Tischtennis im HSV

 

Februar 1931

Die Tischtennisabteilung gestaltete, unter der Leitung von Herrn Peine, ihren Sportbetrieb mit zu erfolgreichsten Abteilungen. Dieser neue Sportzweig hat sich in unserem Verein in überraschend kurzer Zeit eine solide Bodenständigkeit erworben. Diese Bodenständigkeit, sowie das zahlreiche Spielermaterial und die sportlichen Spitzenleistungen, haben die Abteilung sowohl in Hamburg wie auch in Norddeutschland in eine führende Stellung emporgeführt.

 

Wenn man den regen Spielbetrieb in unserem Clubhaus verfolgt, vermag man sich das enorme Tempo des Aufschwunges sehr wohl zu erklären. Tag für Tag klappern von mittags bis zum Abend die kleinen weißen Bälle in den Clubräumen des ersten Stockwerks, und unermüdlicher Eifer aller Beteiligten schafft die Grundlage für weiteren Aufbau.

 

Unsere Spieler errangen bei lokalen und auswärtigen Turnieren, unter besonderer Berücksichtigung ihres jugendlichen Alters, vorzügliche Erfolge; wie auch der kameradschaftliche Zusammenhalt nicht besser sein kann. Die Vereinsleitung nimmt regen Anteil an einer gesunden Weiterentwicklung der Abteilung, die neuerdings auch eine Genehmigung zur Angliederung einer Damen-Abteilung erhalten hat.

 

 

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Juli 1950
1.Damenmannschaft in die Oberliga aufgestiegen

Im Schatten der Amerika-Reise unserer Fußball-Liga und der Deutsche Fußball-meisterschaft, sowie der großartigen Erfolge unserer Leichtathletik-Abteilung bei der Alsterstaffel, ist es nicht weiter aufgefallen, dass unsere 1. Damen-Mannschaft der Tischtennis-Abteilung ganz still und leise erste Erfolge im Hamburger Pokal und der Aufstiegsrunde erreicht hat. Nachdem die Damen sich bis ins Endspiel durchgekämpft hatte, verlor man gegen den mehr-fachen Pokalsieger und Spitzenverein Victoria doch recht unglücklich mit 4 : 5. Trotz der regen Unterstützung der vielen Schlachtenbummler aus unserer Abteilung, klappte es im Pokal nicht ganz.

 

Tischtennis Die beiden Aufstiegsspiele gewannen unsere Damen gegen FC St.Pauli mit 5 : 1 und gegen  Grün-Weiß-Rot-Flottbek mit 5 : 3. Während wir nach den ersten Einzelspielen gleich mit 0 : 3 im Rückstand lagen, ließen sich unsere oberen Stammspielerinnen nicht entmutigen und zogen gleich. Die Entscheidung musste das Doppel unseres Duos Bockelmann/Lohmann bringen. Unsere Mädels waren von einem ausgezeichneten Kampfgeist beseelt und taktisch gut auf das Doppel vorbereitet. Somit hatten wir den fünften Sieg-Punkt in der Tasche. Frl. Batz, Frau Bähr und Frau Viets gewannen ihre Spiele in gewohnter Weise. Somit hatten wir den Aufstieg in die oberste Klasse des Hamburger Damen-Mannschafts-Tischtennis-Sports geschafft. Eine auf Anhieb gelungene einmalige Leistung, zu der wir herzlichst gratulieren!

 

Durch die bereits gegen Damen-Oberliga-Mannschaften erzielten Erfolge, können wir hoffen, mit unserer Damen-Mannschaft eine gute Figur abgeben zu können.

 

 

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Februar 1951
Auf Vormarsch zur Meisterschaft

In der Hamburger Mannschaftsmeisterschaft liegen unsere beiden Verfolger H.Tb. 62 und St. Georg immer noch hart hinter uns. Der Kampf H.Tb. 62 : St. Georg wird wohl erst die Entscheidung bringen, wer von den beiden Vereinen gegen uns um die Meisterschaft in der Hamburger Oberliga kämpfen wird. Voraussetzung ist dafür natürlich, dass wir uns bei den laufenden wöchentlichen Freitags-Punktspielen weiterhin auf der Gewinnerstraße befinden werden. Gegen Eimsbüttel und Victoria hat dies eindeutig geklappt (14 : 2 und 10 : 0), während unseren alten Routiniers in der Rot-Weiß-Halle ein ungestüm und frischer Widerstand entgegengesetzt wurde. Die junge Rot-Weiß-Mannschaft verlor gegen Sperber, hatte sich aber gegen den HSV, in heimatlichen Gefilden, etwas vorgenommen. Das Erscheinen vieler Interessenten war ebenfalls ein Beweis dafür, dass manche hier auf eine Sensation gehofft hatten.

 

Als aber der 9. Punkt durch den Sieg unseres Altmeisterdoppels H. Benthin : Dr. Deisler sichergestellt war, verlies man jedoch schnell die kalte Halle. Bremer : P. Benthin schraubten das Resultat dann noch auf 10 : 6 hoch.

 

Auch im Hamburger Pokal liegen wir mit unserer 1. Mannschaft noch günstig im Rennen. Wir möchten auch in diesem Jahr in der Entscheidung noch einmal ein Wörtchen mitreden und hoffen, in der nächsten Ausgabe von weiteren Erfolgen berichten zu können.

 

Unsere 2. Mannschaft setzte ihre Siegesserie fort und gewann wiederum 2 Spiele sehr hoch.

 

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Januar 1968

Die „Hüter der Ordnung“ (Polizei Hamburg) kamen bei der hohen Niederlage in der Knauerstraße nur zu einem, von Heinz Benthien abgegebenen, Ehrenpunkt. Mit Ausnahme von Günter Weller, der gegen Gundlach (Nr.3) erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes den Sieg davon trug, vermochten alle anderen ihre Spiele deutlich gewinnen.

 

Im Auswärtsspiel gegen die Waldörfer erzielte unsere Mannschaft, in stärkster Aufstellung, den zweiten Zu-Null-Erfolg der laufenden Serie. Den besten Eindruck an diesem Abend hinterließ Dirk Möller mit seinem glatten Einzelsieg gegen Meyer (Nr.2).

 

Im Kampf gegen Bergedorf 85 stellte unsere „Zweite“ erneut ihre Stärke unter Beweis und heftete sich, mit dem klaren 9:3-Ergebnis, einen weiteren klaren Erfolg an ihre Fahnen.

 

Hier die Ergebnisse der letzten Spiele:
HSV 2 : Polizei    9:1
Waldörfer : HSV 2    0:9
HSV 2 : Bergedorf 85    9:3
Langenhorn : HSV 2    9:7
HSV 2 : Bramfeld    7:9
Eilbek 2 : HSV 2    0:9

 

 

Quelle: HSV-Archiv
Zusammenstellung: HSV-Seniorenrat

HSV-
Archiv
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