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Xa - Zz

Alle Bundesligaspieler des HSV seit 1963

Me - Mz

Alexander Meier (17.01.1983)

Der in Buchholz geborene Alexander war in seiner Jugend sehr umtriebig und spielte in etlichen Vereinen aus Hamburg und dem südlichen Umland herum. Begann 1988 beim JSG Rosengarten, kam dann über den TuS Nenndorf (1989) und seinen Heimatverein TSV Buchholz 08 (1990) 1995 erstmals zum HSV. 1998 zum MSV Hamburg, bevor er 1999 für weitere 2 Jahre zur HSV-A-Jugend zurückkehrte.
Wurde aber dann 2001 als erste Stelle im bezahlten Fußball zunächst 2 Jahre an den Lokalkonkurrenten FC St. Pauli ausgeliehen, spielte dort zunächst ein Jahr in der 1. Liga, wo er allerdings nur zweimal eingesetzt wurde und dann ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga. Hier kam der 1,96 m große Hüne 23mal zum Zug und netzte 7 mal ein. Im Pokal mischte er 2 mal mit und bei den Amateuren wurde in der Oberliga 11 mal eingesetzt.
Kehrte im Sommer 2003 zum HSV zurück. Schaffte in seiner ersten Saison bei den Profis aber lediglich 4 BL-Einsätze (insgesamt 96 Minuten) und 9 Regionalliga-Spiele für die zweite Mannschaft.
Wurde im Sommer 2004 an Eintracht Frankfurt ausgeliehen. 1 Jahr später heuerte er dort endgültig an und wurde als Antreiber hinter den Spitzen zu einer wichtigen Kraft für Trainer Friedhelm Funkel. Technisch sehr beschlagen, konnte auch den "tödlichen Pass" spielen. Wurde mit der Eintracht DFB-Vize-Pokalsieger 2006(0:1 gegen Bayern München). Doch eine lange Verletzungsserie (eingeklemmte Schleimhautfalten, Reizung im Knie, Muskelfaserrisse) zwangen ihn im Oktober 2007 zu einer fast einjährigen Pause. Doch auch dann immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Wenn er von Krankheiten verschont blieb, war er einer der wichtigsten Stützen der Frankfurter Mannschaft. Musste im Sommer 2011 den bitteren Gang in die zweite Liga antreten. War als Torschützenkönig (17 Tore) in dieser Klasse maßgeblich mit daran beteiligt, dass der Eintracht sogleich der Wiederaufstieg gelang.
Auch hier mit seiner Präsenz und Torgefahr unverzichtbar. Stieg dann folgerichtig zum Kapitän auf. Seine besten Spiele liefert er leider fast regelmäßig gegen den HSV ab. In der Saison 2014/2015 mit 19 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga, obwohl er verletzungsbedingt nur 26 mal auf dem Platz stand. Konnte seinem Team wegen eines Ödems im Knie auch im nächsten Jahr erst in der Relegation helfen.
 Bis Ende der Saison 2016/2017 lieferte er für die Hessen 269 Spiele (92 Tore) in der ersten Liga und 66 Spiele (26 Tore) in Liga Zwei ab. Im Pokal traf er in 32 Begegnungen 12 mal. Kein Treffer gelang ihm in den beiden Relegationsspielen und in 3 UEFA-Cup-Partien. Dafür netzte er 7 mal bei 6 Einsätzen in der Europa League ein.
Frankfurts Vorstandschef Bruchhagen hielt viel von ihm: "Alex ist ein vorbildlicher Profi, der mit Können und Bescheidenheit zur Entwicklung der Eintracht beigetragen hat." Der Ur-Hamburger hat am Main sein Glück gefunden und kann sich vorstellen, seine Karriere in Frankfurt ausklingen zu lassen. Deshalb verlängerte er dort vorzeitig im Frühjahr 2014 seinen Vertrag. Kämpfte sich nach Verletzungen immer wieder zurück. Bekam von den Fans den Beinamen "Fußballgott" verliehen.
Mit der Nationalelf klappte es nicht. Alexander machte aber je 2 Spiele für die "Perspektivmannschaft Team 2006" und für die deutsche U21. War hier auch bei der Junioren-EM 2006 in Portugal dabei.

BL-Saison Spiele Tore
2003/2004 4 0

 

 

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Erik Meijer (02.08.1969)

Der niederländische Stürmer spielte in seiner Heimat fast die halbe Liga durch. Nach Anfangsjahren bei SV Meersen (1985), MVV Maastricht (1986) war er 1987 beim Nachwuchs von Fortuna Sittard gelandet. Dort kam er in der Folgesaison zu seinen ersten 14 Einsätzen ( Tor) in der Eredivisie. Es folgte im Sommer 1989 ein halbjähriges Intermezzo beim ältesten belgischen Verein, dem Royal Antwerpen (2. Liga). In der Rückrunde lief er 14 mal für den FC Eindhoven aufs Feld (5 Tore).
Im Sommer 1990 jagte er wieder bei Fortuna Sittard dem Leder hinterher und traf in 26 Begegnungen 5 mal. Doch schon ein Jahr später zog er ihn wieder zum MVV Maastricht. In 2 Jahren erzielte er sehr gute 34 Treffer in 66 Partien. Beim niederländischen Spitzenclub PSV Eindhoven, wo er anschließen von 1993 bis 1995 unter Vertrag stand, belegte er 2 mal Platz 3 in der Liga und gewann 1995 den Pokal. Er wurde in der Liga 40 mal eingesetzt und traf dabei 13mal. Im UEFA-Cup stürmte er 4 mal.
Ab dem Sommer 1995 begann seine erfolgreiche Zeit in Deutschland. Zunächst absolvierte er 32 Spiele mit 11 Toren für Bayer 05 Uerdingen (plus 2 Pokalspiele). Nach dem Abstieg des Werkclubs wechselte er 1996 zu Bayer Leverkusen, dem anderen Verein des Konzerns. Hier sehr erfolgreich. Vizemeister 1997 und 1999 und 1998 Platz 3 unter Christoph Daum. 84 BL-Spiele mit 16 Treffern, 2 Ligapokal und 7 DFB-Pokal-Einsätze (1 Tor). 13 mal (3 Tore) in Champions League nebst Quali und UEFA-Cup dabei.
Erik ging dann aber im Juli 1999 nach England zum FC Liverpool, wo er aber nicht allzu glücklich wurde (23 meist Kurzzeiteinsätze (1999 bis Dez. 2000). Im Oktober 2010 wurde er an den Dritligisten Preston North End ausgeliehen, wo er zu 9 Spielen kam.
Neun Wochen später wechselte er im Dezember 2000 an die Alster. Seine Verpflichtung erwies sich als Glücksfall. Er war immer topmotiviert. Mit seinem Kampfgeist und seinen Toren sorgte "The butcher" für Belebung im Team des HSV und war Publikumsliebling. Stürmte an der Seite von Barbarez, Romeo oder Takahara. Traf in 58 BL-Partien 11 mal ins gegnerische Netz. Im Pokal erzielte er 1 Treffer in 3 Matches. Da er zum Schluss aber öfters auf der Ersatzbank saß und nur eingewechselt wurde und auch näher an seine niederländische Heimat wollte, wechselte er im Sommer 2003 zum Zweitligisten Alemannia Aachen.
Hier von Beginn an "Leitwolf" und Kapitän, der gleich im ersten Jahr das DFB-Pokal-Finale gegen Werder Bremen erreichte und zum Volkshelden wurde. Niemand vergisst ihm dort, dass er 2003 mit einem Kopfball Bayern München aus dem Pokal warf und Aachen dann als Pokalfinalist im UEFA-Cup spielen durfte Er war auch maßgeblich mit beteiligt, dass die Alemannia nach langer Durststrecke im Sommer 2006 wieder in das Oberhaus aufstieg. Ihn zog es aber nicht mehr in die erste Liga, er beendete nach 86 Zweitligaeinsätzen und 19 Tore für Aachen die Karriere. 5 Treffer steuerte er in 8 UEFA-Cup-Begegnungen dabei. 5 mal traf er auch in 10 Pokal-Fights.
Hängte noch ein Vierteljahr bei seinem Verein der Kindheit, dem SV Meersen an.
Vom September an war er bis zum Saisonende und zum Abstieg Co-Trainer von Hecking und Frontzeck bei der Alemannia. Beim Abschiedsspiel im Oktober 2006 gab es eine emotionale Verabschiedung von der Mannschaft und den Fans. Höhepunkt war, als sein Vater ihm vom Spielfeldrand per Megaphon zurief: "Erik, komm her! Schluss mit Fußball! Fang jetzt mal was Vernünftiges an!."
Nach einer kurzen Auszeit (hospitierte bei Vereinen, übernahm eine kleine Fernsehsendung, Fernreisen) arbeitete er wieder für die Alemannia, zunächst war er unter anderem für die Vermarktung des neuen Stadions zuständig. Als im Dezember 2009 Geschäftsführer Bornemann entlassen wurde, übernahm er dem Posten als Sportlicher Leiter auch noch. Nach dem Aachener Abstieg 2012 trennten sich die Wege. Blieb aber dem Fußball als "Sky"-Fußball-Experte verbunden. Im Januar 2014 ging er als Assistenztrainer auf Teilzeitbasis zum MVV Maastricht, wo er ja bereits von 1991 - 1993 kickte.
Auch als Schriftsteller ist Erik tätig geworden ("3 geile Jahre"). Er hatte auch immer einen lockeren Spruch auf seinen Lippen. So meinte er zu einem heftig winkenden Linienrichter: "Wenn du so gerne das Fähnchen schwenkst, dann such dir doch 'nen Job am Flughafen." Nach einer Roten Karte: "Ich war nicht damit einverstanden, dass der Schiedsrichter gegen uns einen Freistoß gegeben hat. Da habe ich ihn einfach Wichser genannt. Ich glaube, das war ziemlich dumm." Der ehemalige Trainer Bernd Krauss äußerte über ihn: "Der springt beim Kopfball vier Meter hoch. Doch zum Glück weiß er da oben nicht mehr, wo das Tor steht."
Für die niederländische Nationalelf reichte es leider nur zu einem Einsatz (1993 gegen San Marino).

BL-Saison Spiele Tore
2000/2001
2001/2002
2002/2003
12
25
21
3
4
4
DFB-Pokal Spiele Tore
2001/2002
2002/2003
2
1
1
0

 

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Jochen Meinke (23.10.1930)

(eigentlich "Jochenfritz"). Auch für den Abwehrchef, der 1945 zum Kriegsende vom SC Sperber Hamburg zur HSV-Jugend stieß, kam die Bundesliga etwas zu spät. Er war zwar noch die ersten 3 Jahre im Kader und erhielt einen "Ehrenvertrag", machte aber kein Spiel mehr. Seine große Zeit hatte der Kapitän in den 50ern, absolvierte 307 Oberligaspiele (dabei 10 Tore), 52 Endrundenspiele, 10 Einsätze im Pokal und 6 Partien im Europapokal. Sein erstes Spiel machte er 1949. Konnte in den ersten beiden Jahren wegen einer schweren Meniskusverletzung nur 9 Spiele bestreiten. Sein letztes Spiel fand im Februar 1963 statt.
War Oberligarekordmann des HSV. Von 1949-1965 spielte er insgesamt 526 Mal für den HSV. Wurde mit dem HSV in den 14 Jahren von 1950 bis 1963 13 mal (!) Meister der Oberliga Nord (nur 1954 nicht), die damals erstklassig war und holte in diesem Zeitraum fünfmal den Norddeutschen Pokal. Laut Fachblatt "Kicker" gehört er zu den "vorbildlichsten Kämpen, die je auf dem Fußballrasen standen."
"Jocki" war auch Kapitän in der Elf, die 1960 gegen den 1. FC Köln die Deutsche Meisterschaft holte (wurde als "Vater" der Elf bezeichnet) und wirkte anschließend im Europapokal in den 3 legendären Spielen gegen den FC Barcelona mit. Bereits 1957 und 1958 war er Deutscher Vizemeister geworden (gegen Dortmund bzw. Schalke) und stand 1956 im Pokalfinale gegen den Karlsruher SC. Seine Mannschaft gewann auch 1963 den DFB-Pokal gegen Dortmund, er stand aber nicht mehr im Kader.
Nach dem Ende 1965 noch kurz als Trainerassistent beim HSV. Kam mit 14 zum HSV und ging mit 32 - eine lange Zeit!
Später war er Tankstellenpächter, Jugendleiter beim HSV und von 1979 bis 1992 hauptberuflich Leiter der Ochsenzoll-Anlage (HSV-Leistungszentrum, später "Jürgen Werner Schule"). War 1969 Mitinitiator der HSV-Altliga, die sich damals auch "Jochen-Fritz-Meinke-Elf” nannte. Er wohnt in Rahlstedt und ist immer noch am HSV-Leben interessiert und nimmt rege am "50 plus"-Treffen teil, wo sich Mitglieder mit über 50 Jahren Vereinszugehörigkeit treffen.
Für seine sportlichen Leistungen und sein Engagement für den HSV ist er 1966 mit dem „Goldenen Ring“ und 1991 mit der „Goldenen Uhr“ ausgezeichnet worden. Die silberne- und goldene Ehrennadel für 25 + 50 Jahre Mitgliedschaft im HSV wurden ihm ebenfalls verliehen. Rückblickend reflektierte er seine Karriere: "Mit der Bundesliga begann ja eine neue Zeit im Fußball. Dazu fühlte ich mich mit 32 Jahren zu alt. Ich hatte eine Tankstelle, die Kinder sind zur Schule gekommen. Ich hätte in meinem Alter kaum noch Bäume ausreißen können.“
Zu einem Länderspiel kam er leider nur in der deutschen B-Elf (1954 gegen die Schweiz)

BL-Saison Spiele Tore
1963/1964
1964/1965
1965/1966
0
0
0
0
0
0

 

 

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Caspar Memering (01.06.1953)

Neben der Lehre als Großhandelskaufmann spielte der Bauernsohn zunächst bei seinem Heimatverein Spfrd. Bockhorst und dann in der A-Jugend von Werder Bremen. Von dort wurde der Emsländer 1971 von der Jugend von Manager Heid an den Rothenbaum geholt und gehörte dem "HSV-Fohlenstall" an. Eine feine Technik und unbändiger Einsatz ließen ihn bis zum 3fachen Nationalspieler reifen. War auch in einem Spiel bei der gewonnenen EM 1980 dabei.
303 BL-Spiele mit 37 Toren in elf Jahren, das bedeutet Platz 7 in der internen HSV-Wertung. Beim HSV war seine schönste und erfolgreichste Zeit. National machte er noch 38 Spiele (6 Treffer) im Pokal und 10 Partien mit 1 Tor im gewonnenen Ligapokal 1972. International stehen in seiner Biografie 5 Spiele und 1 Tor im Landesmeisterpokal, 38 Begegnungen mit 4 Toren im UEFA-Pokal und 7 Partien (1 Tor) im Inter-Toto-Pokal. Im Pokal der Pokalsieger kam er auf 8 Einsätze und im Supercup war es einer.
Europapokalsieger der Pokalsieger 1977 gegen den RSC Anderlecht, Vize bei den Landesmeistern 1980 gegen Nottingham Forest, Zweiter Platz im UEFA-Pokal 1982 gegen IFK Göteborg, Finalis im UEFA-Super-Cup gegen den FC Liverpool. Deutscher Meister 1979 und 1982, Vizemeister 1976, 1980 und 1982, DFB-Pokalsieger 1976 gegen den 1.FC Kaiserslautern, Pokalfinalist 1974 gegen Eintracht Frankfurt. Nur beim größten Triumph, dem Gewinn des Pokals der Landesmeister 1983 gegen Juventus Turin war er nicht mehr dabei:
Nachdem "Cappi" keinen neuen Vertrag bekam, wechselte er im Sommer 1982 für 2 Jahre zu Girondins Bordeaux (wo auch Manni Kaltz 8 Jahre später spielte). Wurde dort mit Dieter Müller und Jean Tigana 1984 Meister. Kam im UEFA-Cup auf 6 und in der Liga auf 27 Einsätze (2 Tore). Dann ließ er seine Karriere bei Schalke 04 (nur 17 Spiele und ein Tor und 3 Partien im Pokal ) im Sommer 1986 ausklingen. Musste nach einer Rückenverletzung aufhören.
Gründete anschließend eine Firma, die Business-Terminkalender herstellte, verkaufte diese 1996 wieder und machte (mit Bernd Schuster) seinen Trainerschein. 1994 wurde bei ihm ein Gehirntumor festgestellt. Memering arbeitete für die Fußballschulen von Dieter Burdenski und Manfred Kaltz, als Nachwuchsscout und Trainer der A-Jugend für den HSV. War auch kurzzeitig Trainer beim 1. SC Norderstedt in der Oberliga (1993 bis 1994).
Zuletzt ab Januar 2006 bei TuRa 07 Westerhauderfehn (in der Nähe seines Wohnortes Bösel und seines Stammvereins Spfrd. Bockhorst).Seit dem Juli 2010 bei SV Bösel. Gab den Posten im April 2011 wegen eines Hüftleidens (neue Hüfte) aber wieder auf. Nach seiner Aussage war dies wahrscheinlich sein letzter Trainerposten. Blieb Bösel aber weiter verbunden als "Sportlicher Berater."
Nach etlichen privaten Problemen machte eine Umschulung zum Immobilienkaufmann in Meppen. Seit 2009 war er stellvertretender Empfangschef in einer großen Schlachterei im Nachbarort Garrel. Arbeitete auch beim "Böseler Goldschmaus" (Erzeugergemeinschaft von 32 Landwirten aus der Region) mit. Ende 2015 zog er aber wieder zurück in seinen Geburtsort Bockhorst. Sein Sohn Ricardo spielte u.a. bei dem von Tobias Homp trainierten SV Henstedt-Ulzburg.
Er war auch beim laut Ditmar Jakobs "besten HSV-Spiel aller Zeiten" dabei, dem sagenumwobenen 5:1 am 23.4.1980 gegen Real Madrid im Halbfinale des Landesmeister-Cups. "Cappi" setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt

BL-Saison Spiele Tore
1971/1972
1972/1973
1973/1974
1974/1975
1975/1976
1976/1977
1977/1978
1978/1979
1979/1980
1980/1981
1981/1982
23
30
24
27
30
22
34
34
23
33
23
1
4
2
3
7
5
3
4
4
3
1
DFB-Pokal Spiele Tore
1971/1972
1972/1973
1973/1974
1974/1975
1975/1976
1976/1977
1977/1978
1978/1979
1979/1980
1980/1981
1981/1982
3
3
3
2
8
1
4
1
3
5
5
0
0
0
0
1
1
1
0
0
2
1
Europa Spiele Tore
1974/1975-to
1974/1975-ue
1975/1976-ue
1976/1977-po
1977/1978-to
1977/1978-su
1977/1978-po
1979/1980-la
1980/1981-ue
1981/1982-ue
4
5
9
4
3
1
4
5
6
10
0
1
1
0
1
0
0
1
0
2
 
Liga-Pokal Spiele Tore
1972/1973-li
1976/1977-sc
10
(1)
1
(0)

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Andreas Merkle (17.04.1962)

Auch der Schwabe kam 1988 mit großen Vorschusslorbeeren in die Hansestadt. Zwar kein klassischer Torjäger, aber ein in enorm kopfballstarker, draufgängerischer "Sturmtank." Nach dem Beginn bei seinem Heimatverein TSV Bissingen spielte er in der Saison 1980/1981 beim Heidenheimer SB (von dem sich später der 1.FC abspaltete) erstmals im Erwachsenenbereich. 1981 wechselte er in die 2. Liga zu den Stuttgarter Kickers, wo er 5 Jahre blieb. Er war mit 43 Treffern in 131 Begegnungen erfolgreich und traf in 6 DFB-Pokal-Partien 4 mal.
Im Sommer 1986 für zwei Jahre zum "großen Nachbarn", dem VfB Stuttgart in die Bundesliga. Traf in 41 Spielen immerhin 8 mal, absolvierte 4 Begegnungen im Europapokal der Pokalsieger und 1 im DFB-Pokal. Wurde beim VfB auch Nationalspieler in U19 (4 Spiele) und U21 (1 Spiel). Beim HSV waren es von 1988 bis 1990 in 33 Spielen nur noch zwei Treffer. In 2 Pokalspielen ging er leer aus. Dafür erzielte er 3 Tore in 5 UEFA-Cup-Einsätzen. Spielte später noch bis 1992 bei den HSV-Amateuren, wo er 15 mal (4 Tore) in der Oberliga auflief.
Heute gelegentlich in der HSV-Altliga. 2007 kurz Marketing-Chef beim VfL 93 Hamburg. Ist Mitkomponist und -texter beim HSV-Kult-Song „HSV bist unser Leben“. War von Mai 2014 bis September 2014 Übergangs-Aufsichtsrat beim HSV.
Studierte parallel zum Fußball Betriebswirtschaft, ist studierter Diplom-Ökonom (Uni Stuttgart-Hohenheim). War nach der Karriere zunächst freier Mitarbeiter des Mediendienstleisters "Impire AG" (ist "Betreiber der größten Fußball-Bundesliga-Datenbank"); dann von 1993 bis 2004 Manager bei dem Sportvermarkter "Ufa Sports/Sportfive" (in erster Linie Vermarktung von Fernsehrechten für Fußball- und Sportvereine). Danach war er als Manager bei der Fußball-Scouting-Softwarefirma Scout7 beschäftigt.
Seit 2005 leitet Merkle die Internet-Plattform "Sportrekord.de", die ihren Sitz in Hamburg hat. Hauptsächlich wird hier der "BallConTouches - Wettbewerb" publiziert (ist definiert als die Anzahl der hintereinander zustande gekommenen Ballkontakte des Torschützen bei seinem Torerfolg), sowie eine Trikotsponsor- Tabelle der Fußball-Bundesliga. Zusätzlich war er von 2009 bis 2012 Umweltbeauftragter der "Deutsche Umwelt-Aktion e.V."

BL-Saison Spiele Tore
1988/1989
1989/1990
13
20
1
1
DFB-Pokal Spiele Tore
1988/1989
1989/1990
1
1
0
0
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue 5 3

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Tom Mickel (19.04.1989)

Schon 2008 wollte Hamburg eins der besten Torwarttalente Deutschlands verpflichten, doch Cottbus legte ein Veto ein. So klappte es erst ein Jahr später. Mickel begann beim FC Lausitz Hoyerswerda als Libero, stand aber bei seinem nächsten Verein Energie Cottbus schon im Tor. Im April 2007 machte er sein erste Spiel für die Zweite der Lausitzer. Durfte insgesamt 8 mal in NOFV-Süd und Regionalliga Nord das Tor der Reserve hüten. Hier wurde er auch zum vierfachen U19-Nationalspieler, war auch bei der EM 2008 dabei, wo die deutsche Elf den Titel holte, hatte allerdings keinen Einsatz. Nachher Torhüter der neuformierten U20 (4 Spiele), auch hier bei der WM 2009 in Ägypten ohne Einsatz.
Der HSV verpflichtete ihn als Torhüter Nummer Drei hinter Rost und Hesl und Option für die Zukunft. Hatte aber in der Sommerpause beim T-Mobile Cup-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart sein Debüt in der ersten Mannschaft. Als Rost verletzt war, saß er bei 2 Partien in der Europa League auf der Ersatzbank. Als 2010 Drobny für Hesl kam, blieb er der dritte Mann, hütete das Tor bei den Amateuren Auch nach dem Abgang von Rost und der Ernennung von Drobny zur Nummer 1, blieben für ihn weiter "nur" die Amateure, da Sven Neuhaus als zweiter Torhüter verpflichtet wurde.
Bei der Reserve der Rothosen stand er insgesamt 66 mal in der Regionalliga im Kasten. Im Sommer 2012 verschärfte sich die Situation zusätzlich, da sein Vorbild Rene Adler als neuer Stammtorhüter verpflichtet wurde und er sich weiterhin mit Neuhaus den dritten Platz teilte.
Trat in der Winterpause 2012/2013 die Flucht nach vorne an und versuchte, beim Ligakonkurrenten Greuther Fürth einen neuen Anfang. Musste hier gleich zum Saisonende gegen "seinen" HSV in der Relegation den Abstieg mit erleben. Allerdings hatte er mit dem ex-HSVler Wolfgang Hesl schon wieder einen überstarken Rivalen und kam zunächst zu keinem Einsatz.
Hütete nur bei den Amateuren das Tor. Hier kam er bis Mai 2015 auf 23 Einsätze. Als sich Hesl mit einem Mittelhandbruch am 26.9.2014 gegen 1860 München schwer verletzte, durfte er erstmals für 12 Minuten ins Tor der Fürther Profis. Sah seine Chance gekommen, stand auch die nächsten 5 Begegnungen im Kasten. 2 mal mischte er im Pokal mit. Doch dann verbaute er sich durch eine langwierige Schambeinentzündung die Gelegenheit zur Nummer Eins.
Kehrte im Sommer 2015 reumütig zum HSV zurück als Stammtorhüter der zweiten Mannschaft. Durfte im letzten Saisonspiel in Augsburg ins Tor, da der dafür vorgesehene (und schon aussortierte) Drobny nicht spielen wollte. In der Saison 20 mal in der Regionalliga im Tor. Auch im nächsten Jahr stand er wieder in Augsburg im Kasten, als sowohl Adler wie auch Mathenia verletzten. Er agierte souverän und zeigte, dass auf ihn immer Verlass war.
Deshalb rückte er im Sommer 2017 wieder in den Profikader auf als Torhüter Nummer 3 oder 4.

BL-Saison Spiele Tore
2009/2010
2010/2011
2011/2012
2012/2013
2015/2016
2016/2017
2017/2018
0
0
0
0
1
 1
0
0
0
0
0
0
0
0

 

 

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Jürgen Milewski (19.10.1957)

Jugendverein war die SG Letter 05. Stieß 1975 zu Hannover 96, machte in der Bundesliga nur 5 Spiele (1 Tor), stieg 1976 in die 2. Bundesliga Nord ab und absolvierte dort bis 1978 weitere 67 Spiele und erzielte dabei stattliche 32 Tore. Zudem bestritt er 2 Pokalpartien. In Berlin bei Hertha BSC, wo er zwischen 1978 und Ende 1979 in 36 Bundesligaspielen 4 Tore fabrizierte, wurde "Mile" bekannt. Stand 1979 gegen Fortuna Düsseldorf im Finale des DFB-Pokals. Schoss in diesem Wettbewerb in 9 Spielen 7 Tore. Auch im UEFA-Pokal sehr treffsicher (6 Tore in 7 Partien).
Beim HSV erreichte das Schlitzohr Klasse. Der kleine, trickreiche, quirlige Angreifer aus Niedersachsen hatte zwischen Januar 1980 und 1985 für den HSV 130 Einsätze. Erzielte dabei immerhin 49 Tore. War beim größten Triumph, dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1983 gegen Juventus Turin dabei und stand im gleichen Jahr in den Finals des Europäischen Supercups (FC Aberdeen) und des Weltpokals (Gremio Porto Alegre).
1980 Zweiter im Europapokal der Landesmeister gegen Nottingham Forrest. Zweiter im UEFA-Cup 1982 gegen IFK Göteborg. Zweimal Deutscher Meister (1982, 1983) und dreimal Vizemeister (1980, 1981, 1984). Die weitere Bilanz: 11 Spiele und 1 Tor im Pokal der Landesmeister, 16 Partien und 2 Treffer im UEFA-Pokal und 8 Tore in 17 DFB-Pokalbegegnungen. "Er läuft wie eine Nähmaschine, sein Instinkt ist hervorragend, und frech ist er auch", urteilte Trainer Happel über ihn. Wurde aber immer wieder durch Verletzungen (u. a. Probleme mit der Achillessehne) gestoppt.
Spielte anschließend von Juli 1985 bis März 1988 in Frankreich beim AS St. Etienne, aber auch hier nur 5 Spiele. Musste dann verletzungsbedingt das Handtuch werfen. "Der Kleine" hängte aber 1988 noch ein Jahr bei den Amateuren des HSV in der Verbandsliga an.
In Hamburg brachte er es auch bis zum 3fachen Nationalspieler, nachdem er zuvor schon für die deutsche B-Nationalelf aktiv war (6 Spiele, 4 Tore).
Als Spielerberater bei der "IMG" betreute Jürgen Milewski bis heute viele bekannte Spieler (u.a. Alexander Meier, Hasan Salihamidzic, Martin Hanik, Aaron Hunt, Sören Bertram oder Leroy Sané), war zunächst selbstständig und seit 1999 Mitglied des US-amerikanischen Sportvermarkters "IMG" (wozu auch Karl-Heinz Förster und Jens Jeremies gehören). Jetzt nennt sich die Firma "T21plus Sportsmanagement GmbH." Eigentlich war er schon zu seiner aktiven Zeit Spielerberater, denn er handele seine Verträge immer selbst aus. Er ist auch Mitglied des Stiftungsrates der "Jens Jeremies Stiftung" (diese will Kinder und Jugendliche in sozialer Not langfristig unterstützen).
2004 wurde gegen ihn und andere Spieler von der Staatsanwaltschaft wegen "Insiderhandel" ermittelt. Gegen eine vierstellige Geldstrafe wurde das Verfahren eingestellt.

BL-Saison Spiele Tore
1979/1980
1980/1981
1981/1982
1982/1983
1983/1984
1984/1985
16
20
23
31
17
23
6
5
10
14
4
9
DFB-Pokal Spiele Tore
1979/1980
1980/1981
1981/1982
1982/1983
1983/1984
1984/1985
1
5
5
4
1
1
0
5
2
1
0
0
Europa Spiele Tore
1979/1980-la
1980/1981-ue
1981/1982-ue
1982/1983-la
1983/1984-la
1984/1985-ue
3
3
9
7
1
4
0
0
2
1
0
0

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Benno Möhlmann (01.08.1954)

Sein Heimatverein war der BW Lohne aus der Oldenburger Region. 1972 in der Jugend und ein Jahr später bei den Herren von Preußen Münster in der Regionalliga (32 Spiele). Stieg sofort in die 2. Bundesliga Nord auf und blieb dort mit den Münsteranern bis 1978. Kam dabei auf 150 Einsätze in der 2. Liga mit 27 Toren. Belegte 2 mal Platz Drei. 3 Tore gelangen ihm in 10 DFB-Pokal-Begegnungen.
 Seine größte Bundesliga-Zeit verbrachte der Niedersachse dann aber von Juli 1978 bis Oktober 1987 bei Werder Bremen. 230 Mal trug er das grüne Trikot in der Bundesliga und erzielte dabei 33 Tore. Erlebte den einzigen Abstieg 1980 (mit weiteren 37 Zweitligaspielen und 13 Toren) und den sofortigen Wiederaufstieg mit. Wurde in Bremen 1981 Deutscher Meister und dreimal Vizemeister (1983, 1985, 1986). Traf 10 mal in 24 Pokalpartien und 5 mal in33 Intertoto-Cup-Spielen. 14 UEFA-Cup-Spiele.
Der Wechsel zum HSV war nicht so erfolgreich. Von Oktober 1987 bis zum Sommer 1989 machte er nur noch 25 Spiele und erzielte zwei Tore. Im Pokal hatte er 4 Einsätze (1 Tor). Beendete anschließend die Spielerlaufbahn. Insgesamt kommt er auf 255 Bundesligaspiele (35 Tore) sowie 187 Zweitligapartien (40 Tore).
Anschließend erfolgreicher Trainer der HSV-Jugend und -Amateure unter Felix Magath, der ihn schon als Manager aus Bremen geholt hatte. Im September 1992 Nachfolger des gefeuerten Egon Coordes als HSV-Chef-Coach. Der HSV stand mal wieder auf einem Abstiegsplatz. Im Oktober 1995 aus dem gleichen Grund entlassen. Die Rothosen befanden sich wieder auf Platz 17.
Fand nahtlos eine Anstellung bei Eintracht Braunschweig in der Regionalliga Nord. Belegte zweimal Platz zwei. Trennung zum Saisonende 1996/1997 und anschließend Im Oktober 1997 zur eben in die Zweite Liga Süd aufgestiegene SpVgg Greuther Fürth. Diese war erst ein Jahr zuvor durch eine Fusion des fränkischen Traditionsvereins SpVgg Fürth mit dem Pokalschreck TSV Vestenbergsgreuth entstanden. Nach genau drei Jahren im Oktober 2000 beurlaubt.
Ein paar Tage später bei der eben abgestiegenen Arminia Bielefeld, schaffte 2002 die sofortige Rückkehr und am Saisonende den erneuten Abstieg. Da die Mannschaft dann auch in der zweiten Liga im Mittelfeld dümpelte, folgte als logische Konsequenz am 17. Februar 2004 die Trennung. Einen Tag später heuerte er erneut in Fürth an und blieb bis Sommer 2007. Mischte hier 2 1/2 Jahre lang in der Spitzengruppe mit. 2 mal wurde die Saison als Fünfter, 1 mal als Sechster, beendet.
Stand dann von Juli 2007 bis zum Mai 2008 für 10 Monate wieder an der Außenbahn seines alten Vereins Eintracht Braunschweig. Trat nur drei Spieltage vor Saisonende zurück. Sein Nachfolger wurde Thorsten Lieberknecht. Im Sommer 2008 unterschrieb er zum drittenmal bei den Fürthern. Die hochgeschraubten Ziele wurden verfehlt und die Kleeblätter taumelten dem Tabellenende entgegen, weshalb im Dezember 2009 die erneute Trennung erfolgte.
Übernahm im November 2010 beim FC Ingolstadt die schwierige Mission, die Oberbayern vorm Abstieg in Liga drei zu retten. Dies gelang zwar, doch als der Verein in der neuen Saison wieder am Tabellenende festklebte, wurde er im November 2011 seines Amtes enthoben. Fand aber schon 4 Wochen später beim Ligakonkurrenten FSV Frankfurt einen neuen Arbeitgeber. Wurde auch hier dem Ruf als "Feuerwehrmann" gerecht, hielt die Hessen in der Liga und führte sie im nächsten Jahr sogar in die Spitzengruppe. Wurde in Frankfurt wie auch schon in Ingolstadt vom Ex-HSV-Spieler Kmetsch unterstützt. Als die Frankfurter in akute Abstiegsnot gerieten wurde Benno im Mai 2015 einen Spieltag vor Saisonende entlassen.
Aber schon im Oktober betreute er (wieder mit Kmetsch) mit dem ebenfalls stark abstiegsgefährdeten 1860 München erneut einen Zweitligisten. Da die Münchner unter seiner Regie aber immer mehr dem Abgrund entgegen trudelten, zog der Verein im April die Reißleine. Doch schon im Oktober wurde er wieder mal als Feuerwehrmann benötigt. Diesmal war es der tief im Abstiegskampf steckende Regionalligist Preußen Münster. Führte die Mannschaft noch auf Platz 9.
Benno Möhlmann gründete 1987 gemeinsam mit Kollegen wie Ewald Lienen, Frank Pagelsdorf, Charly Körbel, Bruno Labbadia, Guido Buchwald oder Stefan Lottermann die VDV (Interessengemeinschaft Sport), die eine offiziell anerkannte Spielergewerkschaft der Fußballprofis in Deutschland ist. Von 1987 bis 1992 war er als Gründungspräsident im Amt. Es folgte eine weitere Amtszeit in den Jahren 1996 und 1997. Dann wurde er dort zum Ehrenpräsidenten gekürt.
Einen Länderspieleinsatz bekam Benno nicht. Aber er war im Rückspiel des Finales der U21-EM 1982 auf dem Feld und mischte in diesem Jahr auch in einer Partie der Olympia-Auswahlmannschaft mit.

BL-Saison Spiele Tore
1987/1988
1988/1989
19
6
2
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1987/1988
1988/1989
3
1
0
1

 

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Michael Molata (10.02.1973)

Defensivspieler. Begann seine Karriere beim thüringischen WK Schmalkalden. Seit 1985 in er Jugend vom FC Carl Zeiss Jena. Stieß dort 1991 zum Zweitliga-Team. 81 Spiele mit 12 Toren. Blieb dort auch nach dem Abstieg 1994 noch ein Jahr in der Regionalliga Nordost, wo er zu weiteren 30 Begegnungen und Toren kam. 8 mal war er im Pokal dabei. Trotz des sofortigen Wiederaufstiegs 1995 zu Arminia Bielefeld in die zweite Liga (31 Spiele, 3 Tore). Mit denen stieg er in die erste Liga auf, hatte hier verletzungsbedingt nur noch 11 Einsätze (2 Tore). Seine Bilanz vervollständigten 3 Partien im Pokal.
Unterschrieb in der Saison 1997/1998 einen Vertrag in Hamburg. Wurde hier in 13 BL-Spielen und je einem Einsatz in Pokal und Inter-Toto-Cup nicht heimisch. Wechselte enttäuscht nach nur zwölf Monaten zum Bundesligaabsteiger Karlsruher SC. Kam in Baden auf 56 Einsätze und 2 Tore (plus 2 Pokalpartien). Nach dem nur ganz knapp verpassten sofortigen Wiederaufstieg erfolgte Im Sommer 2000 der Absturz in die Regionalliga.
Deshalb zum ebenfalls der zweiten Liga zugehörigen Hannover 96. Kam im ersten Jahr auf 24 Spiele und 2 Tore und 2 Einsätze im Pokal, erhielt dann aber im Sommer 2001 keinen neuen Vertrag. Fand aber in der Rückrunde mit dem Zweitligisten SV Babelsberg 03 einen neuen Arbeitgeber (10 Spiele, 2 Tore). Doch am Saisonende stiegen die Potsdamer ab. Molata wechselte im Sommer 2002 ein paar Kilometer weiter zu Union Berlin und erzielte in 2 Jahren einen Treffer in 51 Zweitliga-Partien. Auch hier wurde er 2 mal im Pokal berücksichtigt. Doch 2004 auch hier der Abstieg.
So landete er beim Regionalligisten Holstein Kiel. War dort Führungsspieler und Kapitän. In zweieinhalb Jahren trug er 74 mal das Trikot der Störche und erzielte dabei 13 Treffer. Im Pokal wurde er einmal gegen Unterhaching eingesetzt. Beendete Ende 2006 bei Holstein die Profikarriere. Musste verletzungsbedingt aufgeben, Sportinvalide. Auch bei dieser Station stand am Ende der Abstieg.
Engagiert sich als Trainer der "Hannover 96 Fußballschule."

BL-Saison Spiele Tore
1997/1998 13 0
DFB-Pokal Spiele Tore
1997/1998 1 0
Europa Spiele Tore
1997/1998-ui 1 0

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Björn Moldenhauer (14.02.1948)

Der Abwehrspieler war ein echtes HSV-Eigengewächs. Vor dem Eintritt 1963 in die Jugendmannschaften ("Jungmannen") war er schon seit 1958 vier Jahre lang in der HSV-Leichtathletikabteilung. In der Jugend des HSV, mit der er Norddeutscher Vizemeister wurde, war um 1966 ein Jahr Jupp Schneider der Trainer, bevor dieser das Bundesligateam coachte. Anschließend 2 Jahre in der Reserve. Von 1968 bis Anfang 1970 war Björn Moldenhauer im Kader bei den Profis. Kein Einsatz in der Bundesliga, aber 1 Spiel im DFB-Pokal beim 2:1 Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg am 05.01.1969 und 1 Spiel in der Intertotorunde gegen Slovan Bratislava. Dann wieder bei den Amateuren.
1971 ging er zu Bergedorf 85, ein Jahr später lief er bei SC Union 03 auf. 1974 wechselte er zum SV St. Georg. 1978 war er bei diesem Verein auch Spielertrainer in der Landesliga. Musste dann den Fußball aufgeben, weil "das Knie nicht mehr mitmachte." Aus beruflichen Gründen zog er mit seiner Familie 1984 von Hamburg in den „Ruhrpott“. Hier war er in der Moerser Gegend bis ins Rentenalter noch in mehreren Unternehmungen beruflich aktiv (z. B. "Alltrade Vertriebsgesellschaft").
Mit seiner dänischen Ehefrau, einer Sozialpädagogin, ist er seit 1981 (!) verheiratet. Inzwischen gilt seine sportliche Leidenschaft dem Golfsport und dem Hochsee-Segeln. Nur am Samstag schlägt sein Herz, wie er sagt " für die Raute bis zum Hals." Dem HSV ist er auch als Förderndes Mitglied immer noch verbunden.
Taucht in der "Chronik der HSV-Leichtathleten" gemeinsam mit Wolfgang Kampf in der Jahresbesten-Liste der Schüler A für 1962 auf.

BL-Saison Spiele Tore
1968/1969
1969/1970
0
0
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1968/1969 1 0
Europa Spiele Tore
1968/1969-to 1 0

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Oliver Möller (27.12.1968)

Kam als "Profi-Lehrling" vom Oberligisten SV Lurup zum HSV. Gab dafür seinen Job als Bankkaufmann auf. Zuerst bei den Amateuren, dann ab 1992 als Vertragsamateur zwei Jahre bei der Ersten. Lediglich ein Spiel (in Bremen) und 57 Minuten im Pokal (in Karlsruhe) steht in seinem Zeugnis. Diverse Male im Kader, hatte aber das Pech, dass er öfter durch Verletzungen ausfiel. Bei den Amateuren in der Oberliga lief es besser, da war er 47 mal dabei und erzielte 6 Tore.
Ging 1994 zunächst für sechs Jahre zurück zum SV Lurup, war Kapitän und äußerst torgefährlicher Defensivspieler. Zuerst 3 Jahre Regionalliga (95 Spiele, 13 Tore) und dann drei Jahre Oberliga. 2000 zu Vorwärts/Wacker Billstedt in die Oberliga (57 Partien und 10 Treffer. Von dort 2002 zu Concordia Hamburg (ebenfalls Oberliga) und 2004 zum VfL 93 Hamburg. Laufbahn beendet im Juni 2005.
Mischte auch ab und an bei der HSV-Altliga mit. Von 2005 bis 2013 lebte er in Litauen, da seine damalige Lebensgefährtin aus diesem Land kam. Arbeitete dort als Abteilungsleiter einer norwegischen Bank. 2013 erscheint sein Name bei der "comdirect bank."
Traurig bekannt wurde er, als er am 12.1.1994 bei einem Hallen-Turnier in Stuttgart durch einen Messerstich einer 28jährigen taubstummen, psychisch kranken Frau verletzt (Zwerchfell, Lunge, Leber) wurde und das Messer selbst rauszog. Als Motiv wurde Geltungssucht bekannt gegeben.

BL-Saison Spiele Tore
1992/1993
1993/1994
1
0
0
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1992/1993 1 0

 

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Almani Moreira da Silva (16.06.1978)

Der portugiesische Mittelfeldspieler von Boavista Porto (hat auch einen Pass für Guinea-Bissau, da er dort geboren wurde) galt als technisch guter, schneller und offensivstarker Passgeber. Wurde in Belgien zweimal zum "Spieler der Saison" gewählt. Als Schüler trat er bei SG Sacavenense gegen den Ball und wurde 1994 zum Nachwuchs von Boavista Porto gelockt. Ein Jahr später war er erstmals bei den Profis im Kader. Im August 1997 wurde er an Gondomar SC in die zweite Liga verliehen (21 Partien, 4 Tore) und im Juli 1998 an Gil Vicente FC (33 Spiele und 9 Treffer), mit denen er in die Primeira Liga aufstieg. Almani wurde aber von Porto zurückgeholt.
In den beiden nächsten Jahren hatte er in der portugiesischen Liga 17 Einsätze, wobei ihm 1 Treffer gelang. Auch in 2 Qualifikationsspielen zur Champions League traf er einmal. Im Sommer 2001 dann der Wechsel nach Belgien zu Standard Lüttich, wo er sichtlich aufblühte. 88 Einsätze in der Pro League mit 16 Toren, 6 Partien (4 Tore) in UEFA-Cup samt Quali und 10 Spiele mit 1 Tor im Pokal. "Fütterte" vor allem seinen Freund Emile Mpenza mit präzisen Vorlagen.
Aus diesem Grund wurde er auch im August 2004 vom HSV ausgeliehen. Da aber Mpenza (der 1 Monat vorher verpflichtet wurde) lange verletzt war, klappte dies anfangs nicht. "Mo" spielte sich dann auch solo in die Stammelf. Musste aber nach einem Jahr wieder zurück zu seinem belgischen Stammverein nach Lüttich. Kam hier zu weiteren 26 Spielen und 2 Toren in der Pro League. Im August 2006 dann nach Russland zu Dynamo Moskau, wo er aber nur einen einzigen Einsatz hatte. Deshalb im Januar für die Rückrunde zurück in die erste portugiesische Liga zu CD Aves (8 Partien und 3 Treffer).
Landete er im Sommer 2007 bei Partizan Belgrad, wo er die meisten Titel sammelte. Serbischer Meister 2008, 2009 und 2010, Vizemeister 2007. Pokalsieger 2008 und 2009. 23 Tore in 88 Begegnungen in der SuperLiga, 1 Treffer in 2 Pokalspielen. 15 mal war er in der Champions League nebst Quali dabei (2 Tore), 8 mal (1 Tor) im UEFA-Cup samt Quali und 13 mal in der Europa League (einschließlich Quali). Wuchs dort zum absoluter Führungsspieler. Dramatische "Berühmtheit" erreichte er, als er im Dezember 2008 bei einem Spiel gegen Sevilla plötzlich kollabierte und bewusstlos ins Krankenhaus gebracht wurde.
Im Februar 2011 nach China zu Dalian Aerbin (22 Spiele, 4 Tore). Aber schon im folgenden Januar kehrte er wieder nach Serbien zurück, diesmal zum anderen Spitzenclub FK Vojvodina Novi Sad. Doch nur für ein Jahr, in dem er neben 22 Spielen und 1 Tor in der SuperLiga zu 4 Europa League-Einsätzen (1 Tor) und 5 Partien im serbischen Pokal kam.
Im Januar 2013 tauchte er in Spanien beim Zweitligisten UD Salamanca auf und verkündete im Sommer 2013 nach 15 Einsätzen und 4 Toren in der Segunda División B sein Karriereende. Doch schon im Januar 2014 stand er wieder auf dem Platz, für den Lissaboner Zweitligisten Atlético Clube Portugal, wo er weitere 3 Treffer in 11 Spielen erzielte. Im Sommer beendete er erneut seine Laufbahn.
Nachdem er 19 U21-Partien und 2002 zwei Länderspiele für Portugal absolviert hatte, wechselte er 2008 in das Trikot seines Heimatlandes Guinea-Bissau und machte bis 2012 hier 6 Partien.

BL-Saison Spiele Tore
2004/2005 22 3

 

 

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Hans-Werner Moser (24.09.1965)

Der Defensivspieler vom SV Rammelsbach war seit 1980 bei der Jugend des 1. FC Kaiserslautern und ab 1983 bei den Profis (115 Spiele, 4 Tore und 9 Einsätze mit 2 Treffern im Pokal). Nach 5 Spielzeiten Wechsel nach Hamburg. War zu dem Zeitpunkt Jugend- und U21-Nationalspieler (9 Einsätze). 1987 nahm er mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft an der Militär-Weltmeisterschaft in Italien teil (Platz 2). lWurde beim HSV zwischen 1988 und 1990 47 Mal nominiert und erzielte dabei zwei Tore. Je 4 mal in UEFA-Cup und DFB-Pokal dabei. Solider Abwehrrecke. Finanziell ein Verlustgeschäft, wurde für 1,2 Millionen Mark geholt und für 600.000 weiterverkauft.
Ging dann 1990 zum Bundesligaaufsteiger SG Wattenscheid 09, mit der er nach Abschluss der Spielzeit 1993/1994 (nach 119 Spielen und 3 Tore) in die 2. Liga abstieg und noch ein Jahr blieb (13 Zweitligaspiele, 2 Tore). War in 10 Pokalpartien dabei, in denen er 1 mal einnetzte. Traf in Wattenscheid seinen alten Trainer Hannes Bongartz wieder, unter dem er schon in Lautern gespielt hatte.
Nach einem weiteren Jahr beim (drittklassigen) Regionalligisten SC Verl (15 Spiele) schlug er beim Herner Vorortverein SV Sodingen (1997/1998) die Trainerlaufbahn ein. Es folgten Gastspiele von 2000 bis 2002 bei Westfalia Herne in der Oberliga Westfalen (= 4. Liga) und SV Darmstadt 98 (Juli 2002 bis April 2003), die am Saisonende in die Oberliga Hessen abstiegen. Sein Nachfolger dort war Bruno Labbadia.
Ab Sept. 2003 wieder in Kaiserslautern, als Trainer der Amateure. Bei den Lauteren war er von April bis Juni 2005 auch kurzzeitig interimsmäßig für die Profis verantwortlich. Verließ im August 2006 die Pfälzer. Seit Juni 2008 Trainer bei den Amateuren des SV Wehen und auch Co-Trainer der ersten Mannschaft unter Christian Hock. Als dessen Nachfolger Wolfgang Frank bereits nach einem Vierteljahr entlassen wurde, "beerbte" Moser diesen im März 2009 als Cheftrainer. Das gleiche Schicksal ereilte ihn im Februar 2010, jetzt wurde er entlassen. Ab August 2012 war er als Scout für Eintracht Frankfurt unterwegs.
Im Sommer 2016 kehrte er wieder nach Kaiserslautern zurück. Er wurde Trainer der zweiten Mannschaft (U23).

BL-Saison Spiele Tore
1988/1989
1989/1990
30
17
2
0
DFB-Pokal Spiele Tore
1988/1989 4 0
Europa Spiele Tore
1989/1990-ue 4 0

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Emile Lokonda Mpenza (04.07.1978)

Die Eltern kommen aus dem Kongo, Emile wurde aber in Zellik, nördlich von Brüssel geboren. Er besitzt deshalb die doppelte Staatsbürgerschaft. Der Belgier mit kongolesischer Abstammung (und Doppelpass) begann bei LC Mesvins und KV Kortrijk, wo er ab 1995 auf 32 Ligaspiele und 5 Tore kam. Ein Jahr später zum Aufsteiger Excelsior Mouscron. Der Verein erregte Aufsehen, da er lange um die Spitze mitspielte und am Ende Platz 3 erreichte. Das hatte das Interesse des Traditionsvereins Standard Lüttich geweckt, die ihn 1997 verpflichteten. Dort wurde er in 2 1/2 Jahren zum Spitzenspieler. Traf in der Pro League in 46 Partien 20 mal und war 1 mal im Pokal dabei.
Stürmte von Januar 2000 bis Juni 2003 für Schalke 04. Erzielte in 79 Partien 28 Treffer, gewann 2001 und 2002 den DFB-Pokal (gegen Union Berlin bzw. Bayer Leverkusen) und wurde 2001 Vizemeister. Das war das dramatische Ende, als Schalke 4 Minuten vor Ende noch Meister war und dann Bayern München in der Nachspielzeit der Ausgleich gelang..... Im DFB-Pokal traf er 3 mal in 8 Begegnungen und im Ligapokal war er 2 mal dabei. In der Champions League hatte er 3 und im UEFA-Cup 4 Einsätze, jeweils mit 1 Tor. Mpenza war in seinen letzten Monaten "auf Schalke" oft verletzt, erwarb sich dabei den Ruf einer "launischen Diva." Wurde vom Star zum Buhmann. Wegen seines unprofessionellem Verhalten schickte Manager Assauer seinen ehemaligen Liebling im August zurück nach Belgien.
Fand ab September 2003 bei Standard Lüttich und in der Nationalelf zu seiner wahren Stärke zurück, war Torschützenkönig 2004 in Belgien. Traf phänomenale 21 mal in 28 Ligaspielen. Wollte ab 2004 beim HSV sein fußballerisches Können zeigen. Zwei Millionen Euro überwies der HSV für den pfeilschnellen und stämmigen Angreifer. Leider öfters verletzt, 5 Tore in 36 Spielen war für seine Ansprüche einfach zu wenig; spielte aber sehr mannschaftsdienlich und bereitet die Tore vor. 3 mal traf er in 15 UEFA- und UI-Cup-Spielen. In dem Skandalspiel im Pokal gegen Paderborn (Schiedsrichter Hoyzer!) steuerte er einen Treffer zur Niederlage bei. Gewann gegen Valencia den UI-Cup 2005.
Bekam dann im Januar 2006 keinen neuen Vertrag mehr, kickte 1 Jahre in der Wüste in Katar bei Al Rayyan und wechselte (19 Spiele,9 Tore) dann im Februar 2007 nach England zu Manchester City. Wurde hier nicht glücklich. 25 Spiele mit 5 Toren in der Premier League und 2 Einsätze im FA-Cup (Pokal). Saß meistens auf der Einwechselbank oder Tribüne. Erhielt keinen neuen Vertrag und unterschrieb auf der Insel in der zweiten Liga bei Plymouth Argyle. Aber auch hier nur 9 Partien und 2 Tore. Das England-Gastspiel verlief für ihn alles andere als zufriedenstellend.
Im Sommer 2009 wechselte er in die Schweiz zum FC Sion, wo ihn sein ehemaliger HSV-Kollege Raphael Wicky hinlockte. Blühte hier wieder auf und erzielte 21 Treffer in 31 Spielen der Raiffeisen Super League. Im August 2010 trat er bei PFC Neftchi Baku in Aserbaidschan die fünfe Auslandsstation an. Gewann hier die erste Meisterschaft seiner Karriere. Traf 6 mal in 31 Begegnungen in der "Premyer Liqasi." War auch bei 2 Partien der Champions League Quali (gegen Dinamo Zagreb) dabei. Im Sommer 2012 beendete er vorerst seine Fußball-Laufbahn. Im Oktober 2013 trat er noch einmal in Belgien bei Eendracht Aalst in der zweiten Liga gegen den Ball. Aber im Sommer 2014 war endgültig Schluss.
Für die Nationalelf erzielte er bis Ende 2009 in 57 Länderspielen 19 Treffer und nahm an der WM 1998 in Frankreich und der EM 2000 zuhause teil. Bei der WM 2002 war er verletzt. Nach längerer Pause feierte er im August 2009 überraschend ein Comeback.
Emile ist der Bruder von Mbo Mpenza (ebenfalls belgischer Nationalspieler, u.a. Lüttich, Lissabon, Istanbul, Anderlecht, Larissa), der seine Karriere 2008 beendete. In Deutschland erzielte Emile 33 Treffer in 115 Bundesligaspielen.

BL-Saison Spiele Tore
2004/2005
2005/2006
26
15
4
1
DFB-Pokal Spiele Tore
2004/2005 1 1
Europa Spiele Tore
2004/2005-ui
2005/2006-ui
2005/2006-ue
4
7
4
1
1
1

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Nicolai Müller (25.09.1987)

Wieder mal ein Franke in Reihen der Hamburger. Nicolai wurde in Lohr am Main geboren und lief in seiner Heimatgemeinde Wernfeld (bei Aschaffenburg) beim TSV dem Leder hinterher. Dann folgten Wechsel 1998 zu den Jugendteams von Eintracht Frankfurt und 2003 der SpVgg Greuther Fürth. Hier erhielt er Im Sommer 2005 bei den Amateuren (die in der Bayernliga spielten) den ersten Vertrag bei den Erwachsenen(35 Spiele, 10 Tore). Durfte schon 2 Partien bei der ersten Mannschaft bestreiten. Die nächsten beiden Jahre die meiste Zeit bei den Amateuren (11 Partien, 4 Treffer in der OL bzw. 16 Spiele, 1 Tor in der Regionalliga).
Stürmte ab 2007 auch bei der Zweitligavertretung, wurde aber in der ersten Saison nur 5mal eingesetzt. 1 mal war er auch im Pokal dabei. Um Spielpraxis zu erhalten, im Januar 2009 für die Rückrunder zum SV Sandhausen in die Dritte Liga verliehen (18 Spiele und 5 Tore). Nach der Rückkehr schlug er ein, war in zwei Jahren 62 mal im Zweitligaeinsatz und machte 13 Tore.
Der Wechsel im Sommer 2011 zum FSV Mainz 05 etablierte ihn endlich in der ersten Bundesliga. Bei seinem Startelf-Debüt in der Bundesliga am 24.09.2011 gegen Borussia Dortmund war er schon 24 Jahre alt. Immerhin erzielte er hier sofort sein ersten Tor. In Mainz reifte er zum unbestrittenen Leistungsträger. Er war im Offensivbereich flexibel einsetzbar, konnte sowohl auf den beiden Außenbahnen als auch hinter und in der Spitze agieren. Erzielte in drei Jahren 21 Treffer in 81 Begegnungen. Kam hier auch zu 1 Einsatz in der Quali zur Europa League gegen Gaz Metan Medias und erhielt 8 Berufungen im Pokal 2 Tore). 2013 wurde er in Mainz auch zweifacher DFB-Nationalspieler gegen Ecuador und die USA.
Didi Beiersdorfer gelang es in zähen Verhandlungen, Nicolai im August 2014 an die Alster zu lotsen. Er war von der Qualität überzeugt: "Nicolai ist ein Spieler, der sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert hat und der immer in der Lage ist, ein neues und höheres Niveau zu erreichen. Das passt zum HSV, da auch wir das Ziel haben, uns Schritt für Schritt zu verbessern“. Beim HSV traf er mit Westermann, Stieber, Ilicievc auf Bekannte, mit denen er schon mal zusammengespielt hatte. Müller machte sympathisch, dass er seinen bodenständigen Charakter bewahrt hatte. Allerdings musste der HSV anfangs auf die Dienste verzichten, da er wegen Adduktorenproblemen erst am 14.09. gegen Hannover auflaufen konnte.
Er verewigte sich In den Geschichtsbüchern, als er am 28.09.2014 einen Treffer gegen Eintracht Frankfurt erzielte. Nach 508 torlosen Minuten, was einen negativen Bundesligarekord bedeutete, erlöste er die Fans mit seinem Tor. Aber sein nächster Treffer war noch viel wichtiger. Es war der befreiende Siegtreffer in der Verlängerung der Relegation gegen Karlsruhe. Nur durch dieses Tor blieb der HSV in der Bundesliga! Das nächste Jahr drehte er dann wieder auf und erinnerte zeitweise an seine Mainzer Zeit. Dies schlug sich auch im Titel des internen Torschützenkönig nieder.
Auch in der grottenschlechten Vorrunde in der Folgesaison war er einer der wenigen Lichtblicke. Fiel dann verletzungsbedingt schmerzlich vermisst im Endspurt aus. Wollte im Sommer unbedingt wechseln, da er sich woanders mehr Geld erhoffte. Sein Berater war sich mit dem VfL Wolfsburg schon einig, doch der HSV blieb hart.
Erzielte dann im ersten Saisonspiel gegen den FC Augsburg im August 2017 nach 9 Minuten einen Treffer. Doch bei seinem Torjubel ("Propeller") verdrehte er sich das rechte Knie: Kreuzbandriss und mindestens 4 Monat Pause!

BL-Saison Spiele Tore
2014/2015
2015-Rel
2015/2016
2016/2017
2017/2018
27
1
29
25
1
1
1
9
5
1
DFB-Pokal Spiele Tore
2016/2017
2017/2018
1
1
0
0

 

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Philip Müller (03.03.1995)

De Flügelstürmer ist ein echter Hamburger Jung und begann im Norden der Hansestadt beim Glasshütter SV und Eintracht Norderstedt, bevor er zur HSV-Jugend wechselte. Als 17jähriger spielte er bereits in der U19 mit und wurde in die Junioren-Nationalmannschaften des DFB berufen. Als 2012 Dominik Masek für seine Position verpflichtet wurde, unterschrieb er bei der U19 des VfL Wolfsburg, obwohl ihm vom HSV ein Vier-Jahresvertrag angeboten wurde. Auch auf Anraten seines Beraters Thomas Vogel wollte er den Deal rückgängig machen. Dies ging aber nicht, da Wolfsburg 150.000 Euro Ablösung wollte.
Aber als der Vertag ausgelaufen war, ging e im Sommer 2014 zu seinem HSV zurück. Das Mittelfeldtalent erhielt zwar einen Profivertrag, sollte sich aber zunächst über die U23 in der Regionalliga empfehlen. Hier mit 46 Spielen und 5 Treffern Stammspieler. Vermutlich wären es noch mehr Spiele geworden, wenn ihn nicht eine Schultereckgelenkssprengung für 8 Wochen außer Gefecht gesetzt hätte.
Trotzdem trennten sich im Sommer 2016 die Wege. Philip unterschrieb beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. War im gleichen Jahr in 34 Partien dabei.

BL-Saison Spiele Tore
2014/2015
2015/2016
0
0
0
0

 

 

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