Bundesliga-Tabelle (Saison 2024/2025):
Verein | Pl | Sp | g | u | v | Tore | Pkt |
Hamburger SV | 2 | 27 | 13 | 10 | 4 | 58:32 | 49 |
Die nächsten Spiele:
05.04.25, 1.FC Nürnberg, A) // <> 11.-13.04.25, Eintr. Braunschweig, H) // <> 19./20.04.25, FC Schalke 04, A) // <> 25.-27.04.25, Karlsruher SC, H) //
02.-04.05.25, SV Darmstadt 98, A) // <> 09.-11.05.25, SSV Ulm 1846, A) // <> So, 18.05.25, 15:30, SpVgg Greuther Fürth, H) //
2. Bundesliga
Hamburger SV - SV 07 Elversberg 0:0 (0:0)
Es taucht wieder die alte Frage auf: ein gewonnener oder zwei verlorenen Punkte. Für Meffert war es klar: „Aus meiner Sicht haben wir zwei Punkte verloren. Es war stark, dass wir hinten wieder zu null gespielt haben, aber vorn wollte der Ball einfach nicht über die Linie.“ Der HSV tat sich wie erwartet sehr schwer gegen die klug und clever verteidigenden spielfreudigen Elversberger (die schon lange keine „Laufkundschaft“ mehr sind). Der HSV war vor allem in der ersten Halbzeit spielbestimmend und hatte teilweise 64 Prozent Ballbesitz. Die größte Chance der Gäste war ein Fast-Eigentor von Mikelbrencis kurz vor der Pause.
In der zweiten Halbzeit wurde Elversberg mutiger, traute sich öfters nach vorn und erspielte sich einige erfolgversprechenden Aktionen. Auch Hamburg hatte etliche Hochkaräter im Angebot. Beiden fehlte aber die Präzision uns die
letzte Entschlossenheit. Pech hatte der HSV mit 2 Lattentreffern, wobei Richter bereits zum 4. Mal in der Saison den Querbalken anvisierte. Mit einer leidenschaftlichen Leistung, intensiven Zweikämpfen und schnellen Kontern erarbeiteten sich die Saarländer den Punkt. Heuer Fernandes kommentierte das Spiel nüchtern: „...“sind auf das entscheidende Tor gegangen und wollten es am Ende unbedingt erzwingen. Aber heute war auch Pech dabei: Zweimal Latte und einige Chancen, die wir nicht nutzen konnten. Aber es war auch kein absolutes Topspiel von uns, das müssen wir uns eingestehen.“
Es war die erste torlose Partie in dieser Saison für die Hanseaten. Es war zwar ein kleiner Dämpfer für die Aufstiegsambitionen und die Mannschaft musste die Tabellenführung an Köln abgeben. Der HSV steht aber immer noch auf einem
direkten Aufstiegsplatz und hat 4 Punkte Vorsprung auf dem viertplatzierten SC Paderborn (plus eine gewaltiges Tordifferenz!).
Ein erster Lattentreffer in der 13. Minute. Weil Mikelbrencis der Ball über den Span rutschte, mutierte der zur Bogenlampe und klatschte auf die Querlatte. Der HSV war spielbestimmend, tat sich aber schwer, die gegnerischen Linien zu überspielen. Elversberg verteidigte geschickt und presste früh. Das fing teilweise schon bei Heuer Fernandes an. In der 19. Minute segelte Selke um Zentimeter an einem Muheim-Freistoß vorbei. 2 Minuten später hatten auch die Saarländer eine vielversprechende Szene. Nacheiner Ecke kam die Kugel in Ping-Pong-Manier über etliche Stationen zu Sahin, der aus 11 Meter volley abzog, aber weit am Hamburger Kasten vorbeizielte. Ein Distanzschuss in der 26. Minute von
Schnellbacher aus 16 Meter stellte Heuer Fernandes vor keine Probleme. Die Saarländer waren in den letzten Minuten etwas offensiver und mutiger gewesen. Doch dann zogen die Rothosen wieder die Zügel an. In der 31. Minute setzte Dombé mit einer guten Hereingabe Selke in Szene.. Der Stürmer nahm den Ball technisch gut mit, zielte dann aber aus 8 Meter und spitzem Winkel über die Latte.
2 Minuten später flankte der enorm spielfreudige Dombé wieder ins Zentrum zum heranbrausenden Reis. Der Kapitän verpasste mit seinem Kopfball aus 6 Meter das Tor nur hauchzart. Das war bis jetzt die klarste Torchance. Die beste Gelegenheit fur die Gäste gab es in der 40. Minute. Allerdings durch den Hamburger Mikelbrencis. Eine scharfe Hereingabe wollte er mit einer Grätsche klären, bugsierte die Kugel aber beinahe ins
eigene Netz. „Ferro“ rettete gedankenschnell. Elversberg kam 2 Minuten später zu einer weiteren Chance. Mikelbrencis blockte einen Pass von Damar genau in die Füße von Neubauer. Der aufmerksame Hamburger Keeper parierte auch hier glänzend und entschärfte den Schuss.
3 Minuten nach Wiederanpfiff Riesengelegenheit für Hamburg. Der wieder sehr griffige Reis fing einen Aufbaupass des Gästekeepers Kristof ab. Über Selke kam das Leder zum relativ freistehenden Sahiti. Dessen Drehschuss aus 11 Meter konnte Pinckert mit einer beherzten Grätsche blocken. Die daraus resultierende Ecke von Muheim verlängerte Hadžikadunić mit dem Kopf in Richtung zweiter Pfosten, wo Selke mit einem Drehschuss aus kurzer Distanz das Tor erneut knapp verfehlte. Doppelchance für die Saarländer in der 59. Minute Zuerst blockte
Elfadli einen Schuss von Asslani aus 11 Metern. Der Abpraller landete bei Sahin, der aus 18 Metern volley abzog. Reis konnte den Ball vor den wohl chancenlosen Keeper gerade noch über den Querbalken lenken.
2 Minuten später düpierte Petkov im Strafraum Muheim. Seinen Abschluss aus 13 Meter wehrte Heuer Fernandes nach vorne ab. In der 69. Minute musste Hadzikadunic nach einer Schulterverletzung den Platz verlassen. Für ihn wurde Schonlau (bis vor kurzem noch Stammspieler) eingewechselt. Der ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Richter verzog zunächst einen 20-Meter-Distanzschuss gewaltig. 3 Minuten später machte er es besser. Sein Abschluss vom rechten Strafraumeck trudelte nur wenig am linken Pfosten vorbei. Erneut Richter hätte in der 78. Minute die Führung erzielen können. Eine Dombé-Ecke faustete
Kristof genau vor die Füße des Offensivmanns. Der versuchte es mit einem Schlenzer aus 17 Meter. Doch erneutes Aluminiumpech- Der Schuss knallte nur an den Querbalken. In der 82. Minute rettete Rohr kurz vor der Torlinie einen Kopfball von Selke. Ein Minute später das vielbejubelte Heim-Comeback von Glatzel. Der HSV nahm noch einmal Fahrt auf und erzeugte viel Druck. Ein Ball nach dem anderen flog in den Elversberger Strafraum, die keinen geordneten Spielaufbau mehr zustande brachten, sondern den Ball nur aus dem 16-Meter Raum droschen. Aber Hamburg fand die Lücke nicht und musste sich mit einem Remis zufrieden geben.
DFB-Pokal - 2. Runde
SC Freiburg - Hamburger SV 2:1 (2:0)
Der HSV verbschiedet sich erhobenen Hauptes aus dem Pokal. Viele hatten im Vorfeld gegen den Fünften der Bundesliga mit einer deftigen Niederlage gerechnet. Und die erste Halbzeit schien dies zu betätigen, die 2:0-Führung für die Breisgauer war verdient. Hamburg gestaltete die Partie zwar ausgeglichen, doch Freiburg kontrollierte das Geschehen, stand sicher in der Abwehr und fuhr schnelle Angriffe, die sie abgeklärt und effektiv auch in Tore ummünzte. Der HSV-Sturm war außer einem gefährlichen Eckball nur ein laues Lüftchen. Die Mannschaft kam nur über Flanken in den Strafraum. Aber dies änderte sich schlagartig zu Beginn der zweitem 45 Minuten. Plötzlich spielte nur noch der HSV und
bot jetzt einen couragierten und mutigen Auftritt. Die Hamburger waren jetzt in den Zweikämpfen aggressiver, pressten früh und kam dadurch zu Ballgewinnen. Die Offensive war jetzt wirklich ein Sturm und fuhr schöne Angriffe. Leider wurde ein paar Mal ein Treffer nur ganz knapp verpasst. Freiburg verwaltete nur noch die knappe Führung. So blieb es bei einem glanzlosen Arbeitssieg. Die 3 Tore fielen alle nach Standards. Schonlau fasste es treffend zusammen: „Wir haben es in der ersten Hälfte phasenweise schon ganz gut gemacht, haben gut rausgespielt, konnten aus diesen Ballbesitzphasen aber kein Kapital schlagen. In der zweiten Hälfte haben wir dann auch die nötige Galligkeit, Gier
und Zielstrebigkeit gezeigt, mit der wir es geschafft haben, gegen eine der besten Bundesliga-Mannschaften couragiert nach vorn zu spielen. Es ist frustrierend, ausgeschieden zu sein, aber wir können aus diesem Spiel und speziell der zweiten Hälfte sehr viel Positives mitnehmen.“ . Bereits in der 4. Minute hatte der HSV die Riesenchance. Eine Ecke von Muheim kam zu Selke am langen Pfostendurch. Dessen wuchtigen Kopfball-Aufsetzer parierte Müller sensationell auf der Linie. 4 Minuten später konnte sich auch sein Gegenüber Raab auszeichnen. Einen Schuss von Kübler fälschte Schonlau ab. Der Keeper reagierte ebenso phantastisch, bekam die linke Hand gerade noch nach oben und rettete zur Ecke.
Freiburg wurde stärker und drängte de Hanseaten immer mehr ins letzte Drittel zurück. Ein Flachschuss von Philipp in der 15. Minute stellte Raab vor keine Probleme. Doch 4 Minuten später war auch er machtlos. Eine Ecke von Grifo beförderte Ginter völlig frei stehend mit einem Kopfballaufsetzer in die Maschen. Freiburg ließ jetzt den HSV kommen und beschränkte sich auf Ballsicherung und Defensive. Die Bemühungen der Rothosen waren aber nicht zwingend und kreativ genug. Eine Ecke von Muheim in der 31. Minute wischte Müller gerade noch mit einer Hand weg. In der 43. Minute kam das Leder im Hamburger
Strafraum über Grifo und Gregoritsch zu Eggestein. Der fiel im Zweikampf mit Elfadli zu Boden, da er von diesem am Bein getroffen wurde. Schiri Brych pfiff sofort Elfmeter. In Hamburg bewertete man die Situation anders. Raab war zwar noch mit der Hand am Ball, konnte aber den scharf und platziert geschossenen Strafstoßtreffer von Grifo nicht verhindern. Das Zwischenergebnis ging zur Halbzeit in Ordnung. . Hamburg kam wie verwandelt aus der Kabine, riss das Spielgeschehen und wurde prompt für das Engagement belohnt-. In der 51. Minute drückte Meffert (bestimmt kein Kopfballungeheuer) den Ball nach
einer Ecke von Muheim aus 5 Meter mit dem Kopf in die Maschen. Inder 64. Minute vergab Selke eine gute Gelegenheit, da sein Pass den mitlaufenden Karabec um 1 Meter verpasste. Der Tscheche bediente Selke am langen Pfosten, der aber hinter seinem Kopfball nicht genügend Druck bekam. In der 72. Minute konnte Dinkci im Laufduell gerade noch Karabec den Ball vom Fuß spitzeln. Im Gegenzug stoppte Schonlau den Freiburger Konter durch Adamu. Nah einem missglückten Rückpass von Richter in der 79. Minute konnte der Angriffsversuch von Grifo vom Hamburger Defensivverbund zur Ecke geklärt werden. In der 84. Minute arbeitete sich Dombé ins Zentrum und legte auf Königsdörffer ab. Der zögerte keine
Sekunde und schoss mit vollem Risiko aus 14 Metern aufs Tor. Er verfehlte das Ziel nur hauchzart. Die beiden HSV-Akteure standen auch bei den nächsten beiden Szenen im Mittelpunkt- Zunächst flankte Königsdörffer zu Dombé, der dafür aber einiges zu klein war (87.). Dann flankte der Franzose wieder auf seinen Sturmkollegen, der den Kopfball weit neben das Tor setzte. In der 89. Minute fing Raab eine abgefälschte Flanke von Günter vor dem einschussbereiten Adamu ab. Ein Solo vom Dombé in der 2 Minute der Nachspielzeit wurde von Eggestein auf der Grundlinie zur Ecke geklärt. Dann tänzelte sich Dombé wieder durch den Strafraum- Sein kräftiger Abschuss schien übers Tor zu fliegen und senkte sich dann plötzlich gefährlich vor das Tor Leider ging er nicht hinein, sondern landete auf dem Tordach.
Einsätze | Min | Sp | ga | ei | au |
Muheim Miro Heuer Fernandes Daniel Elfadli Daniel Meffert Jonas Hadzikadunic Dennis Dompe Jean-Luc Karabec Adam Selke Davie Schonlau Sebastian Königsdörffer Ransford Reis Ludovit Richter Marco Mikelbrencis William Sahiti Emir Hefti Silvan Katterbach Noah Pherai Immanuel Glatzel Robert Baldé Fabio Jatta Bakery Poreba Lukasz Perrin Lucas Raab Matheo Heyer Moritz Stange Otto Mebude Adedire Öztunali Levin Ramos Guilherme Oliveira Nicolas Agyekum Joel Røssing-Lelesiit Alexander Hermann Hannes Mickel Tom Suhonen Anssi Yalcinkaya Bilal Yalcinkaya Bilal |
2340 2160 2023 1943 1802 1790 1637 1573 1514 1317 1081 1080 1052 794 777 550 473 436 435 424 423 325 270 139 125 112 27 7 2 1 1 0 0 0 0 0 |
26 24 24 23 22 25 25 25 19 26 20 23 18 15 14 8 14 8 15 8 14 6 3 4 10 4 2 1 1 1 1 0 0 0 0 0 |
26 24 20 14 16 10 1 6 14 2 3 0 9 0 3 1 1 3 0 0 2 2 3 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 |
0 0 2 8 5 10 19 12 1 13 9 13 3 9 5 6 3 2 4 6 0 1 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 |
0 0 1 0 1 5 5 7 3 11 8 10 6 5 6 1 10 3 11 2 12 3 0 3 9 3 2 1 1 1 1 0 0 0 0 0 |
Tore | To | ||
Selke Davie Königsdörffer Ransford Glatzel Robert Dompe Jean-Luc Karabec Adam Elfadli Daniel Stange Otto Baldé Fabio Hadzikadunic Dennis Hefti Silvan Heyer Moritz Katterbach Noah Muheim Miro Poreba Lukasz Richter Marco Sahiti Emir Agyekum Joel Hermann Hannes Heuer Fernandes Daniel Jatta Bakery Mebude Adedire Meffert Jonas Mickel Tom Mikelbrencis William Oliveira Nicolas Öztunali Levin Perrin Lucas Pherai Immanuel Raab Matheo Ramos Guilherme Reis Ludovit Røssing-Lelesiit Alexander Schonlau Sebastian Soumahoro Aboubaka Suhonen Anssi Yalcinkaya Bilal |
17 11 7 6 3 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 |
Karten | ge | ro | gr |
Schonlau Sebastian Elfadli Daniel Sahiti Emir Meffert Jonas Königsdörffer Ransford Muheim Miro Hadzikadunic Dennis Poreba Lukasz Reis Ludovit Selke Davie Hefti Silvan Katterbach Noah Mikelbrencis William Baldé Fabio Dompe Jean-Luc Mebude Adedire Pherai Immanuel Richter Marco Heyer Moritz Jatta Bakery Karabec Adam Agyekum Joel Glatzel Robert Hermann Hannes Heuer Fernandes Daniel Mickel Tom Oliveira Nicolas Öztunali Levin Perrin Lucas Raab Matheo Ramos Guilherme Røssing-Lelesiit Alexander Soumahoro Aboubaka Stange Otto Suhonen Anssi Yalcinkaya Bilal |
4 8 3 2 5 5 4 4 4 4 3 3 3 2 2 2 2 2 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 |
1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 |
1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 |