Handball im HSV

 

November 1950
Damen-Handball

In steter Aufwärtsbewegung begriffen ist auch unsere erste Damenmannschaft, die nach dem letzten Spiel in der Herbstserie gegen Blankenese sehr sicher mit 9 : 2 gewannen. Damit konnten sich unsere Damen den 5. Tabellenplatz in der Hamburger Damenliga erreichen. Auch das Punkte – und Torverhältnis von 9 : 8 und 42 : 43 weißt aus, dass sich die Mannschaft gegenüber den Ergebnissen der Vorjahre wesentlich verbessert hat.

 

Diese erfreuliche Tatsache ist nicht etwa irgendwelchen Neuzugängen zuzuschreiben. Nein, diese solide Leistungssteigerung ist ausschließlich die Frucht einer unermüdlichen Arbeit einer Gruppe von Spielerinnen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, in die Spitzengruppe der Hamburger Damen-Handballmannschaften vorzustoßen. Nicht einzelne Spitzenspielerinnen sind es, die in unserer Mannschaft die Voraussetzungen für etwaige Erfolge schaffen, sondern ein guter Durchschnitt von 12 – 14 Kameradinnen – als geschlossene Einheit – war ausschlag-gebend für diese stetige Leistungssteigerung. Der Teamgeist kann hier nicht deutlich genug hervorgehoben werden. Ohne Ausnahme bestimmte größter Ehrgeiz, Einsatz sowie der Wille sich mannschaftlich einzufügen die Spiele der Herbstserie. Keinem „besseren“ Gegner wurde es leicht gemacht, Sieg und Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wird auf diesem Weg frisch und unverdrossen weitergearbeitet, müsste es eigentlich noch möglich sein, am Ende der Spielzeit 50/51 den 4.Tabellenplatz zu erreichen.

 

Es wird in diesem Zusammenhang interessieren, dass, trotzdem der Altersunterschied in dieser Mannschaft sehr groß ist, dass Band der Sportkameradschaft Brücken schlug, die der Mannschaft nur Vorteile einbrachte. Jüngere haben von den Erfahrungen der älteren in taktischer Spielauffassung profitiert und die langjährigen Spielerinnen haben durch jugendliches Ungestüm stets neuen Aufschwung erfahren.

 

Der HSV kann so endlich auch im Damenhandball in die Spitzengruppe vorstoßen. Ein 4.Tabellenplatz wäre am Ende ein großer Erfolg.

 

 

Oktober 1968
Damen-Handball

Unsere 1.Mannschaft hatte bereits im Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister ETV mit großer Einsatzbereitschaft ein gutes Spiel gezeigt. Das Endergebnis von 10:7 für den ETV

Unsere 1.Mannschaft hatte bereits im Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister ETV mit großer Einsatzbereitschaft ein gutes Spiel gezeigt. Das Endergebnis von 10:7 für den ETV entsprich so auch nicht ganz dem Spielgeschehen und erschein um 2 Tore nach einhelligen Meinung um 2 Tore zu hoch. Diese gute Form unserer Damen steigerte sich weiter im Spiel gegen den TuS Alstertal. Diese Mannschaft hatten wir von Beginn an in der Hand. Gleich der erste Angriff erbrachte ein Bilderbuchtor durch Gisela Gränitz, die durch das gekonnte Anspiel von Karin Pauly wunderbar bedient wurde.

 

Helle Freude nicht nur bei uns, sondern auch bei den Zuschauern, die bekanntlich immer den Favoriten geschlagen sehen wollen. Die Freude hält aber nicht lange vor. Schon mit dem nächsten Angriff kann Alstertal ausgleichen. So geht es hin und her. Führung Ausgleich, Führung Ausgleich. Dann gibt es zum Schrecken aller einen berechtigten 7-Meter gegen uns. Und was ich leise für mich hinsagte, den hält Christel, trifft zum Jubel aller Anwesenden zu. Dann aber geht Alstertal erstmalig mit 3:2 in Führung. Aber unsere Damen können mit einem blitzsauberen Angriff durch Gisela Gränitz zum 3:3 ausgleichen.

 

Zum Abschluss kann Karin Pauly einen ihrer Bombenschüsse aus der zweiten Reihe im Alstertaler Tor unterbringen. Wir hatten mit 4:3 gewonnen, und noch nie habe ich in dieser Division eine Mannschaft sich so freuen sehen. Grund genug dazu war aber auch gegeben. Immerhin ist es ihr geglückt, eine Mannschaft mit der besten Deckung aus dem Rhythmus zu bringen.

 

Zur großen Freude konnte auch unsere 2.Mannschaft ihre beiden Punktspiele gewinnen.

 

 

Oktober 1970
der Aufstieg ist geschafft

Es ist wahrscheinlich für viele überraschend von einer HSV-Regionalmannschaft im Handball zu lesen. Doch lassen wir den Film noch einmal ablaufen. Unsere Mannschaft (bisher HSV II genannt) gehört der ersten Division in Hamburg an. Der Weg zum Erfolg, sprich Aufstieg in die Regionalliga Nord, führte über die Hamburger Meister und über viel Improvisation in der Aufstiegsrunde zum ersten Platz. Der endgültige Aufstieg wurde durch einen überzeugenden 23:10 Erfolg über den Berliner OSC errungen. Unsere Mannschaft belegte in dieser Runde der Landesmeister mit 15 : 5 Punkten den 1.Platz und verwies damit den Ex-Bundesligisten Polizei Hannover auf Platz 2. An dieser Spielserie war alles neu, sowohl die Trainer (Dr. Perleberg und Bahrdt), die Zusammensetzung der Mannschaft, als auch der Erfolg, der sich Aufgrund der Neuerungen einstellte.

Handball

Nachdem die Hamburger Großfeld-Saison ebenfalls als Meister beendet wurde, müssen wir vor dem ersten Heimspiel am 18.10. in Alsterdorf 2 Auswärtsspiele in Hildesheim gegen die Eintracht und den letzten Nord-Titelträger Polizei-Hildesheim austragen. Nachdem sich unser bisheriges Trainergespann Dr. Heinz Perleberg und Fritz Bahrdt wieder voll und ganz der Bundesliga widmen (an dieser Stelle den beiden nochmals ein herzliches Dankeschön) hat mit Bernd Deppisch ein altbekannter und bewährter Mann das gewiss nicht leichte Amt übernommen.

 

Die in diesen Tagen neu formatierte Mannschaft müsste eigentlich das Zeug haben sich nicht nur vor dem Abstieg zu retten. Warten wir es einmal ab.

 

 

November 1970
Damen-Handball

In steter Aufwärtsbewegung begriffen ist auch unsere erste Damenmannschaft, die nach dem letzten Spiel in der Herbstserie gegen Blankenese sehr sicher mit 9 : 2 gewannen. Damit konnten sich unsere Damen den 5. Tabellenplatz in der Hamburger Damenliga erreichen. Auch das Punkte – und Torverhältnis von 9 : 8 und 42 : 43 weißt aus, dass sich die Mannschaft gegenüber den Ergebnissen der Vorjahre wesentlich verbessert hat.

 

Diese erfreuliche Tatsache ist nicht etwa irgendwelchen Neuzugängen zuzuschreiben. Nein, diese solide Leistungssteigerung ist ausschließlich die Frucht einer unermüdlichen Arbeit einer Gruppe von Spielerinnen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, in die Spitzengruppe der Hamburger Damen-Handballmannschaften vorzustoßen. Nicht einzelne Spitzenspielerinnen sind es, die in unserer Mannschaft die Voraussetzungen für etwaige Erfolge schaffen, sondern ein guter Durchschnitt von 12 – 14 Kameradinnen – als geschlossene Einheit – war ausschlag-gebend für diese stetige Leistungssteigerung. Der Teamgeist kann hier nicht deutlich genug hervorgehoben werden. Ohne Ausnahme bestimmte größter Ehrgeiz, Einsatz sowie der Wille sich mannschaftlich einzufügen die Spiele der Herbstserie. Keinem „besseren“ Gegner wurde es leicht gemacht, Sieg und Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wird auf diesem Weg frisch und unverdrossen weitergearbeitet, müsste es eigentlich noch möglich sein, am Ende der Spielzeit 50/51 den 4.Tabellenplatz zu erreichen.

 

Es wird in diesem Zusammenhang interessieren, dass, trotzdem der Altersunterschied in dieser Mannschaft sehr groß ist, dass Band der Sportkameradschaft Brücken schlug, die der Mannschaft nur Vorteile einbrachte. Jüngere haben von den Erfahrungen der älteren in taktischer Spielauffassung profitiert und die langjährigen Spielerinnen haben durch jugendliches Ungestüm stets neuen Aufschwung erfahren.

 

Der HSV kann so endlich auch im Damenhandball in die Spitzengruppe vorstoßen. Ein 4.Tabellenplatz wäre am Ende ein großer Erfolg.

 

 

Quelle: HSV-Archiv
Zusammenstellung: HSV-Seniorenrat

HSV-
Archiv
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