshalb der HSV im Januar 2015 seinen Vertrag vorzeitig bis 2018 verlängerte. Diddi Beiersdorf war überzeugt, "dass Gideon noch große Möglichkeiten hat, sich weiter zu entwickeln ."
Durch den Verkauf von Tah rückte er im Sommer 2015 in den Kreis der "Ersten" auf und durfte gleich am ersten Spieltag Bundesligaluft schnuppern. Leider war dies kein glücklicher Moment, da der HSV mit 0:5 in München unterging. Überzeugte aber durch seine unbekümmerte Art, spielte sich sofort in die erweiterte Stammelf und war in 19 Begegnungen dabei. Fiel leider immer wieder durch Krankheiten aus. Er hatte eine Hohlkreuzhaltung und dadurch andauernde Rückenprobleme, weshalb er bei vielen Trainingseinheiten passen musste.
Aber in der Saison 2016/2017 spielte er sich endgültig ins Rampenlicht. Obwohl er hauptsächlich für das defensive Mittelfeld vorgesehen war, überzeugte er genauso als Innenverteidiger, wenn wieder mal kein gelernter vorhanden war. Spielte souverän und abgeklärt jeden Part, dem ihm Gisdol zuwies.
Nachdem er zweimal eine Berufung in die deutsche U21-Nationalelf absagen musste, klappte es im März 2017 endlich. Und er wurde nach dem Spiel gegen England zum "Man of the Match" gewählt. Im Sommer wurde er von Trainer Kuntz mit zur U21-EM in Polen genommen, wo die Elf den Titel holte. Wurde bis auf das Finale in allen 4 Begegnungen zuvor eingesetzt.

BL-Saison Spiele Tore
2014/2015
2015/2016
2016/2017
2017/2018
0
19
 29
3
0
0
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
2015/2016
2016/2017
2017/2018
1
3
1
0
1
0

 

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Sascha Jusufi (19,05,1992)

Der schlanke, großgewachsene eingebürgerte Allroundspieler (bevorzugt defensives Mittelfeld) wurde in Belgrad geboren. Sohn des bekannten früheren jugoslawischen Nationalspielers Fahrudin Jusufi, der bei Eintracht Frankfurt seine größte Zeit hatte (und später erfolgreich etliche Bundesligaclubs trainierte). Sascha spielte in der Jugendzeit beim FC Schalke 04. Sand mit den A-Junioren 1980 und 1981 jeweils im Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft.
1981 wechselte er zu Bayern (heute KFC) 05 Uerdingen in die 2.Liga. In 2 Jahren machte er hier 49 Partien. Im Juni 1983 setzte er sich im Team in 2 Relegationsspielen gegen (seinen Jugendclub) Schalke 04 durch und stieg in die Bundesliga auf. Neben 5 Einsätzen im Pokal kam er hier auf 25 Begegnungen und 2 Tore. Trotzdem wechselte er zum 1.FC Saarbrücken erneut in Liga zwei (33 Spiele, 8 Tore). Wieder stand er am Saisonende in der Relegation. Diesmal wurde Arminia Bielefeld bezwungen. Sascha steuerte in 2 Partien 1 Treffer bei. Doch nach nur einem Jahr musste Saarbrücken wieder runter. Er lief für die Saarländer in der BL 30 mal auf und erzielte 5 Tore. Im Pokal wurde er 5 mal eingesetzt.
Ab August 1986 wurde er vom neuen Manager Felix Magath u. a. mit Diddi Beiersdorfer nach Hamburg gelockt, wo er für den HSV 112 Mal die Stiefel schnürte, wobei im 12 Treffer gelangen. Sicherte sich sofort einen Stammplatz. War ein intelligenter, technisch begabter, sehr disziplinierter Spieler, der im Mittelfeld die Offensivaktionen seiner Mannschaft nach hinten absicherte, aber sehr torgefährlich war und ein Auge für kluge Pässe in den freien Raum hatte. DFB-Pokalsieger 1987 gegen die Stuttgarter Kickers. Im gleichen Jahr auch Deutscher Vizemeister. Er war auch im folgenden Supercup-Spiel, dass gegen München verloren wurde, in der Mannschaft. Im DFB-Pokal gelangen ihm in 14 Spielen 2 Tore. 7mal trug er das Trikot mit der Raute im UEFA-Cup.
 Nach fünf Jahren wechselte er zurück zu seiner "Jugendliebe" Schalke 04, wo er, ohne ein weiteres Spiel zu absolvieren, kurz danach wegen einer langwierigen Verletzung Sport-Invalide wurde.
Wohnt in Blankenese. War 2002 als Nachfolger für Werner Hackmann als HSV-Vorstand im Gespräch (was dann Bernd Hoffmann wurde). Gehörte später zur Programmdirektion Sport bei Sat.1, wo er die Vermarktung der "ran"-Formate verantwortete. Ab 2001 Geschäftsführer der Internet-Neu- und Gebrauchtwagenbörse AUTO EURO des Springer-Verlages, dort auch Marketingleiter für "Auto-Bild ." Gründete im Februar 2004 die Agentur „Mehr Wert Sport GmbH“ ("Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen"). In der Presse stand 2006 sein Name öfters im Zusammenhang einer Bürgerinitiative, die gegen die Eröffnung einer Kita mitten in einem Landschaftsschutzgebiet in Blankenese (wo er wohnt) protestierte.
Als der HSV 1991 fast abgestiegen wäre, meinte er:" „Glaubst du, dass es mir Spaß macht, mit dem HSV da unten herumzuturnen? Ganz sicher nicht. Ich werde kämpfen, kämpfen, kämpfen, ich werde Tag und Nacht alles geben, damit der HSV nicht absteigt."

 

BL-Saison Spiele Tore
1986/1987
1987/1988
1988/1989
1989/1990
1990/1991
31
15
31
27
8
8
0
1
3
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1986/1987
1987/1988
1988/1989
1989/1990
6
3
4
1
2
0
0
0
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue 7 0
 
Liga-Pokal Spiele Tore
1987/1988-sc 1 0

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